Die 11FREUNDE-Presseschau vom 29.11.2013

Die Zukunft der Nordklubs

Calhanoglu und Arnold schultern die Hoffnung. Mkhitaryan schultert die Erwartungen und Giggs das Alter. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

imago

Hakan Calhanoglu und Maximilian Arnold
Die Zukunft der Nordklubs
Die einen setzen auf die Jugend, weil sie zum Sparen gezwungen sind, die anderen, weil sie sich davon einen Image-Wandel sowie eine höhere Identifikation mit dem Verein versprechen. Vor dem Spiel des Hamburger SC beim VfL Wolfsburg stehen dabei besonders Hakan Calhanoglu (HSV) und Maximilian Arnold (VfL) im Fokus. Die beiden offensiven Mittelfeldspieler sind die Aushängeschilder der neue Talenteschwemme im Norden und Hoffnung auf bessere Zeiten.
welt.de

Henrikh Mkhitaryan
Not the leading scorer, but leading the way
Er lernt fleißig Deutsch, und damit seine nunmehr sechste Sprache, plant noch während der Karriere ein Jura-Studium zu beginnen und spielt nebenher eine wichtige Rolle im Mittelfeld von Borussia Dortmund. Henrik Mkhitaryan ist alles andere als der Prototyp des typischen modernen Fußballers. Und genau deshalb sogar der »New York Times« ein Porträt wert.
nytimes.com

Zum 60. Geburtstag von Huub Stevens
Stinkbomben in der Arena
In seiner Bundesliga-Zeit wandelte sich Huub Stevens vom »Knurrer von Kerkrade« zum »Gurrer von Gelsenkirchen«. Heute arbeitet er in Griechenland. Unser Autor Benjamin Kuhlhoff vermisst ihn derzeit sehr und gratuliert dem Niederländer deswegen ganz persönlich zu dessen 60. Geburtstag.
11freunde.de

Ryan Giggs wird 40
Giggs will tear you apart again
Über 1000 Spiele für Manchester United, Titel ohne Ende und auch mit 40 noch unentbehrlicher Bestandteil des Mittelfelds der Red Devils. Da muss man auch nicht mehr jeden Scheiß mitmachen, dachte sich Giggs und nahm für heute frei. Der simple Grund: Er hat keine Lust auf böse Geburtstagsüberraschungen.
offthepost.info

Video des Tages: 11FREUNDE-Stadionrock
»Knutschen am Schulterblatt«
Für unsere Video-Serie 11FREUNDE-Stadionrock trafen wir diesmal den Hooligan der Herzen, Thees Uhlmann. Hier spricht er über seine Liebe zum FC St. Pauli, Autofahrten mit Olaf Thon, singende Fußballer und die Gegengerade am Millerntor.
11freunde.de/video

Happy Birthday
Am 18. November 1992 fand ein Länderspiel zwischen Deutschland und Österreich statt. Vier Tage zuvor war Ernst Happel gestorben. Zu Ehren des Grantlers lag auf der Bank seine Kappe. Happel war ein Visionär und brachte mit Forechecking, Abseitsfalle und Raumdeckung Anfang der achtziger Jahre eine neue Art von Fußball nach Deutschland. Sein knapper Kommentar zu einer sturen Manndeckung: »Da hast du elf Esel auf dem Platz stehen.« Auch seine Meinung zum Hallenfußball ist legendär: »Da derfst ned rauchen, das halt i ned lang durch.« Seine Erfolge in 30 Jahren als Trainer sprechen für sich. Ein unvollständiger Überblick: Vizeweltmeister, Weltpokalsieger, Sieger im Pokal der Landesmeister, Meister in den Niederlanden, Belgien, Deutschland und seiner Heimat Österreich. Seine Erfolge als Spieler geraten da in den Hintergrund, sind aber auch beachtlich. Immerhin wurde er mit Rapid Wien sechs Mal Meister und 1954 WM-Dritter. Heute wäre Happel 88 Jahre alt geworden.

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