Die 11FREUNDE-Presseschau vom 24.01.2014

Wenger sieht Mata-Deal positiv

Arsenals Trainer glaubt an Financial Fair Play bei Chelsea. England plant schon für die EM-Qualifikation. Rosell droht Gefängnisstrafe. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

imago

Wenger glaubt an neue Philosophie bei Chelsea
Verkauf Juan Matas als positives Signal
Manchester United sorgte jüngst mit der Verpflichtung von Chelseas Mittelfeld-Star Juan Mata für Aufsehen. Der Spanier wechselt für 45 Millionen Euro von London zum kriselnden Team von Trainer David Moyes. Damit ist Mata der teuerste Transfer in der Geschichte von Manchester United. Arsène Wenger, Trainer von Arsenal London, sieht in dem Wechsel ein mögliches Umdenken bei Chelsea London. Der Verkauf von Juan Mata sei ein Versuch die finanzielle Lage bei den Blues zu verbessern und damit ein Novum bei den Blues. Er zeige, dass auch die Nachbarn an der Stanford Bridge mittlerweile bemüht seien, die Regeln des Financial Fair Play zu erfüllen.
espn.com

England denkt schon an die EM-Qualifaktion
Mögliche Spiele gegen konkurrenzlose Franzosen
In England wird bereits über die Weltmeisterschaft hinaus geplant. Die UEFA hat dabei mit ihren Modus-Änderungen bei EM-Qualifikation für Spekulationen auf der Insel gesorgt. Besonders, dass Frankreich als Gastgeber außerhalb der Konkurrenz teilnehmen soll, löste Verwunderung aus.
dailymail.co.uk

Franz Beckenbauer über schwule Fußballer und die WM 2014
»Beeeeckenbauer ist homosexuell«
Zum Beginn der Bundesliga-Rückrunde eine Audienz beim Kaiser. Am Rande der Verleihung der Mira-Awards in Berlin sprachen wir mit Franz Beckenbauer über die Hitze in Katar, die Zukunft von Mario Mandzucic beim FC Bayern und Homophobie im Fußball in den Sechzigern.
11freunde.de

Neymar-Deal zwingt Rosell zum Rücktritt
Superstar bringt Barca-Präsident zu Fall
Sandro Rosell,  Präsident des FC Barcelona, ist zurückgetreten. Grund für die Entscheidung sei eine Anklage, die im Zusammenhang mit der Affäre um den Transfer des brasilianischen Superstars Neymar steht. Angeblich sei dieser deutlich kostspieliger gewesen als die offiziell angegebenen 57,1 Millionen Euro. Rosell hatte seit 2010 an der Spitze des FC Barcelona gestanden. Im Falle einer Verurteilung droht ihm sogar eine Gefängnisstrafe.
www.fokus.de

Video des Tages: Drohneneinsatz bei Rapid!
Neue Methoden beim Training in Wien
Rapid Wien geht ganz neue Wege – und testete jüngst eine Drohne, um das Trainingsverhalten seiner Spieler zu untersuchen. Lässig: Anschließend parkte das Trainerteam das teure Ding im Abfangzaun.
11freunde.de/video

Happy Birthday
Raymond Domenech war schon als Spieler eine prägende Figur des französischen Fußballs. Der beinharte Außenverteidiger brachte es in 16 Profijahren auf 432 Einsätze in der Ligue 1, gewann zweimal den französischen Pokal und 1979, an der Seite von Innenverteidiger Arsène Wenger, mit Racing Straßburg die Meisterschaft. Nach seiner aktiven Karriere wechselte er zum französischen Fußballverband, wo er zeitweise die U20- und U21-Nationalelf betreute. Nach der für Frankreich enttäuschenden Europameisterschaft 2004 wurde er überraschend zum Nationaltrainer auserkoren. Sein erstes Turnier war für den »verrückten Professor« gleich ein voller Erfolg. Trotz durchwachsener Auftritte und Kritik an Domenechs taktischer Ausrichtung, schaffte es die »Equipe Tricolore« bis ins Finale der WM 2006,  wo man sich Italien erst im Elfmertschießen geschlagen geben musste. Nachdem Frankreich bei der EM 2008 und der WM 2010 allerdings bereits jeweils in der Vorrunde ausschied, waren Domenechs Tage als Nationaltrainer gezählt. Inzwischen arbeitet er für den französischen Profiligaverband LFP. Heute wird er 62 Jahre alt.

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