Die dümmsten Verletzungen beim Torjubel

Salto Fatale

Stefan Mitrovic heißt unser Mann der Stunde. Der Abwehrmann von Real Valladolid freute sich so sehr über den entscheidenden Treffer seines Kollegen Fausto Rossi beim 1:0-Sieg über den FC Barcelona, dass er eine Glastür einschlug. Noch mehr kuriose Verletzungen beim Torjubel? Gibt es hier.

imago

Ok, gegen den FC Barcelona zu gewinnen ist ein Ereignis, das es feste zu feiern gibt. Aber was Valladolid-Mann Stefan Mitrovic da nach dem Treffer von Fausto Rossi veranstaltete, war dann doch etwas zu feste: Statt dem Kollegen auf die Schulter zu hauen, stürmte Mitrovic in die Katakomben und boxte gegen eine Glastür. Was die Glastür nur so semi-lustig fand, zerbrach und Mitrovic die Hand aufschnitt. Wer Zweifel daran hat, möge sich unsere Beweisfotos ganz genau anschauen. Wir haben zehn weitere Vorfälle dieser Art aus dem Archiv gekramt.


(Quelle: @arturoposada)

1.
Zwei Dumme, ein Gedanke (Juni 2009)

Der Siegtorschütze Mohamed Aboutrika, der soeben das 1:0 für Ägypten gegen den Oman erzielt hatte, kam glimpflich davon. Dafür erwischte es seinen Mitspieler Amr Zaki, der vor Freude am Torschützen hochsprang, oben angekommen jedoch feststellen musste, dass Ahmed Eid Abdel Malek dieselbe Idee hatte. Beide rasselten mit den Köpfen zusammen, Zaki trug eine blutende Platzwunde davon. Sieht dämlich aus, war es auch.



2.
Rudelbildung (März 2011)

Wie ein ausgeknockter Boxer ging Rafa Casanova zu Boden, nachdem er sich im Rudel über das Tor seines Teams Racing Club Ferrol gefreut hatte. Ein Mitspieler traf ihn im Getümmel unglücklich im Gesicht, Casanova musste anschließend mit der Bahre vom Feld getragen werden. Hätten Bud Spencer und Terrence Hill auch nicht besser hinbekommen.



3.
Auf und nieder (Januar 2007, Februar 2004)

Sein Ausgleichstreffer gegen ManUnited ließ den niederländischen Stürmer Robin van Persie, damals FC Arsenal, zum Luftsprung abheben. Als er wieder aufkam, brach er sich den Mittelfußknochen. Doch nicht nur Torschützen sind durch Jubelsprünge gefährdet, wie Herthas Ersatztorhüter Gabor Kiraly leidvoll erfahren durfte. Nach einem Tor der Berliner sprang Kiraly von der Ersatzbank auf, hob an und landete so unglücklich, dass er sich eine Muskelverletzung zuzog. »So etwas habe ich noch nicht erlebt«, kommentierte Trainer Hans Meyer die Verletzung. »Das passiert eben bei alten Herren.«

4.
Rutschpartie mit Folgen (April 2009)

Sergio Garcia schoss sein Team Betis Sevilla in Führung und rutschte anschließend auf seinen Knien Richtung Eckfahne. Eine Standard-Form des Jubelns, die auch recht routiniert daher kam. Schnell war er auch wieder auf den Beinen, um der unschuldigen Eckfahne noch eine mitzugeben. Erst später machte sich die Bänderverletzung bemerkbar, die er sich bei seiner Rutschpartie zugezogen hatte. Garcia fiel ein halbes Jahr aus und fehlte seinem Team im Abstiegskampf.



5.
Recht vor Gnade (Dezember 2004)

Kein Mitgefühl hatte der Schiedsrichter mit Paulo Diogo von Servette Genf, der nach seiner Vorbereitung zum 4:1 beim FC Schaffhausen auf den Zaun sprang, um mit den mitgereisten Fans zu feiern.



Er verwarnte ihn, obwohl sich Diogo mit seinem Ehering im Zaun verhakt hatte und sich zwei Glieder des Fingers abriss, die auch im Krankenhaus nicht mehr zu retten waren.

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