Die besten Sturmduos der Bundesligageschichte

Mit dem Zweiten trifft man besser

Müller und Lewandowski machen Dzeko und Grafite den Rekord als erfolgreichstes Sturmpaar streitig. Anlass genug, an die besten Duos der Historie zu erinnern. Und an tadschikische Briefmarken.

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4-2-3-1, 3-2-4-1 oder 4-1-4-1 - Pep Guardiola ist längst davon abgekehrt, starr an einem System festzuhalten. Während der 90 Minuten wechselt er es häufiger als Marko Marin den Verein. Und doch finden sich zwei in aller Regel immer unter den ersten Elf: Robert Lewandowski und Thomas Müller. Die beiden haben in dieser Bundesliga-Saison bereits 39 Tore erzielt. Auch wenn Müller selten als klassischer Stürmer an der Seite von Lewandowski aufläuft, gehen die beiden als Sturmduo durch.

Gemeinsam bringen sie die Bestmarke von Edin Dzeko und Grafite ins Wanken, die den VfL Wolfsburg 2008/09 mit 54 Treffern zur Meisterschaft schossen.

Inzwischen setzen viele Trainer auf einen Angreifer. Doch wir behaupten: Mit dem Zweiten trifft man besser. Ein Rückblick auf fünf erfolgreiche Sturmduos.

1. Edin Dzeko & Grafite (VfL Wolfsburg)
Als Wolfsburg am letzten Spieltag der Saison 2008/09 Werder Bremen mit 5:1 filetiert hatte, brach Grafite in Tränen aus. Der Brasilianer hatte gemeinsam mit Sturmpartner Edin Dzeko den Uralt-Rekord von Uli Hoeneß und Gerd Müller aus der Runde 1972/73 geknackt. Grafite rief noch auf dem Platz weinend seine Mutter in der Heimat an, um dieser zu danken - für einen Glücksbringer, ein Armband, das er im Schienbeinschoner trug.


2. Ivan Klasnic & Ailton (SV Werder Bremen)
In der Saison 2003/04 traf Ailton 28-mal und ballerte Werder zum Titel. Kollege Ivan Klasnic war 13-mal erfolgreich. Nach der Meisterschaft wurde das Traumpaar geschieden, Ailton wechselte zu Schalke, gestand später aber: »Ich habe viel geweint in den Monaten bis zum Saisonende. Zu Hause, allein in der Kabine, auf der Toilette – und immer wieder habe ich mich gefragt: Warum nach Schalke? Warum nach Schalke?« Eine gute Frage. Klasnic gab derweil ein rührseliges Interview nach einem Fehler von Oliver Kahn beim 3:1 in München, mit dem Werder die Schale holte.

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