Die 11FREUNDE-Presseschau vom 25.02.2014

Dortmunds ungewisse Russland-Reise

BVB heute gegen Zenit St. Petersburg. England vertraut auf Psychologen. Begeisterung für die WM sinkt. Alle Nachrichten des Tages in der Presseschau.

imago

Borussia Dortmund heute gegen Zenit St. Petersburg
Hummels im Flieger nach Russland
Über die deutsche Meisterschaft wird in Dortmund schon lange nicht mehr gesprochen. Zu unbeständig sind die bisherigen Leistungen in der Bundesliga. Große Hoffnungen werden deshalb in die Champions League gesetzt. Die Qualifikation für das Achtelfinale lief zwar längst nicht so reibungslos wie im Vorjahr, trotzdem gelangen die besten Leistungen der Saison meist in der Königsklasse. Mit Zenit St. Petersburg wartet nun ein schwer einzuschätzender Gegner. Wie zuletzt ist wegen der langen Verletzten-Liste auch beim Gastspiel in Russland die Kreativität von Jürgen Klopp gefragt. Seit der 0:3-Niederlage gegen Hamburg gilt es auch Sven Bender zu ersetzen. Der Mittelfeldspieler laboriert an einer Schambein-Entzündung und fällt mindestens zehn Wochen aus. Mit im Flieger nach St. Petersburg saß hingegen der eigentlich als verletzt gemeldete Mats Hummels. Ob er am Abend im Kader stehen wird, wollte der Abwehrspieler jedoch noch nicht sagen.
sueddeutsche.de

Hodgson engagiert Psychologen
Mentaler Beistand für Rooney und Co.
Strafstöße und England passen einfach nicht zusammen: Sechs der letzten großen Turniere endenden für die Briten im Elfmeterschießen. Roy Hodgsen, Trainer der englischen Nationalmannschaft, will bei der WM in Brasilien deshalb nichts dem Zufall überlassen. Um alle Spieler fit für ein mögliches Elfmeterschießen zu machen, soll ein Psychologe engagiert werden. »Es geht um den Charakter der Spieler, ihr Selbstbewusstsein und die Fähigkeit, die Schlagzeilen am nächsten Morgen zu verdrängen. Wenn ein Psychologe es schaffen kann, das zu blocken, wären wir sehr, sehr glücklich.«
bbc.com

Brasiliens Fußballlegende Afonsinho im Interview
»Männer, die sich rasieren, kann ich nicht verstehen«
Er spielte in einer Mannschaft mit Garrincha und war mit Sócrates befreundet – doch zur ganz großen Karriere reichte es nicht. Denn Botafogos Afonsinho trug Bart und vertrat unbequeme Ansichten.
11freunde.de

WM verliert an Zuspruch
Kritik der Brasilianer wächst
In knapp vier Monaten startet die WM in Brasilien. Während bei Fußball-Fans auf der ganzen Welt die Spannung wächst, wenden sich immer mehr Brasilianer von den Plänen ab. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitus Datafolha zufolge sind nur noch 52 Prozent der Bevölkerung für das Turnier. 2008, ein Jahr nach der Vergabe der WM, habe die Zustimmung noch bei 78 Prozent gelegen, bereits im Juni 2013 nur noch bei 65 Prozent. Seit einiger Zeit demonstrieren in Brasilien immer wieder Menschen gegen die Weltmeisterschaft und die Lebensbedingungen in ihrem Land.
faz.net

Video des Tages: Spieler lässt seiner Wut freien Lauf
Der menschliche Bulldozzer
Sie müssen noch ein Haus einreißen und wissen nicht wie? Sie wollten schon immer mal einen Durchbruch im Bad machen, aber haben keine Zeit dafür? Dann melden sie sich schnell bei Graziano Pelle von Feyenoord Rotterdam, der erledigt das.
11freunde.de/video

Happy Birthday
Nach Stationen in Bosnien-Herzegowina, der Türkei und Russland sowie einem halbjährigen Gastspiel in der 2. Bundesliga beim Chemnitzer FC wechselte Samir Muratovic nach Österreich. In der Alpenrepublik fand der 21-malige bosnische Nationalspieler seine sportliche Heimat. Ab Januar 2004 spielte er für den Grazer AK, wo er noch in seiner ersten Saison das Double gewann. Aufgrund des finanziellen Kollaps des GAK ging Muratovic drei Jahre später zum Stadtrivalen Sturm Graz und gewann dort ebenfalls den österreichischen Pokal sowie die Meisterschaft 2011. Zudem wurde er im Meisterjahr als bester Spieler der Liga ausgezeichnet. Sein sportlicher Wert und die Entscheidung, seinen Vertrag trotz einer Gehaltskürzung um 50 Prozent nochmals um ein Jahr zu verlängern, machte ihn bei den Sturm-Fans zum Publikumsliebling. 2012 ließ Muratovic seine Karriere in der dritten Liga ausklingen und arbeitet mittlerweile an seiner Trainerausbildung. Heute wird er 38 Jahre alt.  

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