1. Neymar Wenn Neymar losdribbelt, hilft auch Umgrätschen nicht mehr viel. Der Mann trifft nämlich auch, wenn er zu Boden geht. Drei Defensivmänner von Flamengo ließ er stehen, bevor er sich selbst per Tunnel eine Vorlage zuspielte. Die Ironie der Partie: Obwohl Neymar für seinen FC Santos noch ein zweites Mal traf, gewann Flamengo 5:4. Drei der fünf Gegentore erzielte kein Geringerer als Ronaldinho.
2. Lionel Messi Ein Spiel mit dem FC Barcelona ist wie eine Ballett-Vorführung: Annahme-Drehung, Annahme-Drehung, mit Ball oder ohne Ball. Tiki-Taka Tiki-Taka Tiki-Taka Tiki-Taka. Natürlich war es ein Pass von Iniesta der Messi nach dem langen Hin und Her im Strafraum erreichte. Messi hob den Ball noch einmal über den Torwart, um ihn dann volley ins Netz zu hämmern. Messi ist ein Problemlöser. Wäre der Ball hinter ihm gewesen, hätte er die Kiste trotzdem irgendwie verwandelt. Barcelona gewann die Partie gegen Arsenal 3:1 und zog ins Champions-League-Achtelfinale ein.
3. Wayne Rooney Warum dieser Fallrückzieher von Wayne Rooney nicht den ersten Preis erhielt, bleibt wohl für immer ein Rätsel. Zu dem Zeitpunkt wusste doch noch keiner, dass es Fallrückzieher à la Ibrahimovic gibt. Rooney wurde für diesen 2:1-Siegestreffer gegen Manchester City von Künstlern verewigt. Für den Fallrückzieher gebührt Rooney eine Statue im Old Trafford und zwar genau an dieser Stelle im gegnerischen Strafraum.