Die 11FREUNDE-Presseschau vom 20.03.2014

Echter Liebesentzug

Verwöhnte Zuschauer in Dortmund. Verunsicherte Vereine auf der Krim. Das Glück des Fabrice Muamba. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

imago

Dortmunder Spieler vs. Publikum
Echter Liebesentzug
Eigentlich könnte sich die schwarz-gelbe Welt nach dem gestrigen Spiel in Glückseligkeit in den Armen liegen. Denn auch wenn das Spiel gegen Zenit St. Petersburg mit 1:2 verloren wurde und wenig Verheißungsvolles offenbarte, stand am Ende der erneute Einzug ins Viertelfinale der Champions League. Ein Erfolg, finden die Verantwortlichen. Zu wenig, finden Teile des anspruchsvoller gewordenen Dortmunder Publikums. Über die unterschiedliche Wahrnehmungen drohen sich Mannschaft und Publikum nun voneinander zu entfernen. So sagte Kevin Großkreutz: »Das gefällt mir gar nicht in letzter Zeit. Irgendwann reicht es auch mal.«
spiegel.de

Krim-Vereine sollen in russische Liga wechseln
Umschaltspiel auf russische Art
Neuestes Kapitel im Endlosroman »Fußball und Politik lassen sich nicht trennen«: Die Krim-Krise. Nach dem Referendum über den Anschluss an Russland sollen nun auch die Fußballvereine der Halbinsel im russischen Ligabetrieb eine neue Heimat finden. Den Regularien von Uefa und Fifa sei Dank, scheint diese Einverleibung jedoch weitaus schwieriger als gedacht.
faz.net

Max Eberl und Rainer Bonhof im Interview
»Eigengewächse zu halten, ist eine Pflicht«
Manager Max Eberl und Vizepräsident Rainer Bonhof sind Symbolfiguren des Aufschwungs bei Borussia Mönchengladbach. Mit ihnen hat der Klub sein Fahrstuhlimage abgelegt, die besten Spieler aber wird die Borussia auch weiterhin verkaufen müssen.
11freunde.de

Fabrice Muamba zwei Jahre nach dem Herzstillstand
Das Mahnmahl
Als Fabrice Muamba vor genau zwei Jahren während des FA-Cup-Viertelfinales seiner Bolton Wanderers zu Boden ging und bewußtlos liegen blieb, hielten die Zuschauer den Atem an. Doch Muamba verlor nicht nur sein Bewußtsein. Auch sein Herz hörte auf zu schlagen. Für ewig lange 78 Minuten. Sein Überleben grenzte an ein Wunder und wurde zum Beispiel für mehr Achtsamkeit.
backpagefootball.com

Video des Tages: Die neue 11FREUNDE ab sofort im Handel
Mickey wer?
Ab heute im Handel: Die neue 11FREUNDE #149. Doch bevor ihr hastig zum Kiosk eilt, erfahrt ihr hier, was euch in unserer neuen Ausgabe erwartet.
11freunde.de/video

Happy Birthday
Carsten Ramelow war während seiner Profi-Karriere wie kaum ein Zweiter Sinnbild für die Vizemeister-Misere von Bayer Leverkusen, die dem Klub den Titel »Vizekusen« einbrachte. Binnen zwölf Jahren stand er im Finale der Champions League und des DFB-Pokals und wurde vier Mal Zweiter in der Bundesliga. Einen Titel konnte er nie gewinnen. Den tragischen Höhepunkt seiner persönlichen Laufbahn erlebte er mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Niederlage im Finale der Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea. Ramelow begann seine Karriere bei Hertha BSC. Der große Durchbruch gelang jedoch erst bei der »Werkself« in Leverkusen, für die er insgesamt 333 Bundesligaspiele bestritt. Auch in der  Nationalmannschaft erarbeitete sich Ramelow einen Stammplatz und kam in 44 Spielen zum Einsatz. Mittlerweile ist er Vizepräsident der Vereinigung für Vertragsfußballer und wird heute 40 Jahre alt.

Hinweis: Wenn Du feststellst, dass hier extremistisches Gedankengut verbreitet wird, Nutzer diskriminiert werden oder Diskussionen einen unschönen Ton annehmen, dann informiere uns bitte per Mail! Wir werden dann gegebenenfalls eingreifen. Diskussionen bei 11FREUNDE sollen sportlich und sauber ablaufen! Diskriminierung und Intoleranz werden von uns nicht akzeptiert! Niemals! Danke für deine Hilfe!