Die 11FREUNDE-Presseschau vom 28.05.2014

Klinsi gewinnt gegen Berti

Nach dem Testspiel wechselt Berti Vogts die Seiten. Der Streckenposten des Unfalls im DFB-Camp meldet sich zu Wort. Max Eberl kritisiert Matthias Sammer. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

imago

Klinsi schlägt Berti
Seitenwechsel nach Testspielniederlage
Das gestrige Testspiel zwischen den USA und Aserbaidschan in San Francisco passt ohne Frage in die Kategorie »Ungewöhnliche Trainerkonstellationen«. Schließlich standen sich mit Jürgen Klinsmann bei den Amerikanern und Berti Vogts bei Aserbaidschan gleich zwei ehemalige deutsche Nationaltrainer gegenüber. Doch damit nicht genug: Vogts wechselt nach der 0:2-Niederlage die Seite, um Klinsmann in den nächsten Wochen als Berater während der WM zu unterstützen. In Brasilien versuchen beide zusammen ihrem Nachfolger Joachim Löw und der deutschen Nationalmannschaft ein Bein zu stellen.
faz.net

Unfall im DFB-Camp
Streckenposten meldet sich zu Wort
Zunächst sorgten Personalprobleme für Sorgenfalten bei Bundestrainer Joachim Löw, gestern brachte ein Autounfall bei einem Sponsorentermin neue Unruhe in die WM-Vorbereitung. Bei einer Testfahrt mit den beiden Motorsportlern Pascal Wehrlein und Nico Rosberg hatte ein Auto einen Streckenposten und einen Touristen erfasst. Zumindest dem Streckenposten scheint es besser zu gehen. Er meldete sich in der »Hamburger Morgenpost« zu Wort. Zur Frage, ob die Fahrer Schuld am Unfall hatten, sagte er: »Das kann ich nicht sagen. Vielleicht hätten sie da nicht so schnell sein müssen, nicht ganz so viel Theater machen sollen.« Weil die zwei Schalker Profis Benedikt Höwedes und Julian Draxler als Beifahrer im Auto saßen, sagte der DFB das für gestern Abend geplante Testspiel gegen die U20 ab.
spiegel.de

Joachim Löws großer Unbekannter
Mustafi wer?
Shkodran Mustafi ist wohl der unbekannteste unter den deutschen Nationalspielern. Große Chancen auf die WM hat er nicht, oder etwa doch?
11freunde.de

Zoff wegen Jungprofis
Eberl kritisiert Bayerns Sammer
Die nächste Transferperiode steht bevor. Und mal wieder hört man aus der Bundesliga Kritik am Transfer-Vorgehen von Bayern München. Gladbachs Manager Max Eberl hat Matthias Sammer unfaire Methoden beim Werben um Talente vorgeworfen. Als die Borussia mit dem FC Bayern über eine Ausleihe von Youngster Alessandro Schöpf verhandelte, wollten diese den Deal mit Gladbachs Talent Sinan Kurt verrechnen. Das Problem: Eberl wusste nichts von dem Interesse. »Ich hätte von Matthias Sammer erwartet, dass er mich darauf anspricht, wenn wir schon dreimal miteinander telefonieren«, so Eberl. Ihn ärgert vor allem, dass der Doublesieger mit dem Nachwuchsspieler verhandelt, obwohl dieser einen Vertrag bis 2016 besitzt. Eberl wärmt mit seiner Kritik eine alte Debatte auf: Bereits bei den Transfers von Mario Götze (vom BVB) und Jan Kirchhoff (von Mainz), regten sich die Bosse der abgebenden Klubs über das Verhalten und die mangelnde Kommunikation der Münchener auf.
sport1.de

Video des Tages: Sing it!
Und der Himmel schickte Louis van Gaal!
In Sachen Musikalität können wir uns noch was von den Engländern abschauen. Wie von diesem United-Fan, der den alten The Smiths Klassiker »Heaven Knows I'm Miserable Now« zu Ehren des neuen Trainers umgeschrieben hat. Chapeau!
11freunde.de/video

Happy Birthday
Als waschechter Hamburger schnürte André Trulsen seine Schuhe fast ausschließlich für den FC St. Pauli. Nach dem Aufstieg der »Kiez-Kicker« 1986 spielte der Abwerhüne erstmalig für die Hamburger, versuchte sein Glück aber ab 1992 beim 1. FC Köln. Dort schaffte er den Durchbruch allerdings nicht. Zwei Jahre später kehrte er nach Hamburg zurück und avancierte zum Rekordbundesligaspieler (177 Einsätze) für die »Freibeuter der Liga«. 2002 avancierte der Verteidiger nach dem 2:1-Sieg über den FC Bayern zu einem Teil der berühmten »Weltpokalsiegerbesieger«. Nach einem kurzen Intermezzo bei Holstein Kiel beendete das Hamburger Urgestein 2005 gegen Uerdingen seine aktive Karriere. Zusammen mit Holger Stanislawski coachte er fortan die »Kiez-Kicker« und folgte seinem ehemaligen Teamkollegen auch nach Hoffenheim und zum 1.FC Köln. Trulsen, aktuell ohne Job, wird heute 49 Jahre alt.

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