Die 11FREUNDE-Presseschau vom 20.3.2013

»Ich habe nur Kälte und Unerbittlichkeit erfahren«

Rafati attackiert Fandel. Hitzfeld redet sich um Kopf und Kragen. Und Hildebrand verzeiht Facebook-Pöbler. Die Nachrichten des Tages in der 11FREUNDE-Presseschau.

Rafati gibt Fandel eine Mitschuld
»Ich habe nur Kälte und Unerbittlichkeit erfahren«
Eine Woche vor der Veröffentlichung seines Buchs »Ich pfeife auf den Tod!« hat der ehemalige Fifa-Referee Babak Rafati im »Stern« schwere Vorwürfe gegen Schiedsrichter-Chef Herbert Fandel erhoben. Anstatt Rückendeckung habe er von Fandel nur »Kälte« und »Unerbittlichkeit« erfahren. Damit gibt ihm Rafati indirekt eine Mitschuld an seinem Burnout bedingten Selsbtmordversuch vor einem Bundesligaspiel am 19. November 2011. Der Schiedsrichter-Chef reagierte geschockt und betroffen auf die Vorwürfe: »Ich persönlich habe mich sehr um in bemüht. Mit keinem anderen Schiedsrichter habe ich so oft gesprochen.«
stern.de

Jermaine Jones über Image und Jugendsünden
»Der Tritt gegen Marco war einfach asozial«
Spätestens seit seinem absichtlichen Tritt auf den gebrochenen Zeh von Marco Reus ist Jermaine Jones Image als »Bad Boy« in Stein gemeißelt. Auch abseits des Platzes machte sich der gebürtige Frankfurter schon oft das Leben schwer. Wir sprachen mit dem Schalker über seine Achterbahn-Karriere, seine Jugend im Frankfurter Problembezirk Bonames und das Schubladendenken im Fußball.
In der aktuellen 11FREUNDE-Ausgabe Heft #137 findet ihr zudem ein ausführliches Porträt über den Mann, der abseits des Platzes vom Rüpel zum treusorgenden Familienvater mutiert. 
11freunde.de

Hitzfelds schwarze Woche
In the Line of Fire
Nachdem sich Ottmar Hitzfeld bereits zu Beginn der Woche den Unmut von Bayern-Präsident Uli Hoeneß zuzog, ist nun die Fifa auf den Schweizer Nationaltrainer aufmerksam geworden. Grund dafür ist eine Äußerung Hitzfelds auf der Pressekonferenz vor den WM-Qualifikationsspielen gegen Zypern, für die er aufgrund einer Mittelfinger-Geste in Richtung Schiedsrichter eigentlich gesperrt ist. »Ich werde per Handy mit der Bank in Kontakt sein«, sagte er. Doof nur, dass die Fifa bei derartigen Sperren dem Trainer jeglichen Kontakt untersagt und nun einen Wachhund auf Hitzfeld ansetzen will.
sueddeutsche.de

Leeds steht erneut zum Verkauf
Bäumchen wechsel dich
Gerade einmal drei Monate ist es her, dass eine Investoren-Gruppe aus Bahrain den englischen Zweitligisten Leeds United zu »günstigen Konditionen« übernommen hat. Ein sportliches Interesse am Traditionsverein dürften die Herren wohl nicht gehabt haben. Denn wie die Investoren-Gruppe nun bekannt gab, steht der Klub nach diesem kurzen Zeitraum erneut zum Verkauf – und zwar für umgerechnet acht Millionen Euro mehr als der ursprüngliche Kaufpreis.
telegraph.co.uk

Hildebrand verzeiht Facebook-Pöbler
»Ich will dem Jungen nichts Böses«
Nach der Aufregung um eine Pöbelattacke auf Timo Hildebrands Facebook-Account zeigt sich der Schalker Torhüter versöhnungsbereit. »Ich will dem Jungen nichts Böses. Er weiß selbst, dass er etwas Dummes gemacht hat«, sagte er und lud den Verfasser des Hass-Posts sogar zu einem persönlichen Gespräch ein. 
bild.de

Doku über Hooligan-Berichterstattung in der Schweiz
Oltre la Curva - Mehr als eine Kurve
Zum Thema Gewalt im Fußball zeigt Stadionwelt eine Dokumentation aus der Schweiz. Der Film »Oltre la Curva« versucht die Hooligan-Problematik in der Schweiz, objektiv ins Verhältnis zur dortigen Medienberichterstattung zu setzen und macht dabei einige interessante Entdeckungen.
stadionwelt-fans.de

Der 11FREUNDE Dauerkartenbereich
Berlin, Berlin, wer fährt nach Berlin?
Neben seinen eigentlichen Tätigkeiten als Unterwäschemodel, Parfum-Designer und Marketing-Fußballer hat David Beckham nun eine weitere Berufung gefunden. Zukünftig agiert »Becks« als Botschafter des chinesischen Fußballs.
11freunde.de/dauerkarte

Happy Birthday
Fernando Torres wird heute erst 29 Jahre alt und dennoch scheint die beste Zeit seiner Karriere bereits hinter dem einstigen spanischen Ausnahmetalent zu liegen. Mit nur 19 Jahren führte »El Niño«, wie sie ihn Spanien aufgrund seines immer noch kindlichen Aussehens nennen, seinen Heimatklub Atletico Madrid als Kapitän aufs Feld. Nach zahlreichen Toren in der Primera Division wechselte Torres 2007 zum FC Liverpool, wo er sich mit 50 Toren in nur 72 Spielen einen Vereinsrekord sicherte. Seit seinem Wechsel zum FC Chelsea füllt sich allerdings fast nur noch sein Geldkonto. Aktuell wird Torres als Chelseas großer Trumpf im Buhlen um den neuen Atletico-Star Falcao gehandelt.

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