Die dumme Idee des Chris Smalling

Die Jägerbombe

Bis vor wenigen Tagen war Chris Smalling lediglich ein überdurchschnittlich guter Abwehrspieler mit dem Image einer grauen Maus. Jetzt spricht ganz England über den Nationalspieler. Schuld daran ist eine sehr dumme Kleiderwahl.

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Sie sind Profifußballer? Ihnen geht der Ruf voraus, ein langweiliger Mitläufer zu sein, für den sich kein Mensch interessiert? Sie spielen zwar bei einem angesehenen Verein, hecheln ihren Kollegen in Sachen Prominenz aber weit hinterher? Sie wollen mal so richtig auf die Pauke hauen, ohne dafür gleich 30 Spiele in Folge Topleistungen auf dem Fußballplatz abrufen zu müssen? Sie suchen den Nervenkitzel, weil tief in ihrer langweiligen Mitläufer-Seele die Flamme des Gefahrensuchers brennt? Dann nehmen sie sich ein Beispiel an Chris Smalling!

Eine selten dumme Idee

Smalling, Abwehrspieler von Manchester United und der englischen Nationalmannschaft, ist weiß Gott kein Unbekannter seines Fachs, das graue-Maus-Image haftet dem 24-Jährigen dennoch an. Es sind eben nicht die Smallings dieser Welt, die die Massen elektrisieren. Dass Smalling derzeit dennoch Gesprächsthema Nummer Eins auf der Insel ist, hat er nicht seinen Fähigkeiten auf dem Platz zu verdanken. Sondern einer selten dummen Idee.

Um seinen Geburtstag und den seiner Freundin, sowie Weihnachten, angemessen zu feiern, lud der 1,93 Meter Hüne jüngst zu einer Kostümparty. Der Gastgeber selbst wollte sich verkleidungstechnisch nicht lumpen lassen und erschien in einem Outfit, in dem offenkundig eine ganze Menge Liebe zum Detail steckte: Aus Jägermeisterflaschen, Red Bull-Dosen, einem Handy, einer alten Festplatte, einer tarnfarbenen Weste, einem weißen Gewand, einem Palästinenser-Tuch, einem falschen Bart und einer Sonnenbrille hatte sich Smalling eine astreine Selbstmordattentäter-Verkleidung gebastelt.

Nun waren die Fotos von Smallings Kostüm eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, schließlich hatte der Fußballer zu einer Privat-Party geladen. Aber wie es nun mal so ist im Leben eines Prominenten: Irgendeine Arschgeige hat man immer im Bekanntenkreis. Fotos von der Party landeten in den vor Aufregung sicherlich arg verschwitzten Händen der »Sun«-Redakteure, die die Aufnahmen selbstverständlich auf ihrer Titelseite veröffentlichten. Was Smallings Ruf nachhaltig schädigen dürfte.

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