23.01.2014

Die 11FREUNDE-Presseschau vom 23.01.2014

Teurer Irrtum

Der teure Irrtum mit Tim Wiese. Das harte Los eines Schiedsrichters. Die reichsten Vereine Europas. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

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11FREUNDE
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imago

Tim Wiese löst Vertrag in Hoffenheim auf
Teurer Irrtum
Seine Verpflichtung galt als Transfercoup und endete im totalen Missverständnis. Als Tim Wiese vor anderthalb Jahren zur TSG Hoffenheim kam, war er noch Nationaltorwart und die Mannschaft vom damaligen Trainer Markus Babbel auf dem Sprung ins internationale Geschäft. Es kam bekanntlich alles anders. Abstiegskampf, Trainerwechsel und die berühmte Trainingsgruppe zwei bestimmten die Schlagzeilen. Jetzt ist zumindest das Kapitel Tim Wiese beendet. Doch dessen teure Abfindung ist kein Einzelfall in Hoffenheim, wie die »Süddeutsche Zeitung« zeigt.
sueddeutsche.de

Einkommens-Rangliste von Europas Vereinen
Geld schießt doch Tore
Wer immer noch daran glaubt, dass Teamgeist und Leidenschaft hinreichen könnten Titel zu gewinnen, sollte gewarnt sein: Schau nicht auf diese Tabelle. Die »Deloitte Football Money League« weist Jahr für Jahr die einkommensstärksten Vereine Europas auf. Und zum Leidwesen aller Fußball-Romantiker ist die Liste quasi deckungsgleich mit dem Starterfeld der Champions League. Traurige Ausnahme: Der Hamburger SV.
bbc.co.uk

Werner Spinner über den FC, Peter Stöger und einen Supergau
»Ich habe keine Ahnung vom Fußball«
Als Werner Spinner Präsident des 1. FC Köln wurde, lag der Klub wirtschaftlich und sportlich am Boden. Seitdem arbeitet der 65-Jährige intensiv daran, den FC von seinem Chaos-Image zu befreien. Wir sprachen mit ihm über einen Supergau, Personal-Entscheidungen und eine wichtige Unterhaltung mit Uli Hoeneß.
11freunde.de

Schiri-Selbstversuch eines Sportreporters
Nach fünf Zeitlupen noch unsicher
Man kennt das: Gemütlich im Fernsehsessel, das Spiel läuft und der Schiri pfeift, oder pfeift nicht, und nach der fünften Zeitlupe sind wir uns sicher: Fehlentscheidung. Das hätte er sehen müssen. In klaren Momenten ahnt man: So einfach ist der Job eines Schiedsrichters dann doch nicht. Das kann nun auch Oliver Fritsch von der »Zeit« bestätigen, der sich im Selbstversuch an einem Schiri-Workshop versuchte.
zeit.de

Dauerkarte: 20 Almanache des 1. FC Köln
Der »Effzeh« auf 608 Seiten
Dirk Unschuld und Frederic Latz haben mit dem Buch »Mit dem Geißbock auf der Brust« ein Mammutewerk der Geschichte des 1. FC Köln geschaffen. Auf 608 Seiten werden alle Spieler, Funktionäre und Trainer von der Gründung des Vereins 1948 bis heute vorgestellt. Statistiken und biografische Texte lassen dabei keine Frage offen. Wir verlosen 20 Exemplare an Inhaber der 11FREUNDE-Dauerkarte.
11freunde.de/dauerkarte

Video des Tages: Wie spielt Luis Suarez?
Method-Diving
Diese Jungs sind unsere Helden des Tages. Weil sie mit einer Mischung aus Robert de Niro und Marco Reus schauspielerische Glanzlichter in Sachen Fußball-Double präsentieren. Vielleicht hat ja auch Liverpools Superstürmer himself ein wenig darüber geschmunzelt.
11freunde.de/video

Happy Birthday
Reinhard Saftigs Karriere als Fußballtrainer begann vielversprechend. Die Trainerausbildung schloss er als Jahrgangsbester mit der Note eins ab und saß im Anschluss als Co-Trainer von Udo Lattek und Pál Csernai auf der Bank des FC Bayern München. 1984 wechselte Saftig zu Borussia Dortmund und assistierte dort zunächst Timo Konietzka, Erich Ribbeck und erneut Pál Csernai. 1985 übernahm er in Dortmund schließlich sein erstes Amt als Chef-Trainer, nachdem er bei den Borussen wie schon in München als Interimstrainer eingesetzt worden war. Mit den Dortmundern schaffte Reinhard Saftig erst in drei Relegationsspielen den Bundesliga-Klassenerhalt und führte sie im Jahr darauf sogar in den Uefa-Pokal. Weitere Trainerstationen waren unter anderem Hannover 96, der VfL Bochum und Bayer 04 Leverkusen. Mit der »Werkself« erreichte Saftig 1993 das DFB-Pokalfinale. Wegen seiner vorzeitigen Entlassung verpasste er jedoch das Spiel im Berliner Olympiastadion und musste zusehen wie seine ehemalige Mannschaft den Pokal-Sieg gegen die Reserve von Hertha BSC Berlin feierte. Später war Reinhard Saftig als Chef-Scout von Borussia Dortmund und von 2005 bis 2008 als Geschäftsführer von Arminia Bielefeld aktiv. Heute wird er 62 Jahre alt.

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