Die 11FREUNDE-Presseschau vom 19.03.2014

»Ich habe die Mannschaft nicht mehr erreicht«

Guardiola erklärt seinen Barca-Abschied. Zenit hofft auf Hulk. »Mou« sieht Chelsea dort, wo es hingehört. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

imago

Guardiola erklärt seinen Barca-Abschied
»Ich habe die Mannschaft nicht mehr erreicht«
Pep Guardiolas Rücktritt beim FC Barcelona sorgte in der Fußballwelt für reichlich Wirbel, der in Deutschland nur durch seine Unterschrift beim FC Bayern München übertroffen wurde. In einem Sponsoren-Interview sprach er nun erstmals über die Beweggründe für den Rücktritt. Nach 14 Titeln in nur vier Jahren sei er nicht mehr in der Lage gewesen, seinen Job als Trainer erfolgreich auszufüllen: »Ich hatte das Gefühl, meine Mannschaft nicht mehr zu erreichen.« Außerdem berichtet Guardiola von den ersten Gesprächen mit den Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters, die es bereits beim Audi Cup 2011 in München gegeben habe.
audi-reports.de

St. Petersburg in Dortmund mit dem Rücken zur Wand
Alles hofft auf Hulk
85 Kilogramm verteilt auf 1,80 Meter, Spitzname »Hulk«. Givanildo Vieira de Souza
ist kein klassischer brasilianischer Leichtfuß. Trotzdem liegen vor dem Rückspiel des Champions-League-Achtelfinales viele St. Petersburger Hoffnungen auf dem Kraftpaket. Im Hinspiel setzte es für Zenit gegen Borussia Dortmund eine 2:4-Niederlage, weshalb das Team heute Abend mit dem Rücken zur Wand steht. Gerüchten zufolge könnte es bei einem Ausscheiden Hulks letzter internationaler Auftritt für St. Petersburg sein. Bereits im vergangenen Sommer wurde über einen Wechsel des Flügelstürmers zu einem internationalen Top-Klub spekuliert. Umso motivierter sollte Hulk sein, seinem Tor aus dem Hinspiel in Dortmund weitere hinzuzufügen.
fr-online.de

Wegen Insolvenz: Der Lüneburger SK zieht um
»Das Flutlicht nehmen wir mit«
Sportlich läuft für den Lüneburger SK alles nach Plan. Trotzdem muss der Verein mitten in der Saison aus dem heimischen Stadion ausziehen und mobilisiert dafür seine Fans. Wir sprachen mit Vorstandsmitglied Gerald Kayser.
11freunde.de

Mourinho über den Einzug ins CL-Viertelfinale
»Chelsea ist dort, wo es hingehört«
Der FC Chelsea hat sich mit einem 2:0-Sieg im Champions-League-Achtefinale gegen Galatasaray Istanbul für die nächste Runde qualifiziert. Trainer José Mourinho zeigte sich nach dem Viertelfinal-Einzug seiner Mannschaft  sehr zufrieden: »Wir sind unter den besten acht Klubs. Die Spieler verdienen es, dort zu sein.« Zudem sei es für den Verein sehr wichtig gewesen, nach einem Jahr in der Europa League wieder in das Achtelfinale der Champions League einzuziehen. Um die Viertelfinal-Auslosung am Freitag mache er sich dabei keine Sorgen: »Es ist egal, wer es wird.«
bbc.com

Video des Tages: Achtung, Ball kommt!
Wie bereitet sich eigentlich Petr Cech vor?
Was macht eigentlich einer der besten Torhüter der Welt, um sich auf ein Champions-League-Achtelfinale vorzubereiten. Ganz genau: Er lässt sich Tennisbälle um die Ohren schießen. Wann wird Boris Becker Co-Trainer beim FC Chelsea?
11freunde.de/video

Happy Birthday
Für einen, der eigentlich »viel zu introvertiert für das Fußballgeschäft war«, legte Olaf Marschall geradezu eine Bilderbuchkarriere hin. Seine Laufbahn begann bei Lokomotive Leipzig, mit denen er als 21-Jähriger im Finale des Europapokals der Pokalsieger stand. 1990 dann der Wechsel zum FC Admira/Wacker nach Österreich. Dort feierten sie den Angreifer als »Hrubesch des Ostens«. Eine Beleidigung, wie Marschall fand. Auch sein damaliger Trainer Siggi Held sah in seinem Schützling, den er später mit zu Dynamo Dresden nehmen sollte, mehr als nur das köpfende Strafraumungeheuer: »Olaf ist ein spielender Stürmer, ein moderner Angreifer, der sich überall durchzusetzen versteht.« Held sollte Recht behalten. 1994 wechselte Marschall für 2,8 Millionen Mark zum 1.FC Kaiserslautern – bis dato der teuerste Einkauf der Vereinsgeschichte. Bei den Pfälzern traf er zunächst fast nach Belieben und war maßgeblich an der Meisterschaft 1998 beteiligt, ehe er verletzungsbedingt immer weniger zum Einsatz kam. 2002 beendete der 13-fache deutsche Nationalspieler seine aktive Karriere, um zwischen 2004 und 2006 als Teammanager des 1. FC Kaiserslautern in die Pfalz zurückzukehren. Inzwischen trainiert er den Oberligisten SC 07 Idar-Oberstein. Heute wird er 48 Jahre alt.

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