06.01.2013

Die besten Tore in der Geschichte des »Puskás-Award«

Relative und absolute Schönheiten

Am Montag wird nebst der Kürung des Weltfußballers auch der Puskás-Award verliehen. Die letzten drei Kandidaten für das Tor des Jahres stehen fest: Radamel Falcao, Neymar und Miroslav Stoch. Der Preis wird von der Fifa schon seit 2009 vergeben. Hier sind die schönsten Kisten der vergangenen Jahre!

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Imago

Die »Puskás-Award«-Nominierten 2009

1.
Cristiano Ronaldo

Cristiano Ronaldo kann auch Tore schießen ohne großes Tamtam, Pusten und Beine-Spreizen. Das bewies er im Trikot von Manchester United im Champions-League-Viertelfinale am 15. April 2009 bei Porto. Nach einem schnellen Dribbling in Ronaldo-Manier, zog der Portugiese kurz nach der Mittellinie mit Rechts ab und traf ins linke Eck zum 0:1. Erbarmungslos. Hemmungslos. Ronaldos Tor des Jahres.


2.
Andres Iniesta

Kein Video hätte die Emotionen besser einfangen können: »Si, si, si – Nooo – Siii!«, kreischte der spanische Kommentator, als der FC Barcelona mit Lionel Messi zum letzten Angriff des Spiels gegen Chelsea ansetzte. Doch es war Andres Iniesta, der die Kiste verwandelte. Per Außenrist traf er die Vorlage von Messi so schnurzgerade, kein Architekt hätte diese Linie präziser ziehen können. Das Tor war nicht nur von enormer geometrischer Genauigkeit, es garantierte Barça auch den Einzug ins Champions-League-Finale 2009.  




3.
Grafite

Der 5:1-Sieg der Wolfsburger gegen die Bayern im April 2009 ließ sich sehen, auch wenn nicht die erste Mannschaft der Bayern auf dem Feld stand. Grafite zeigte beim fünften Tor, aus welchem Material er geschnitzt ist: Er dribbelte ein, zwei, drei »Ersatz-Bayern« aus, bevor er den Ball rückwärts ins Tor kickte. Der Ball ließ auf dem Weg ins Tor auch gleich drei Bayern stehen. Ausgleichende Gerechtigkeit sozusagen.

 
 
 
 
 
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