06.01.2013

Die besten Tore in der Geschichte des »Puskás-Award«

Relative und absolute Schönheiten

Seite 2/3: Die »Puskás-Award«-Nominierten 2010
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Imago

1.
Hamit Altintop

September 2010: wir wähnen uns im EM-Qualifikationsspiel zwischen Kasachstan und der Türkei. Hamit Altintop verwandelte eine schlecht geschossene Ecke direkt. Der türkische Kommentator lobte im Wiederholungsmodus: »SÜPER«! Wir sagen: »Geil!«. Die Türken gewannen mit 3:0.


2.
Linus Hallenius

Es besteht noch Hoffnung für die Fußballwelt, wenn auch schwedische Zweitligisten die Möglichkeit auf das große Rampenlicht bekommen. Und Linus Hallenius von Hammarby IF wurde auf der Fifa-Bühne gar geblendet: er schoss das zweitschönste Tor im 2010. Leidtragender der Partie war der FC Syrianska. Hallenius liebkoste den Ball wie Ronaldinho zu seinen besten Zeiten, hob ihn über einen Gegenspieler und verwandelte traumhaft in die rechte Ecke. Nicht nur der Name des Schweden klingt wie ein römischer Gott, auch sein Tor hat gott-ähnliche Züge. Wie erklärt sich sonst der beinahe unmögliche Winkel?




3.
Giovanni van Bronckhorst

Bei der WM 2010 ahmte der niederländische Kapitän Giovanni van Bronckhorst Ronaldos Tor von 2009 nach. Diesmal aber seitenverkehrt. Und gegen Uruguay. »Absolute beauty!« analysierte ein englischer Kommentator. Die »absolute Schönheit« trifft sicherlich zu. Wie sieht wohl die relative Schönheit aus?

 
 
 
 
 
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