Die Highlights des Jahres, Teil 1: Januar - März

Pep, Lothar, Giggs

2013, was für ein Jahr! Der Holzapfel wurde zum Baum des Jahres, der braungrüne Zärtling zum Pilz des Jahres und Babo zum Wort des Jahres gewählt. 11FREUNDE weiß, wer der Fußball-Babo ist, blickt zurück und kürt Aufreger, Spieler, Video und Schlagzeile jedes einzelnen Monats. Teil 1: Januar-März.

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Januar 2013

Aufreger des Monats: Kevin-Prince Boateng sorgt für Spielabbruch

Anfang Januar gastierte der AC Mailand beim italienischen Viertligisten Pro Patria. Eigentlich sollte es ein stinknormaler Freundschaftskick werden, doch dann kam alles anders. Weil einige Spieler der Rossonieri aus den Rängen bei jedem Ballkontakt von üblen rassistischen Schmährufen begleitet wurden, hatte Kevin-Prince Boateng nach 25 gespielten Minuten die Nase voll und stellte mitten im Angriff den Spielbetrieb kurzerhand ein. Geschlossen verließ sein Team anschließend das Feld und suchte den Weg in die Kabine. In der Fußballwelt stieß die Aktion auf kontroverse Meinungen. Für viele war es ein mutiges, richtungsweisendes Signal und ein wichtiger Fingerzeig, dass Rassismus im Fußball nichts verloren hat. Andere wiederum, darunter auch Sepp Blatter, übten Kritik und sahen in dem Handeln des gebürtigen Berliners »absolut keine Lösung des Problems«.

Spieler des Monats: Nuri Sahin
Mit 16 Jahren und 335 Tagen wurde Nuri Sahin bei Dortmund zum jüngsten Bundesligaspieler aller Zeiten. Nach dem sensationellen Gewinn der deutschen Meisterschaft 2011, kehrte das Eigengewächs dem Ruhrpott-Klub den Rücken um die große, weite Fußballwelt zu erobern. Das gelang ihm allerdings weder bei den »Königlichen« in Madrid, noch beim FC Liverpool und so holten die Verantwortlichen den »verlorenen Sohn« Mitte Januar endlich dahin zurück, wo er hingehört: zum BVB. Die echte Liebe halt.

Video des Monats:
Dass man dem eigenen Mitspieler zum »Wachwerden« mal kurz einen mitgibt, davon kann Olli Kahn ein Lied singen. In der iranischen Liga wird das Ganze allerdings ein bisschen anders gehandhabt: Weil sich zwei Teamkollegen über die Defensiv-Taktik nicht ganz einig waren, ging es spontan in den Nahkampf. Kann man so regeln, geht aber auch anders.



Schlagzeile des Monats: »Bayern künftig mit Pep!«
Als Nachfolger des großen »Don Jupp« holte der FC Bayern niemand geringeres als den begehrtesten Trainer der Welt: Pep Guardiola. Der Fußballphilosoph, Modeexperte und Tiki-Taka-Begründer würde die Bayern zum Beginn der Saison 2013/2014 und übernehmen und für drei Jahre beim Rekordmeister unterschreiben. Die Zeit bis zu seinem Amtsamtritt nutzte er in New York, um fleißig deutsch zu lernen. Ganz Fußball-Deutschland packte derweil das eingerostete Schulspanisch wieder aus und bedankte sich bei Señor Rummenige für diesen Coup: »Gracias, Hombre!«

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