Die Nominierten und Juroren

11FREUNDE Meisterfeier

Am 18. Juli 2011 ehren wir in Mainz die herausragenden Protagonisten der abgelaufenen Saison mit unserm Preis, der »11«. Seht hier, wer nominiert und von einer hochkarätigen Jury (u.a. Jogi Löw und Hans Meyer) gewählt wurde. Die Nominierten und Jurorenimago

Wer ist der Spieler, der Manager, der Trainer der Saison? Wer war der beste Newcomer, welches das beste Publikum? Entschieden hat eine 18-köpfige Fachjury, von der wir stolz sagen, dass wir uns eine bessere nicht hätten wünschen können. Mit dabei sind Bundestrainer Joachim Löw, unser Kolumnist Hans Meyer, DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus und viele mehr.

Die Abstimmung
In anarchisch freier und geheimer Wahl entschied die Jury, wer auf den ersten, zweiten oder dritten Platz jeder Kategorie kam. Der Sieger erhielt jeweils drei Punkte, der Zweite zwei und der Drittplatzierte einen Punkt. Aus der Gesamtsumme ergab sich die Platzierung in den jeweiligen Kategorien (Spieler der Saison, Newcomer der Saison, Trainer der Saison, Bester Nebendarsteller, Bestes Publikum). Nicht von der Jury, sondern von der Redaktion vergeben wird der »Sonderpreis für das beste Fan-Medium«.

Die Sieger geben wir erstmals in unserem Supplement zur 11FREUNDE MEISTERFEIER bekannt, das ab dem 22. Juni der 116. Ausgabe der 11FREUNDE beiliegen wird.

Die 11FREUNDE MEISTERFEIER
Datum: Montag, 18. Juli 2011
Ort: Kurfürstliches Schloss in Mainz
Haupteingang: Peter-Altmeier-Allee, 55116 Mainz
Nebeneingang: Diether-von-Isenburg-Straße, 55116 Mainz

Das Schloss, wunderschön am Rhein gelegen, ist ein beeindruckender Renaissancebau, war einst die Residenz der Mainzer Bischöfe und bildet an diesem Abend die Kulisse für eine hoffentlich unterhaltsame Feier. Wir freuen uns schon sehr darauf. Weitere Informationen gibt es hier >>

Die Nominierten findet ihr in unserer Bilderstrecke oder auf den folgenden Seiten.

Im Doppelpass mit:

Liga total!VWCastrol



1.
SPIELER DER SAISON


Sven Bender (Borussia Dortmund)
Verkörperte die Basis im Spiel des Meisters, gute defensive Organisation, wie kein anderer. Mit dem Auge für die Situation und unerschöpflicher Laufbereitschaft stopfte er Löcher, bevor der Gegner sie erkennen konnte.

Papiss Cisse (SC Freiburg)
Der Senegalese war ligaweit wichtigster Torjäger der Saison, weil er für seinen Klub mehr als die Hälfte aller Tore schoss. Wurde so auch zum erfolgreichsten Goalgetter der Freiburger Bundesligageschichte.

Mario Gomez (FC Bayern München)
In einer schwierigen Saison wurde er mit 28 Toren nicht nur bester Torjäger der Saison, sondern erzielte auch die meisten Treffer für die Bayern in einer Spielzeit seit drei Jahrzehnten.

Manuel Neuer (Schalke 04)
Rettete seiner Mannschaft so viele Erfolge wie kein anderer Torwart der Bundesliga und ließ mit seiner phantastischen Leistung im Halbfinale der Champions League gegen Manchester United ganz Europa staunen.

Raúl (Schalke 04)
Der Weltstar entpuppte sich im Ruhrgebiet als fleißiger Mannschaftsspieler, der seine Karriere nicht gemütlich in Altersteilzeit ausklingen ließ, sondern stets alles gab. Und das war immer noch eine ganze Menge.

Nuri Sahin (Borussia Dortmund)
Dank bemerkenswerter Übersicht bestimmte er aus dem defensiven Mittelfeld heraus entscheidend den Spielrhythmus des deutschen Meisters, dessen herausragender Spieler er in dieser Saison war.

André Schürrle (Mainz 05)
Startete in seiner zweiten Saison als Profi von Mainz 05 dank bewundernswerten Tempos, eleganten Umgangs mit dem Ball und beeindruckender Schusstechnik gleich bis in die Nationalmannschaft durch.

Christian Tiffert (1. FC Kaiserslautern)
Erlebte beim Aufsteiger das beste Jahr seiner Karriere. Wurde zu dem Spieler der Liga, der die meisten Tore vorbereitete und half damit beim 1.FC Kaiserslautern entscheidend, den Abstieg zu verhindern.

Arturo Vidal (Bayer Leverkusen)
War mit seiner dynamischen Spielweise die treibende Kraft bei Bayer Leverkusen, wo er als defensiver Mittelfeldspieler nicht nur die meisten Tore seines Teams schoss, sondern auch die meisten vorbereitete.

Didier Ya Konan (Hannover 96)
Der Ivorer erwies sich als eiskalter Vollstrecker, der ideal zum avancierten Konterspiel von Hannover 96 passte und die Erfolgsgeschichte des Klubs in dieser Saison auf dem Platz personifizierte.



2.
NEWCOMER DER SAISON


Oliver Baumann (SC Freiburg)
Der 20-Jährige debütierte zu Beginn dieser Saison im Tor des SC Freiburg, wo er gleich zur unumstrittenen Stammkraft und einem der besten Torhüter der Liga wurde.

Christian Clemens (1. FC Köln)
In schwierigem Umfeld setzte sich der 20-Jährige Mittelfeldspieler dank seiner Gewandtheit und seines Geschicks am Ball auf Anhieb als Stammspieler durch.

Mehmet Ekici (1. FC Nürnberg)
Ausgebildet beim FC Bayern, profilierte sich der 21-jährige Mittelfeldspieler als Kreativkraft beim 1.FC Nürnberg und durch starke Standardsituationen.

Mario Götze (Borussia Dortmund)
Nach wenigen Spielminuten im Vorjahr war der 18-Jährige in der Meistersaison von Borussia Dortmund gleich bester Kreativspieler der Liga.

Philipp Wollscheid (1. FC Nürnberg)
Der 22-Jährige entpuppte sich in seiner ersten Saison gleich als eines der großen Innenverteidigertalente der Bundesliga.


3.
TRAINER DER SAISON


Robin Dutt (SC Freiburg)
Der taktisch versierte Coach übertraf mit seiner Mannschaft auch im dritten Jahr selbst besonders optimistische Erwartungen.

Dieter Hecking (1. FC Nürnberg)
Führte ein junges Team von Leihspielern mit viel Geschick zu einer nie erwarteten Platzierung im oberen Drittel der Tabelle.

Jürgen Klopp (Borussia Dortmund)
Dem wortmächtigen Trainer gelang dank eines klar etablierten Spielstils der Titelgewinn mit dem jüngsten Bundesligameister aller Zeiten.

Mirko Slomka (Hannover 96)
Machte aus dem vorjährigen Abstiegskandidaten das beste Konterteam in Deutschland und führte Hannover 96 zur besten Saison seiner Bundesligageschichte.

Thomas Tuchel (Mainz 05)
Dank seiner innovativen Trainingsarbeit spielte Mainz 05 nicht nur einfallsreich und attraktiv, sondern erreichte auch die beste Platzierung der Vereinsgeschichte.


4.
MANAGER DER SAISON

Jörg Schmadtke (Hannover 96)

Dank eines bemerkenswerten Auges für Spieler bereitete er die sensationelle Verwandlung des Abstiegskandidaten in ein Spitzenteam vor.

Christian Heidel (Mainz 05)

Schlagfertiger Anwalt und raffiniertes Mastermind bei der Etablierung seines Klubs als festes Mitglied der Bundesliga.

Stefan Kuntz (1. FC Kaiserslautern)
Verstärkte den 1.FC Kaiserslautern mit geringen Mitteln geschickt und steuerte den emotionalen Klub sicher durch eine schwierige Saison.

Martin Bader (1. FC Nürnberg)
Profilierte sich beim 1.FC Nürnberg nachhaltig mit dem Konzept auf junge Leihspieler anderer Bundesligisten zu setzen.

Michael Zorc (Borussia Dortmund)
Steuerte als wichtiger Teamplayer aus dem Hintergrund die mit dem Meistertitel belohnte Neustrukturierung des BVB.


5.

BESTER NEBENDARSTELLER
Der Preis für Spieler oder andere Akteure, die durch besondere Fairness oder charakterstarkes Verhalten aufgefallen sind.

Gerald Asamoah (FC St. Pauli)
Berichtigte zwei Minuten vor Schluss im Spiel gegen Hannover den Schiedsrichter, nicht auf Eckball für sein Team zu entscheiden. Asamoahs Fairness kostete St. Pauli einen Punkt, denn im Gegenzug erzielte der Gegner den Siegtreffer.

Hans-Jörg Butt (FC Bayern München)
Während alle anderen in Sachen »Koan Neuer« hyperventilierten, verhielt er sich wie ein wahrer Sportsmann, wartete ab und war zum Ende seiner langen Laufbahn beim höchsten Bundesliga-Auswärtssieg des FC Bayern dabei.

Cacau (VfB Stuttgart)
Der Stürmer verschob im Abstiegskampf eine dringende Operation und schoss dann auch noch die entscheidenden Tore zur Rettung.

Leonardo Dedé (Borussia Dortmund)
Dem Brasilianer wurde nach 13 Jahren bei Borussia Dortmund von seinem Kollegen und einem Flashmob der Fans ein bewegender Abschied beschert.

Sami Hyppiä (Bayer Leverkusen)
In seiner letzten Saison als Fußballprofi wurde der 37-jährige Finne von Publikum und Mannschaftskameraden in Leverkusen gleichermaßen verehrt.

6.
BESTES PUBLIKUM

Borussia Dortmund
Allein die »Gelbe Wand«, die größte Stehtribüne Europas, macht das Stadionerlebnis in Dortmund einzigartig. Neben Enthusiasmus zeichnet das Dortmunder Publikum auch besondere Kreativität aus.

Hertha BSC Berlin
Im Jahr nach dem Abstieg stimmten die Berliner mit den Füßen ab und machten Hertha zum Zweitligisten mit dem höchsten Zuschauerschnitt der Welt. Doch in den Weiten des Olympiastadions passten nicht nur die Zahlen, sondern auch die Stimmung.

Arminia Bielefeld
Angesichts der schlechtesten Spielzeit seit anderthalb Jahrzehnten bewiesen die Fans der Ostwestfalen sowohl Treue als auch viel Humor angesichts einer sportlich aussichtslosen Lage.

Rot-Weiss Essen
Unglaubliche siebentausend Zuschauer im Schnitt hielten RWE auch nach dem Abstieg in die fünftklassige NRW-Liga die Treue, obwohl auch nur noch zwei Drittel des Stadions stehen.

FC St. Pauli
Trotz des Spielabbruchs durch einen Bierbecherwurf von der Haupttribüne zeichnete sich das Publikum am Millerntor angesichts sportlichen Misserfolgs durch große Fairness und bemerkenswerten Einfallsreichtum aus.

7.
BESTES FANMEDIUM

jawattdenn.de
Gegründet 2004 berichtet das formdiable Internet-Fanzine über alles rund um Rot-Weiss Essen.

mauertaktik.de
Die Mauertaktiker wissen: »Wer A sagt, muss auch B sagen.« In Wahrheit weiß der Fußballsatire-Blog noch viel mehr.

trainer-baade.de
Manchmal ist der Trainer alt und weise, manchmal ein wenig schlecht gelaunt, doch meistens angenehm unaufgeregt und stilsicher.

schwatz-gelb.de
Die informativste Seite zu Borussia Dortmund im Netz.

taktikguru.net
Ein Sportstudent philosophiert über Fußballtaktik und schreibt herrlich besserwisserische Artikel.

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