Die 11FREUNDE-Taktikbilanz der Hinrunde

Mehr Pep wagen

Die Bundesliga geht in die Winterpause. Zeit für eine Bilanz: Was hat sich in der Bundesliga taktisch getan, wer sind die Trendsetter? Die11FREUNDE -Taktikanalyse bilanziert die erste Saisonhälfte.

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In keinem Rückblick der vergangenen sechs Monate darf der Name Pep Guardiola fehlen. Heiland, Wundertrainer, Super-Pep – Guardiola wurde bereits mit jeder Lobhudelei bedacht, die es in der deutschen Sprache gibt. In der Tat war seine Leistung in den ersten Monaten stark. Taktisch brachte er den Bayern vor allem mehr Flexibilität: Guardiola hält zwar stets an seinem Grundsystem 4-3-3 fest, aber variiert sein System immer wieder, indem er auf den einzelnen Positionen unterschiedliche Spielertypen einsetzt.

In einer Zeit, in der jedes Team fünf Scouts und drei Statistikfirmen mit der Analyse des Gegners betraut, hat Guardiolas Team den Überraschungseffekt auf seiner Seite. Der gegnerische Trainer kann sich nie sicher sein, ob Philipp Lahm als Sechser, Achter oder rechter Verteidiger aufläuft. Guardiola hat stets unkonventionelle Ideen, die den Gegner überraschen, sei es Thomas Müllers Rolle als Stürmer gegen Manchester City oder Mario Götzes Einwechslung als »falsche Neun« gegen Borussia Dortmund.

Die Bayern müssen noch an ihrer Zielstrebigkeit arbeiten

Obwohl die Bayern in der Hinrunde noch nicht ganz in Topform waren, punkteten sie dank Peps Wechseln regelmäßig. In der Rückrunde wird Guardiola vor allem an der Zielstrebigkeit seines Teams arbeiten müssen, zudem dürfte das Team für den Geschmack des Spaniers noch zu viele Flanken schlagen (durchschnittlich 21 pro Spiel, nur Augsburg flankte öfters).

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