22.05.2014

Die 11FREUNDE-Presseschau vom 22.05.2014

Uruguays Star droht WM-Aus

Luis Suarez muss unters Messer. Thomas Schaaf verspricht interessanten Offensivfußball. Philipp Lahm und Manuel Neuer reisen vorerst nicht nach Südtirol. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

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11FREUNDE
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Suarez vor WM-Aus
Knie macht Uruguay-Star zu schaffen
Nach einer grandiosen Saison in der Premier League, in der er Spieler der Saison und Torschützenkönig wurde, kann Luis Suarez vermutlich nicht oder nur teilweise an der Weltmeisterschaft in Brasilien teilnehmen. Beim Training der uruguayischen Nationalmannschaft hat sich der Stürmer eine schwere Verletzung am Meniskus zugezogen. Nach Informationen mehrerer englischer Medien wird der 27-Jährige noch am Donnerstag operiert. Suarez muss anschließend angeblich vier bis sechs Wochen pausieren. Für das erste WM-Spiel gegen Costa Rica wird er wohl ausfallen, in den beiden weiteren Vorrundenspiele gegen England und Italien ist ein Einsatz zumindest fraglich.
theguardian.com

Eintracht vor Umbruch
Schaaf verspricht interessanten Offensivfußball
Es war schon eine kleine Überraschung, die Eintracht Frankfurt gestern Vormittag verkündete. Thomas Schaaf übernimmt die Hessen zur neuen Saison. Der ehemalige Werder-Trainer hat große Ziele und freut sich ungemein auf die neue Aufgabe: »Ich war sehr lange in einem Verein, jetzt kommt eine neue Aufgabe auf mich zu.« Schaaf, der die Bundesliga seit Jahren kennt, ersetzt zur kommenden Saison Armin Veh. Den vom Ex-Trainer eingeschlagenen Weg, möchte Schaaf fortsetzen: »Sie haben sich fußballerisch weiterentwickelt, spielen einen interessanten und offensiven Fußball. Dafür stehe ich ja auch.« Schaafs neue Aufgabe ist allerdings nicht zu unterschätzen. Mit Pirmin Schwegler (TSG Hoffenheim) und Sebastian Rode (Bayern München) wechseln zwei Stammspieler zu direkten Konkurrenten. Auch Kapitän Sebastian Jung (VfL Wolfsburg) soll vor dem Absprung stehen.
faz.net

Heute vor zehn Jahren: Das letzte Bundesligaspiel am Bökelberg
Schlussakt einer Kultstätte
Der Bökelberg in Mönchengladbach galt jahrelang als Symbol einer vergessenen Fußballkultur. Vor genau zehn Jahren fand dort das letzte Bundesligaspiel statt. Ein Rückblick.
11freunde.de

Nationalmannschaft in Südtirol eingetroffen
Einspielen unmöglich
Seit gestern bereitet sich die Nationalmannschaft in Südtirol auf die Weltmeisterschaft in Brasilien und ihr großes Ziel vor: den ersten Titelgewinn seit 18 Jahren. Das Projekt gerät aber schon kurz nach dem Start ins Wanken. Wie der DFB mitteilte, wird Kapitän Philipp Lahm aufgrund seiner im Pokalfinale erlittenen Verletzung erst Freitag oder Samstag nachreisen, Manuel Neuer in Italien eventuell gar nicht mehr zum Team stoßen. Weil auch weitere Stammspieler wie Bastian Schweinsteiger, Sami Khedira oder Miroslav Klose zurzeit verletzt, angeschlagen oder gerade erst wieder genesen sind, kommt die »SZ« zur Diagnose: Achsenbruch.
sueddeutsche.de

Dauerkarte: 30 Bücher zu gewinnen
Geschichte des Torhüters
Es sind schon kultige Typen, die in der Fußball-Historie zwischen den Pfosten stehen oder standen: Sepp Meier, Dino Zoff, Luis Chilavert, Oliver Kahn oder Edwin van der Saar. Der Autor Jonathan Wilson beschäftigt sich in seinem Buch »Outsider« mit der ganz besonderen Spezies der Torhüter. Von den Anfängen, als es noch keinen festen Torwart gab, bis zum mitspielenden Schlussmann von heute. Wir verlosen unter allen 11FREUNDE-Dauerkarteninhabern 30 Exemplare.
11freunde.de/dauerkarte

Video des Tages: Der singende Louis Rafinha
Feinste Reibeisen-Stimmtiefen
Schon bei der letztjährigen Champions-League-Feier griff Bayerns Rafinha zum Mikrofon und intonierte Louis Armstrongs Klassiker »It`s a wonderful world.« Dieses Mal fordert ihn Thomas Müller auf – und Rafinha lässt sich nicht lange bitten: »Ein bisschen für euch!« Danach wechselt er in feinste Reibeisen-Stimmtiefen. Wie das klingt, könnt ihr im Video hören und sehen.
11freunde.de/video

Happy Birthday
In Leverkusen nannten sie ihn den »Krieger« und wer Arturo Vidal mal hat spielen sehen, der weiß, dass dieser Spitzname nicht von ungefähr kommt. Vidal ist bekannt für seine aggressive aber auch mitreißende Spielweise. Von 2007 bis 2011 absolvierte der Chilene 144 Pflichtspiele für die »Werkself« und sammelte dabei nicht nur 44 Scorerpunkte, sondern auch 46 Gelbe sowie drei Gelb-Rote Karten. Diese Kombination aus Kampf und Spielkunst machte ihn begehrt. Bei den Bayern sah man in ihm den perfekten Nachfolger für Kampfschwein Mark van Bommel. Doch in Leverkusen wollte man nach Trainer Jupp Heynckes nicht noch eine weitere tragende Kraft gen München ziehen lassen. So wechselte Vidal 2011 zu Juventus Turin. Dort konnte er auch endlich die Titel sammeln, die ihm in Leverkusen verwehrt blieben. Seit seinem Wechsel gewann er mit der »alten Dame« drei Meisterschaften in Folge und zweimal den Supercup. Dabei erzielte der Mittelfeldspieler bisher 40 Tore. Im Sommer tritt Vidal bei der WM mit Chile als Geheimfavorit an. Heute wird er 27 Jahre alt.

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