Die Prognosen der Trainer
21.07.2009

Die Prognosen der Trainer

»Wir schlecken kein Eis«

Am Donnerstag erscheint das heiß ersehnte 11FREUNDE-Sonderheft – prallvoll mit Interviews, Reportagen, Prognosen und Witzen zu allen Vereinen. Hier ein Vorgeschmack: Schaaf und Kollegen über die neue Spielzeit.

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11FREUNDE
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Das sagt Thomas Schaaf (Werder Bremen) 

»Wir haben unser Trainingslager wie all die Jahre schon auf Norderney verbracht. Eine sehr schöne Insel, inklusive aller Verlockungen eines Urlaubs. Aber wir haben kein Eis geschleckt oder uns in der Sonne geaalt. In den Trainingeinheiten ging es vor allem darum, Defizite abzustellen, um uns in Zukunft konstanter präsentieren zu können, als wir es in der letzten Saison getan haben. Dass wir trotz des zehnten Platzes vor kurzem zum beliebtesten Verein Deutschlands gewählt wurden, freut mich natürlich sehr. Neben dem Pokalsieg führe ich das darauf zurück, dass wir hier eine Mannschaft mit Gesicht aufgebaut haben. Und dieses Gesicht wird auch ohne Diego bestehen bleiben – es wird sich nur wandeln.«



Das sagt Robin Dutt  (SC Freiburg)

»Der Klassenerhalt ist das Minimalziel. Weil man aber Gefahr läuft, dass ab Platz 15 eine leichte Zufriedenheit entsteht, möchte ich mich gemeinsam mit der Mannschaft lieber auf eine Punktzahl einigen. 40 könnte solch eine Zahl sein. Letzte Saison wäre man damit Zwölfter geworden. Das versprüht zwar keinen Charme, wäre aber im ersten Jahr nicht schlecht.«


Das sagt Jupp Heynckes  (Bayer Leverkusen)


»Ich will den Druck von der Mannschaft nehmen und hier nicht beschleunigen, sondern entschleunigen. Es kann nicht sein, dass Bayer Leverkusen sich bei Siegen immer nur in einen Rausch spielt, es muss auch kontrolliert und ökonomisch gespielt werden.«  


Das sagt Armin Veh (VfL Wolfsburg):

»Wir wollen ganz oben mitspielen, das ist unser Anspruch. Aber das wird nicht einfach, die Gegner werden sich jetzt noch besser auf uns einstellen. Es wird etwas Besonderes sein, gegen den Meister zu spielen. Auch wenn die Erwartungen sehr hoch sind, ist es für mich eine große Herausforderung, diese Mannschaft zu übernehmen.«  


Das sagt Hans Meyer (Ex-Trainer Borussia Mönchengladbach):

»Im Gegensatz zum letzten Jahr ist die Mannschaft noch im Frühjahr zusammengewachsen und hat sich aus einer ganz, ganz komplizierten Situation befreit. Wenn alle mitziehen, Umfeld und Trainerstab, dann könnte eine Saison gelingen, in der man sich nicht einmal ernsthaft Sorgen um den Klassenerhalt machen muss. Schon im Winter hat Gladbach Geld in die Hand genommen, und jetzt haben Micha und Max noch mal gute Transfers gestemmt. Keiner sollte jetzt so spinnen und denken, dass wir Chelsea Paroli bieten könnten. Aber mit dieser Mannschaft wird sich das nicht wiederholen, dass man aus den ersten acht Spielen nur vier Punkte holt.«


Weitere Stimmen, Analysen, Prognosen, Klatsch und Tratsch zu jedem der 56 Profi-Vereine findet Ihr im 11FREUNDE-Sonderheft – ab Donnerstag im Handel!
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