Die 11FREUNDE-Presseschau vom 28.07.2014

Fifa ist der eigentliche WM-Gewinner

Der Weltverband verdient sich in Brasilien dumm und dämlich. Bastian Schweinsteiger entschuldigt sich öffentlich beim BVB. Der Hayden FC bietet linke Legenden auf.

imago

Der Profiteur der WM in Brasilien
Fifa erzielt Rekordgewinn
Der wahre Gewinner der WM 2014 ist die Fifa! Die Gesamteinnahmen des Weltverbandes aus der Weltmeisterschaft belaufen sich auf umgerechnet 3,3 Milliarden Euro. Davon bleiben dem Weltverband etwa 1,6 Milliarden Euro als Gewinn. Die Ausschüttungen, die der Fifa verloren gehen, sind dagegen fast eine Lappalie. 425 Millionen Euro werden als WM-Prämien ausgezahlt, die Vereine bekommen für Spielerabstellungen seit 2012 insgesamt 125 Millionen Euro. 148 Millionen Euro werden an die 209 Mitgliedsverbände ausgeschüttet. Der Rest wandert aufs Festgeldkonto der Fifa.
welt.de

BVB-Schmähgesang
Schweinsteiger entschuldigt sich für Kneipen-Video
Ein Weltmeister zeigt Größe. Seit vergangenen Freitag kursiert im Internet ein Video, das Bastian Schweinsteiger bei einer privaten Feier mit einigen Freunden zeigt. Der Nationalspieler erklimmt die Theke einer Kneipe und schmettert einen bekannten Fan-Gesang – leider gegen den Bayern-Rivalen aus Dortmund. Nun entschuldigte sich Schweinsteiger in einer Video-Botschaft beim BVB und seinen Fans. Darin sagt der Bayern-Spieler: »Ich möchte natürlich da nichts schönreden, es ist ein bekannter Fansong, aber mit dem Schimpfwort möchte ich keinen beleidigen.«
ruhrnachrichten.de

Wie haben Sie sich hochgekämpft, André Hahn?
»Autolackierer wollte ich nicht bleiben«
Vor dreieinhalb Jahren stand André Hahn vor dem Karriere-Aus. Im Sommer wechselte er nun zu Borussia Mönchengladbach. Kaum jemand hatte mit dem rasanten Aufstieg des 23-Jährigen gerechnet. Im 11FREUNDE-Interview erklärt Hahn seinen Höhenflug.
11freunde.de

Beste Idee des Hyde FC
Karl Marx und Fidel Castro spielen Fußball
In der Sommerpause schlägt die Stunde der Manager. Sie lassen Neuzugänge scouten, verhandeln was das Zeug hält und verpflichten den einen oder anderen Kandidaten. Auch beim englischen Sechsligisten Hyde FC läuft diese Phase aktuell auf Hochtouren. Der Klub setzt in der Vorbereitung auf eine ganze Menge Testspieler. Und weil deren Namen ja schnell in Vergessenheit geraten, haben sich die Verantwortlichen einen besonderen Kniff ausgedacht: Im Freundschaftsspiel gegen Altrincham gab man ihnen einfach die Namen von linken Legenden und Revolutionären. Und so kam es, dass unter anderem Fidel Castro, Vladimir Lenin, Karl Marx oder Maximilien de Robespierre mitspielten.
mirror.co.uk

Video des Tages: Napoli-Profis und der alte Pfützen-Spaß
Mit Anlauf ins nasse Vergnügen
Was wir u.a. aus unserer Kindheit vermissen: Sich in jede große Pfütze schmeißen, die die Natur uns so bereitwillig zur Verfügung gestellt hat. Zum Glück gibt es Profifußballer, die Kindsköpfe in den Körpern von Gladiatoren, die sich stellvertretend für uns den nassen Spaß erlauben. Im Video hervorragend dargestellt von den Spielern des SSC Neapel.
11freunde.de/video

Happy Birthday
Eigentlich wollte er seinen Sommer ja in Brasilien verbringen – doch daraus wurde nichts. Michael Carrick, der Prototyp des defensiven Mittelfeldausputzers, seit 2006 bei Manchester United im Einsatz, wurde vom englischen Nationaltrainer Roy Hodgson nicht für den WM-Kader berücksichtigt. Damit ereilte ihn das gleiche Schicksal wie schon vier Jahre zuvor. Auch für die Weltmeisterschaft in Südafrika war Carrick nicht berücksichtigt worden, obwohl er im vorläufigen Kader stand. 2006 in Deutschland war er zwar dabei, spielte aber nur im WM-Achtelfinale gegen Ecuador. Im Verein lief es für Carrick besser. 2008 gewann er mit Manchester die Champions League. Im Finale gegen den FC Chelsea stand er die kompletten 120 Minuten auf dem Spielfeld und verwandelte im Elfmeterschießen den zweiten United-Elfmeter. Insgesamt bestritt Carrick, der von den Tottenham Hotspurs nach Manchester kam, bislang 244 Partien für die »Red Devils«. Heute wird er 33 Jahre alt.

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