30.12.2012

Die Highlights des Jahres #3: Juli - September

Sammer, Davies, Szabolcs Huszti

Seite 2/3: August 2012
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Aufreger des Monats: Javi Martinez
Kurz vor Transferschluss war es dann so weit: Javi Martinez wechselte nach einigem Hickhack von Athletic Bilbao zum FC Bayern München und wurde zum neuen Rekordtransfer der Bundesliga. Für lächerliche 40 Millionen Euro gönnten sich die Bayern den spanischen Mittelfeldmann, der gemeinsam mit Bastian Schweinsteiger eine Doppelsechs der Extraklasse bilden soll. Bayern-Präsi Uli Hoeneß verwies relativierend auf das Entgegenkommen Martinez in Sachen Gehalt, was den Transfer ja günstiger gemacht habe. So langsam kommt der Spanier beim FCB dann auch in Fahrt. Aber 40 Millionen? 

Spieler des Monats: Marco Reus
Marco Reus ist so etwas wie das teuerste Eigengewächs der Fußballgeschichte: In der BVB-Jugend als zu leicht befunden, wählte Reus den Umweg über Ahlen und Borussia Mönchengladbach, um als kommender Weltklassemann von seinem Jugendverein rückverpflichtet zu werden. Die hohe Ablösesumme ist aber eigentlich auch egal, denn Reus ist jeden Cent wert. Nach einer überragenden Saison mit Borussia Mönchengladbach knüpfte Reus bei Borussia Dortmund nahtlos an seine Leistungen in der Vorsaison an und wurde absolut zu Recht zum »Spieler des Jahres« gewählt. Grund genug, bei uns Spieler des Monats zu sein.


Video des Monats
Nur wer sich hohe Ziele setzt, kann auch viel erreichen. Oder so. Vielleicht aber auch nicht. Mitunter fällt man auch sehr tief, wenn die Ziele hoch sind. In beeindruckender Manier macht das gerade die TSG Hoffenheim vor. Mit Trainer Markus Babbel und einem finanzkräftig aufgerüsteten Kader um Nationalkeeper Tim Wiese in die Saison gestartet, hieß die Zielsetzung eigentlich »Internationales Geschäft«. Beim ersten Pflichtspiel gegen den viertklassigen Berliner AK setzte es aber gleich die erste Bauchlandung. Und was für eine: 0:4 ließ sich die TSG von den Halbprofis verkloppen, die höchste Niederlage eines Bundesligisten gegen einen Regionalligisten in der Geschichte des DFB-Pokal. Um ausreichend Spott musste sich die TSG anschließend keine Sorgen mehr machen. In der Liga läuft es seither auch, nunja, bescheiden. Der Anfang vom Ende des »Projektes Hoffenheim«? Vielleicht.




Schlagzeile des Monats: »Guerrero: Ich war mein Geld wert«
Für Lacher in der Redaktion sorgte im August Paolo Guerrero, der nach seinem Wechsel vom Hamburger SV zu Corinthians Sao Paulo wissen ließ, dass sein Gehalt von 4 Millionen, das er beim HSV jährlich einstrich, absolut angemessen gewesen sei. Würden Jahrhundertgrätschen gegen gegnerische Torhüter, Flaschenwürfe in die Gesichter von Fans und ein lausiger Frisurengeschmack den Marktwert mitbestimmen, hätte Guerrero auch nicht unbedingt Unrecht. Rein fußballerisch waren seine Jahre beim HSV eher mau.

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