18.12.2013

Die drei besten Hallenturniere des Winters

Real, Barca und der BVB beim Budenzauber!

Seite 2/2: José Emilio Amavisca über Real Madrid und Hallenfußball
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11FREUNDE
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José Emilio Amavisca (42) lief in seiner Karriere 132 Mal für Real Madrid auf. Zwischen 1994 und 1998 wurde er zweimal Spanischer Meister und gewann jeweils einmal die Champions League und den spanischen Pokal. Die Auszeichnung zum Fußballer des Jahres 1995 in Spanien krönte seine erfolgreiche Karriere. Ein Gespräch über den Mythos Real Madrid, den Hallenfußball und den Budenzauber Ruhrpott 2013.

José Emilio Amavisca, mit 32 Meisterschaften, 18 Pokalsiegen und neun Titeln in der Champions League ist Real Madrid der erfolgreichste Verein der Welt. Was macht diesen Verein so besonders?
Seit ich ein kleiner Junger war, habe ich Real Madrid verfolgt. Ich habe immer geglaubt, dass es die beste Mannschaft der Welt ist. Diese Siegesmentalität, und niemals aufzugeben, sind beides Werte mit denen ich mich komplett identifiziere.

Gibt es Mitspieler die Sie noch durch Ihre außergewöhnlichen Qualitäten in besonderer Erinnerung haben?
Ich erinnere mich an viele Mitspieler, denn ich hatte das große Glück in dieser Zeit mit den besten Spielern der Welt zu spielen. Wenn ich einen nennen müsste, dann wäre es Iván Zamorano. Wir verstanden uns sehr gut und haben uns super ergänzt. Ein Vorlagengeber wie ich und ein Stürmer, der fast aus jeder Chance ein Tor zauberte.

Mit den Veteranos von Real Madrid treten Sie beim Budenzauber Ruhrpott in der Westfalenhalle an. Mit welchen Erwartungen gehen Sie in das Turnier?
Wann immer Real Madrid spielt, ist es ohne Zweifel das Ziel zu gewinnen. Auch wenn wir eine Traditionsmannschaft sind, die Marke welche Madrid Real identifiziert, die haben auch wir. Wir sind Mitstreiter und geben 100 Prozent.

Wenn man mit dem Trikot von Real Madrid aufläuft, kann das Ziel doch nur der Titel sein oder?
Natürlich. Das Ziel ist, alles zu geben, um zu gewinnen. Wenn das Turnier zu Ende ist, und es nicht gereicht hat, dann werden wir dem Sieger selbstverständlich gratulieren, aber wir werden alles geben, um zu gewinnen.

In der Gruppenphase treffen Sie auf die Traditionsmannschaft von Borussia Dortmund. Freuen Sie sich auf das Duell?
Ich habe nur einmal gegen Dortmund gespielt, im Halbfinale der Champions League – und wir haben gewonnen...... (lacht)

Sollten Sie das Turnier gewinnen, sind Sie 2015 wieder beim AOK Traditionsmasters in Berlin dabei, wo Sie bereits zweimal spielten. Welche Eindrücke hatten Sie vom Berliner Budenzauber?
Ich erinnere mich gerne an die Riesenstimmung in der Halle, die Zuschauer, die voll und ganz ihre Mannschaften anfeuerten. Mir hat es total viel Spaß gemacht, dort zu spielen und um den Sieg zu kämpfen. Die Stimmung war unglaublich!

Bei den letzten Auflagen an denen Sie teilnahmen, waren Sie spielerisch die beste Mannschaft. Dennoch hat es bisher nicht zum Titel gereicht – 2012 das Aus im Halbfinale gegen Werder Bremen, 2013 verlor Real im Elfmeterschießen gegen Bayer 04 Leverkusen. Woran lag es, dass Sie den Titel bisher nicht mit nach Spanien nehmen konnten?
Weil die anderen besser waren als wir. Man muss nach keinen weiteren Gründen suchen. Wir haben alles versucht, um zu gewinnen, aber es hat nicht gereicht. Dieses Mal versuchen wir es wieder.

Nachdem Sie vier Jahre in Ihrer aktiven Profilaufbahn für Real Madrid spielten, laufen Sie seit 2005 für die Traditionsmannschaft der Königlichen auf. Wie oft spielen Sie mit der Mannschaft in Freundschaftsspielen oder auf Turnieren?
Dieses Jahr habe ich nicht so viel spielen können. Ich habe viele muskuläre Verletzungen gehabt und somit fehlt mir die Kontinuität. Man ist schließlich nicht mehr der Jüngste. (lacht)

Bei den Turnieren in Berlin ist sofort aufgefallen, mit welch großen Engagement Sie dabei sind. Sie stehen also immer noch gerne auf dem Platz mit den alten Kollegen?
Mein ganzes Leben war ich in diesen Sport verliebt und immer wenn es geht, habe ich weiterhin großen Spaß am Spiel, sei es mit meinen Kollegen oder mit Freunden. Ich könnte ohne Fußball nicht leben.

 
 
 
 
 
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