Die Bolzen-Klubheimtour zu Gast bei 1860

Hühnersuppe und Pacult-Würstchen

Folge sechs der Klubheimtour führte unsere Kollegen von »Bolzen« zum Klubheim aller Klubheime: dem Löwenstüberl an der Grünwalder Straße. Dort sprachen sie mit Wirtin Christl Estermann, Ex-Torjäger Bernhard Winkler und Spielern der Meistermannschaft von 1966 über Werner Lorant, Thomas Häßler und Hühnersuppe als Doping.

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Im Schatten des großen Bruders Bayern lebt es sich für 1860 München nicht immer leicht. Und so gleicht die Geschichte des Klubs aus Giesing einer einzigen Berg- und Talfahrt. Von der Amateurliga bis zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation war in den letzten Jahrzehnten alles dabei. Einzige Konstante in all den Jahren: Das Löwenstüberl. Die Klubheimtour war vor Ort.

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Als Bernhard Winkler für die Sechziger noch den Torjäger vom Dienst gab, schien man in Giesing an alte Erfolge anknüpfen zu können. Zusammen mit seinem Sturmpartner Peter Pacult schoss Winkler die Löwen in der Saison 1993/94 nach 13 Jahren Abstinenz zurück in die Bundesliga. Pacult brachte es so bis in die Speisekarte des Stüberls.



Wirtin Christl Estermann erlebte während ihrer Zeit bei 1860 bereits zwölf Trainer. Doch an keinen erinnert sie sich so gern wie an Werner Lorant. Und auch Lorant hatte sich am Speiseplan des Löwenstüberls verdient gemacht. Er engagierte einen Koch, der den Spielern Tag für Tag Hühnersuppe vorsetzen sollte. Außerdem erzählt Christl Estermann, wie Thomas Häßler sie einst beauftragte ihm eine passende Frau zu finden.



Fredi Heiß, mit den Löwen deutscher Meister 1966, erinnert sich an seine aktive Zeit unter Trainer Max Merkel, und berichtet von abenteuerlichen Ernährungsgewohnheiten und Trinkverboten. Zudem ist sich der ehemalige deutsche Nationalspieler sicher: Menschenführung à la Merkel oder Lorant wäre heutzutage undenkbar.



Das alles und mehr in der sechsten Folge der »Bolzen-Klubheimtour«. Viel Vergnügen!

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