Die 11FREUNDE-Presseschau vom 20.2.2013

Torrichter arbeitslos: Torlinien-Technologie kommt!

Torlinien-Technologie kommt. Schalke verbietet Unterschriftensammlung. Maradona hofft auf dem WM-Sieg 2034. Die Nachrichten des Tages in der 11FREUNDE-Presseschau.

Torlinien-Technologie kommt
Nie wieder Wembley
Die Fifa wird bei der WM 2014 definitiv Torlinien-Technologie einsetzen. Nach dem Test bei der Klub-WM im Dezember 2012 wird die Technik diesen Sommer beim Confed-Cup einem weltweiten Publikum vorgestellt. Momentan konkurrieren noch die Systeme »Hawk-Eye« (Torkamera) und »GoalRef-System« (Chip im Ball), Anfang April soll entschieden werden, welche Technik letztlich zum Einsatz kommt. Die Uefa sperrt sich weiterhin gegen Torlinien-Technik.
sueddeutsche.de

Ibrahimovic über einen Wechsel in die Bundesliga
»Wenn, dann Bayern München«
Zlatan Ibrahimovic hat in fast allen Ligen Europas gespielt, die Bundesliga fehlt noch. Im 11FREUNDE-Interview verrät »Ibra«, dass die Bundesliga ihn durchaus reizt. Welcher Verein denn in Frage käme? »Wenn, dann Bayern München. Einer der fünf besten Vereine der Welt.« Der Streit mit Bayerns baldigem Übungsleiter Guardiola zu Zeiten des FC Barcelona sei längt vergessen. Als sein Vorbild benennt Ibrahimovic den Box-Champion Muhammad Ali. Zuweilen wünscht er sich sogar, dass »Boxen Teil des Fußballs wäre«.
11freunde.de

BVB-Fanbeauftragter hofft auf positiven Effekt
»Warnsignal«
Thilo Danielsmeyer, Mitarbeiter des Dortmunder Fanprojekts, wurde vor einer Woche von drei rechtsextremen BVB-Fans auf einer Stadiontoilette brutal verprügelt. Nun hofft der BVB-Fanbeauftrage auf einen positiven Effekt bei der Sensibilisierung gegenüber Nazis im Stadion. Dennoch müsse Borussia Dortmund sich den Vorwurf gefallen lassen, »zu spät reagiert zu haben«. Gesundheitlich ist Danielsmeyer wieder genesen. Die Ermittlungen gegen die Neo-Nazis aus Castrop-Rauxel laufen.
reviersport.de

Schalke verbietet Unterschriftensammlung
»viaNOgo!«
Empörung unter den Fans von Schalke 04 vor dem Champions-League-Spiel gegen Galatasaray: Schalke hat seinen Anhängern verboten, beim Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf (Samstag, 18:30 Uhr) Unterschriften gegen die Kooperation mit dem umstrittenen Ticketdienstleister Viagogo zu sammeln. Unter dem Motto »viaNOgo!« demonstrieren Schalke-Fans gegen den Ticketverkauf beim Internet-Portal zu horrenden Preisen. Die Unterschriftenaktion soll nun trotz Verbot durchgeführt werden.
stadionwelt-fans.de
schalkegegenviagogo.com
Galatasaray gegen Schalke im 11FREUNDE-Liveticker


Holt Maradonas Sohn den WM-Sieg 2034?
Mittelfeld oder Sturm
Diego Armando Maradona hat seinen vergangene Woche geborenen Sohn zwar noch nicht einmal zu Gesicht bekommen, aber dass der Nachwuchs einmal für die argentinische Nationalmannschaft spielen wird, steht für den Weltmeister außer Frage. Gegenüber einem Radiosender aus Dubai spekulierte Maradona bereits über die richtige Position des Sprösslings. Zusammen mit den Söhnen von Messi und Agüero sollte es für den WM-Titel 2034 locker reichen. Wie der Sohn von Maradona heißt? Diego natürlich.
yahoo.com/dirtytackle

Happy Birthday
Humberto Maschio war einer der ersten Legionäre des internationalen Fußballs. Aus seinem Heimatland Argentinien ging er 1957 zum FC Bologna nach Italien. Daraufhin wechselte Maschio, wie es sich für einen Legionär gehört, im Schnitt alle zwei Jahre die Vereinsfarben und spielte für Atalanta Bergamo, Inter Mailand und den AC Florenz. Selbst die Nationalmannschaft wechselte der gebürtige Argentinier. Obwohl er schon Spiele für Argentinien bestritten hatte, durfte Maschio nach Annahme der italienischen Staatsbürgerschaft für die »Squadra Azzurra« auflaufen. Mit Italien erlebte er zugleich sein denkwürdigstes Spiel: Die Schlacht von Santiago bei der WM 1962 in Chile. Das Vorrundenspiel wurde nach einigen üblen Fouls des Gastgebers zu einem der brutalsten Spiele der Fußballgeschichte (Chile gewann mit 2:0 nach zwei Platzverweisen für die Italiener). Maschio selbst wurde vom chilenischen Raubein Leonel Sánchez per Wirkungstreffer die Nase gebrochen. Dreimal musste sogar die Polizei einschreiten, um die Spieler auf dem Platz zu trennen. Humberto Maschio wird heute 80 Jahre alt.

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