Die Highlights des Jahres, Teil 3: Juli - September

Götze, Ebbers, Bale

2013, was für ein Jahr! Der Holzapfel wurde zum Baum des Jahres, der braungrüne Zärtling zum Pilz des Jahres und Babo zum Wort des Jahres gewählt. 11FREUNDE weiß, wer der Fußball-Babo ist, blickt zurück und kürt Aufreger, Spieler, Video und Schlagzeile jedes einzelnen Monats.

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Juli 2013

Aufreger des Monats: Mario Götzes falsche Kleider
Vom Coup des Transfersommers zum Aufreger des Monats mit nur einem T-Shirt. Mario Götzes Vorstellung beim FC Bayern München geriet zum PR-Desaster. Oder zum PR-Coup. Je nachdem, welchem Sportartikel-Hersteller man die Daumen drückt. Das von Götze stolz zur Schau getragene Nike-Shirt kam bei Bayern-Anteilseigner Adidas jedenfalls weniger gut an. Götze selbst sprach hinterher von einem unglücklichen Zufall und zahlte brav die vom Verein auferlegte Strafe. Die Zeitungen freuten sich über den Lückenfüller im Sommerloch und die Werbestrategen hinter den Textil-Giganten hoben an zum ewigen Mantra: Jede PR ist gute PR.

Spieler des Monats: Mario Gomez
Mario Gomez, der Mann, von dem Mehmet Scholl einst fürchtete, er würde sich auf dem Spielfeld wund liegen, verließ die kalte deutsche Heimat und wechselte zum AC Florenz. Ein wenig überrascht war man ob der Vereinswahl schon, wurden doch zwischenzeitlich ganz andere Kaliber gehandelt. Von Topklubs in England war die Rede, zu denen Gomez ob seiner Statur und Spielweise doch so gut passen würde, oder von einem Wechsel nach Spanien, dem Heimatland seines Vaters. Doch der begeisterte Empfang, den ihm die Tifosi der Fiorentina machten, schien ihn zu bestätigen. Momentan allerdings besteht tatsächlich die Gefahr, dass Gomez sich wund liegt. Seit Mitte September fällt er verletzt aus.

Video des Monats:
Wisla Krakau suchte händeringend nach neuen Spielern. Wie gerufen kam da die Bewerbungs-DVD des rumänischen Mittelfeldspielers Sorin Oproiescu. Das Dumme nur: Der Spieler war gar kein Profi – er hatte einfach seine Vita gefälscht.



Schlagzeile des Monats: »Papiss Cissé lehnt Trikotwerbung ab und streikt«
Der Ex-Freiburger Papiss Cissé weigerte sich im Vorfeld der Saison das neue Trikot seines Vereins Newcastle United überzustreifen. Der Grund? Neuerdings warb der Verein auf seiner Brust für einen Kredit-Unternehmen. Ein Unding für den Muslim Cissé, der vor jedem Spiel und nach jedem Tor für alle Welt sichtbar betete. Dumm nur, dass wenig später ein Video auftauchte, auf dem der senegalesische Stürmer beim Zocken im Casino zu sehen ist. Glücksspiel ist im Islam ebenso wie Zinsnahme verboten. Cissé zog seine Bedenken zurück.

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