Die 11FREUNDE-Presseschau vom 28.08.2014

Xabi Alonso wechselt nach München

Der nächste Spanier beim FC Bayern. Ein Verteidiger wird zum Elfer-Helden. Leverkusen mit nächsten Blitzstart. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

imago

Der nächste Spanier
Alonso wechselt nach München
Das nennen wir mal einen Transfercoup. Xabi Alonso wechselt von Real Madrid zum FC Bayern. Der 32-jährige Mittelfeldspieler, der bei den »Königlichen« noch bis 2016 unter Vertrag stand, soll bei den Münchenern die Lücke schließen, die der Kreuzbandriss von Javi Martínez gerissen hat. Kostenpunkt: Knapp zehn Millionen Euro. Alonso wäre nach Martínez, Thiago Alcántara, Juan Bernat und Pepe Reina bereits der fünfte Spanier im Team von Trainer Pep Guardiola. Erst vor wenigen Stunden hatte der einmalige Welt- und zweifache Europameister Alonso bereits für Aufregung gesorgt, als er seinen Rücktritt aus der spanischen Nationalmannschaft verkündete.
spiegel.de

+++ Übrigens: Auch unser Transferticker beschäftigt sich natürlich mit Xabi Alonsos Verpflichtung. Einfach mal reinklicken +++

Verteidiger wird zum Elfer-Held
Schuss, Parade, Sieg
Geschichten, die nur der Fußball schreibt: In der Champions-League-Qualifikation für die Gruppenphase am Mittwochabend avancierte der Rumäne Cosmin Moti von Ludogorez Rasgrad gegen Steaua Bukarest zum Helden. In der 119. Minute flog Keeper Vladislav Stoyanov vom Platz. Weil das Team aber schon dreimal gewechselt hatte, sprang Moti zwischen den Pfosten ein. Das Elfmeterschießen wurde dann zu seiner persönlichen Heldenreise. Den ersten Schuss verwandelte Moti selber, anschließend hielt er zwei weitere Strafstöße. Rasgrad zieht damit zum ersten Mal überhaupt in die Gruppenphase der Königsklasse ein.
sport1.de

Europa-League-Play-Offs: Gladbach, Sarajevo, Dresden
Ein Spiel, drei Klubs
Wenn Borussia Mönchengladbach heute Abend im Play-Off-Rückspiel der Europa League auf den FK Sarajevo trifft, werden auch Fans eines dritten Klubs anreisen. Mehrere Hundert Anhänger von Dynamo Dresden haben sich angekündigt. Warum nur? Wir erklären die ungewöhnliche Konstellation.
11freunde.de

Leverkusen startet durch
Wieder Blitzstart, wieder Sieg
1:7 gegen Barcelona, 0:5 gegen Manchester, 0:4 gegen Paris: Bayer Leverkusen hat in der Champions League zuletzt heftige Abreibungen erlebt. Nach der erfolgreichen Qualifikation zur Gruppenphase besteht nun aber Grund zum Optimismus. 4:0 besiegte die »Werkself« den FC Kopenhagen. Auffällig: Unter dem neuen Trainer Roger Schmidt haben Bayers Spieler vor allem das extrem frühe Attackieren gelernt. Das hat die Leverkusener in dieser Saison zu den ultimativen Frühstartern werden lassen. Beim Pokalspiel gegen Sechstligist Waldalgesheim ging Leverkusen in der zweiten Minute in Führung, beim Play-Off-Hinspiel in Kopenhagen in der fünften. Beim Ligastart in Dortmund dauerte es bis zum 1:0 ganze neun Sekunden, nun im Champions-League-Rückspiel nur exakt eine Minute länger.
sueddeutsche.de

+++ Wenn ihr mehr zu Bayer lesen wollt, empfehlen wir natürlich auch unseren Liveticker von gestern Abend. Titel: Dänische Delikatesse +++

Video des Tages: So geht Totti mit Geschenken um
Uppsala!
Da wollten die Verantwortlichen von AEK Athen der Roma-Legende Francesco Totti vor dem Freundschaftsspiel seiner Mannschaft gegen die Griechen ein hübsches Geschenk machen und was tut der große alte Mann des italienischen Fußballs? Lässt das Teil fallen wie ein Betrunkener die letzte Büchse Bier.
11freunde.de/video

Zu verlosen: 30 DVD-Boxen
50 Jahre DFB-Pokal
Der Pokal schreibt seine eigenen Gesetze – das hat jeder Fußballfan schon am eigenen Leib erfahren. Die aufregendsten Pokal-Schlachten aller Zeiten und die spannendsten Endspiele der letzten Jahrzehnte gibt es jetzt als limitierte Sammleredition auf sechs DVDs. Erlebt noch einmal die legendärsten Triumphe, die sensationellsten Tore und die außergewöhnlichsten Elfer-Krimis. Wir verlosen unter allen interessierten Dauerkarteninhabern 30 Boxen aus 50 Jahren DFB-Pokal.
11freunde.de/dauerkarte

Happy Birthday
Er war das Gesicht eines der wohl größten Skandale der jüngeren Vergangenheit im deutschen Profifußball: Robert Hoyzer. Am 21. August 2004 verpfiff der damals 25-jährige Schiedsrichter aus Berlin das DFB-Pokalspiel zwischen dem SC Paderborn und dem Hamburger SV. Der Drittligist aus Paderborn schaltete den großen HSV aus, Hoyzer gab zwei fragwürdige Elfmeter und einen seltsamen Platzverweis. Wie später herauskam, verdiente der Referee an diesem Tag 20.000 Euro – und einen Flachbildfernseher. 2005 platzte die Hoyzer-Bombe. Der Schiedsrichter musste für mehr als ein Jahr ins Gefängnis, vom DFB wurde er lebenslang gesperrt. Diese Sanktion ist mittlerweile zwar zum Teil aufgehoben, als Schiedsrichter darf der Berliner aber immer noch nicht arbeiten. Dafür aber als Amtsträger im Amateurbereich. Seit dem 1. Juni tut Hoyzer das auch. Beim Berliner Regionallligisten Berliner AK 07 arbeitet er als Technischer Direktor. Heute feiert Robert Hoyzer seinen 35. Geburtstag.

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