07.06.2013

Die schönsten Eigentore

Nasenbein und Eisen bricht

Seite 2/3: Würfe und Lupfer
Text:
Benjamin Kuhlhoff
Bild:
Imago

Alles muss man selber machen
Ungarn, Pokal-Viertelfinale, Debrecen VSC gegen FC Fehervar. Fehervar-Spieler Durica hatte offenbar noch Termine und so gar keinen Bock auf eine Verlängerung. Als der Gegner dann auch noch kurz vor Schluss einen Elfmeter verschoss, nahm Durica die Sache eben selbst in die Hand. 3:1, die Entscheidung und alle konnten pünktlich nach Hause gehen. (Link)



Bein, Nase, Nasenbein
Vielleicht die Mutter aller Eigentore: Chris Brass versuchte sich an einer kernigen Bogenlampe aus dem eigenen Sechzehner. Doch weil er technisch nicht allzu beschlagen war, musste Brass selbst genau hinsehen, ob er den Ball auch treffen würde. Klappmesserfreunde jauchzten, in der Notaufnahme wurden bereits die Gipsbahnen zurechtgelegt: Eigentor, Knockout, Nasenbeinbruch. Wohl der geschenkteste Tag im Leben von Chris Brass. (Link)



U-S-A
Major-League-Soccer Pionier Nicola Capricola hatte mal so gar nicht a little bit lucky und schloss beim allerersten Heimspiel der NewYork Metrostars im Jahr 1996 15 Sekunden vor Schluss mit einem äußerst gefühlvollen Heber ins eigene Tor ab. Keeper Tony Meola war konsterniert. Vielleicht ahnte er bereits: Und bald kommt auch noch Lothar Matthäus. (Link)



Ein Freiwurf
Ein Doofer, zwei Gedanken: Noch bevor die Synapsen dieses bemitleidenswerten, asiatischen Torhüters die richten Signale an das Großhirn gefunkt hatten, war der Ball schon längst aus der Hand gekrochen und kugelte ins Tor. Ein Fehler für die Ewigkeit. (Link)

 
 
 
 
 
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