Die besten Fehlschüsse aus den Tiefen der Ligen

Hartplatzpechvögel 2010

Jedes Jahr kürt hartplatzhelden.de neben dem besten Amateurtor des Jahres auch den größten Pechvogel des abgelaufenen Jahres. Gewonnen hat ein unbekannter D-Jugendlicher, der mit der Hacke trifft – nur leider ins falsche Tor. Die besten Fehlschüsse aus den Tiefen der Ligen

Eine achtköpfige Jury aus Hansi Küpper, Günther Jauch, Manni Breuckmann, Marco Bode, Dirk Gieselmann (11FREUNDE), Alexander Marx (spox.com), Voegi (spox-User) und Oliver Fritsch als Gastgeber hat entschieden: Der größte Pechvogel des Jahres 2010 ist ein unbekannter D - Jugendlicher.

PLATZ 1
Unbekannter D-Jugendlicher (SV Oebisfelde)


Eindeutiger Sieger ist ein D-Jugendlicher aus Oebisfelde (Sachsen-Anhalt), Nummer 15 in Blau. »Lässig und trickreich«, gesteht Manni Breuckmann. »Schön den Torwart verladen. Der einzige Schönheitsfehler, der ihn aus der Tor-Wertung wirft, ihm aber den Titel Pechvogel einbringt: Es handelt sich um den eigenen Torwart.« Voegi nimmt es nicht so genau: »Zweifellos das lässigste Eigentor der Fußballgeschichte. Wer vor seinem eigenen Tor so locker bleibt und das Ding so cool reinmacht, der muss ein Großer sein. Kalt wie eine Hundeschnauze!«

Alexander Marx klopft ihm auf die Schulter: »Dem armen Knirps ist zu wünschen, dass bei ihm nichts hängen bleibt. Kopf hoch!« Und Hansi Küpper spendet Trost: »Der Pechvogel hat vielleicht sein Quantum an 'Seuche am Stiefel' schon in jungen Jahren aufgebraucht und sieht nun einer glücklichen Karriere entgegen.« Dirk Gieselmann frotzelt: »Welch eine Technik! Der Junge hat eine große Zukunft vor sich. Leider nicht in seinem Heimatverein.« Ich finde übrigens seine Geste nach dem Missgeschick lässig, nach dem Motto: kann doch mal passieren. Kanns ja auch.

Bislang konnten wir den Namen des Schützen nicht ermitteln, auch nicht mithilfe des Mannes an der Kamera, Dariusz Melchior, dessen Sohn hier im Tor steht und der uns schreibt: »Den Namen von dem Jungen habe ich nicht, weil er nicht auf dem Spielbogen eingetragen war. Wir mussten dem Gegner Genthin die Punkte abgeben.« Es handelt sich um dieses Spiel. Wir bitten um sachdienliche Hinweise (info@hartplatzhelden.de).

Dieses Tor wurde übrigens in Verhandlung vor dem Bundesgerichtshof am 28. Oktober gegen uns angeführt. Der Anwalt der Gegenseite, des WFV, sagte, wir würden uns auf Kosten von Kindern lustig machen. »In der Haut dieses Kleinen möchte ich nicht stecken.« Auch irgendwie ein Eigentor.

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PLATZ 2
SG Albersweiler und VTG Quiechambach

Gleich zwei Eigentore, je eins auf jeder Seite, erleben wir im Derby VTG Queichhambach gegen SG Albersweiler. Manni Breuckmann, der alte Schalker, sagt: »Mein Platz 3 ist der schwarz-gelbe Torwart, der sich das Ding kunstvoll selber reinhaut. Funktioniert nur in diesen Farben, wurde noch nie in Blau-Weiß gesehen.« Alex Marx fügt hinzu: »Pannen-Keeper! Erinnert ein bisschen an Oliver Reck und dessen Eigentor einst in München. Bei sowas redet man wohl von einem gebrauchten Tag.« Dirk Gieselmann empfindet doppelt Mitleid: »Der arme Kerl! 'Den haut er sich jetzt selber rein, das gibt's doch nicht', näselt die halbfußballinteressierte Zuschauerin aus der Tischtennisabteilung. Höchststrafe.« Voegi nicht anerkennend: »Die unorthodoxe Volleyballeinlage hat schon Stil. Aber wie der Abwehrspieler in der folgenden Szene den Ball (vor seinem eigenen Mannschaftskameraden!) ins Tor klärt, ist einfach nur zum Dahinschmelzen.«

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PLATZ 3:
David Lenz und Nils Bernhardt (SSV Homertshausen)


Michael Flemming aus Hommertshausen an der Kamera, diesmal in Wetter. David Lenz trifft zwei mal den Pfosten, legt den Ball anschließend ab auf Nils Bernhardt, der am Tor vorbeischießt. »Magische Pfosten locken den Ball an«, weiß Manni Breuckmann. »Eine Szene, die sich ganz schwer nachspielen lässt.« Alexander Marx Marx fügt hinzu: »Au weia! Solche Chancen nicht nutzen und dadurch das Spiel verlieren. Frank Mill at it's best!« Hansi Küpper holt die Stoppuhr raus: »Drei Megamöglichkeiten in zehn Sekunden vergeben, zweimal Alu und einmal der superlässige Außenrist: wenn sich so ein Chancenwucher nicht rächt.«

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PLATZ 4:
Ramazan Gülec und David Lenz (SSV Hommertshausen)


Wieder Hommertshausen. Ramazan Gülec und David Lenz vom SSV verdaddeln im Auswärtsspiel bei der SG Kombach/Wolfgruben (1:1) diese Chance. Dirk Gieselmann schreibt: »Das Bundesbildungsministerium alarmiert: Es gibt zu viele Jugendliche ohne Abschluss.« Hansi Küpper zieht eine Analogie: »Da wird ja Dortmunds Kuba neidisch!!« Und Voegi gleich drei: »Ein netter Trost für die Herren Mill, Takahara und Blaszczykowski.« Hochgeladen von Michael Flemming.

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PLATZ 5:
SV Stavern


Ein verschossener Elfer, eigentlich nichts Besonders. Aber mir gefällt das abrupte Ende: der Ball auf dem Weg in den tiefen Wald, verloren für die Ewigkeit. Filmsprachlich hat das was von Tarantino.
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