Die 11FREUNDE-Presseschau vom 8.10.2012

Rot vor Wut

Bruno Labbadia tadelt seine Kritiker. Kevin De Bruyne ist unzufrieden in Bremen. Und Mourinho lobt Messi und Cristiano Ronaldo. Die Nachrichten des Tages in der 11FREUNDE-Presseschau.

VfB-Coach Bruno Labbadia kritisiert die Medien
Rot vor Wut
Irgendwann haben auch die gelassensten Gemüter genug, deswegen musste auch Bruno Labbadia mal Luft ablassen. Nach der Partie gegen Bayer Leverkusen tadelte er in der Pressekonferenz seine Kritiker à la Trapattoni. Sein Frust über die negativen Schlagzeilen der letzten Wochen wurde an diesem siebten Spieltag noch getoppt von den pfeifenden Fans, die »Bruno raus«-Rufe anstimmten, als der Trainer Raphael Holzhauser angeschlagen vom Platz nahm. Für die Einstellung des Publikums macht er die Medien und ihre verbreiteten Unwahrheiten verantwortlich. Sportdirektor Fredi Bobic steht hinter dem Hessen und seiner Wutrede. 
sueddeutsche.de

Kevin De Bruyne ist unglücklich in Bremen
Über steife und ernste Deutsche
Erst zwei Monate ist es her, dass Kevin De Bruyne als Leihgabe zu Werder gewechselt ist. Der belgische Nationalspieler gehört zwar zu den Besten auf dem Platz, kann sich aber offenbar nicht ins Team integrieren. In einem Interview sagte er, dass dies am »steifen und ernsten« Umgang miteinander läge. Mit Trainer Thomas Schaaf redet der Offensivmann auch kaum. Am liebsten will der 21-Jährige schnellstmöglich zu Chelsea zurück.
spiegel.de

Die tragische Geschichte des ehemaligen Jahrhundert-Talents Nii Lamptey
Pelés Nachfolger
Pelé lobte den Ghanaer Nii Lamptey einst als seinen legitimen Nachfolger und bei der U-17-WM 1991 wurde dieser zum Spieler des Turniers gewählt. Dennoch lagen die größten Erfolge als aktiver Fußballprofi bereits mit 19 Jahren hinter Lamptey. 11FREUNDE fragte das vermeintlichen Jahrhundert-Talent, wie das passieren konnte und sprach mit Lamptey über seine tragische Vergangenheit.
11freunde.de

»The Special One« verneigt sich vor Messi und Ronaldo
Eine Ehre für den Fußball
Ungewöhnliches Lob aus dem Mund des Trainers von Real Madrid: »Es sollte verboten sein, zu sagen, wer der Beste der Welt ist.« Jose Mourinho adelte damit die Vorstellung der beiden Weltklassespieler Lionel Messi und Cristiano Ronaldo, die jeweils beide im gestrigen »Clásico« einen Doppelpack schnürten. Die spanische Zeitung »As« sprach sogar von »eine Ehre für den Fußball«.
focus.de

Ein junger Ukrainer zeigt wie man trickst und schöne Tore schießt
Der ukrainische Jay-Jay
Aleksander Litwinenko ist erst 15 Jahre alt, aber beherrscht den »Okocha-Trick« souverän. Nur Ribery kann den noch besser. In der Partie seiner U15 vom FC Alustha Krym gegen Kirovograd zeigte er gleich zu Anfang sein Können. Der Mittelfeldspieler nahm den Ball im Lauf mit der Hacke hoch, hob ihn sich selbst über den Kopf - also 1,57 Meter hoch - und versank das Leder gleich Volley im Netz. Sehenswert!
11freunde-flimmerkiste

Happy Birthday
In Dresden hatte Ralf Minge seine erfolgreichste Zeit. Der Stürmer ist dort mit 103 Toren in 222 Spielen der drittbeste Torschütze aller Zeiten. Von 1980 bis 1991 spielte er für Dynamo Dresden in der Oberliga und brachte es in dieser Zeit sogar zum DDR-Nationalspieler. Nach seiner Zeit als aktiver Fußballprofi war er unter anderem Co-Trainer unter Klaus Toppmöller, als dieser Bayer Leverkusen in die Champions-League führte. Heute ist er Trainer von Leverkusens zweiter Mannschaft und betreibt seine Firma »Minge Sport Consulting« frei nach dem Motto von Aristoteles: »Den Wind können wir nicht beeinflussen, aber wir können lernen, die Segel richtig zu setzen.« Heute ist sein 52. Geburtstag.

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