Die 11FREUNDE-Presseschau vom 16.04.2014

Das Vorbereitungsspiel des Jahres

Im Finale der Copa del Rey kommt es heute zum Clásico. Ilkay Gündogan verlängert in Dortmund. Poldi wird zum Matchwinner. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

imago

Finale der Copa del Rey

Das Vorbereitungsspiel des Jahres

Selten waren die Vorzeichen vor dem Finale der Copa del Rey so unterschiedlich wie in diesem Jahr. Bei Real Madrid scheint niemand den Traum von »La décima«, dem zehnten Titel in Europas wichtigsten Vereinswettbewerb, aufs Spiel setzen zu wollen. Der Clásico gegen den FC Barcelona heute Abend gerät dadurch zur Vorbereitung auf das Halbfinale der Champions League gegen den FC Bayern. Auch der angeschlagene Superstar Cristiano Ronaldo fällt aus und kehrt frühestens gegen den deutschen Rekordmeister wieder auf dem Platz zurück. Ganz anders sieht es beim FC Barcelona aus. Die Katalanen sind bereits aus der Champions League ausgeschieden, liegen in der Liga nur auf Platz drei und wurden jüngst mit einer Transfersperre belegt. Der Pokal könnte die letzte Chance sein, eine verkorkste Saison noch einigermaßen gerade zu biegen. 

abendzeitung-muenchen.de

Trotz Rückenverletzung und WM-Aus

Gündogan verlängert in Dortmund

In dieser Saison läuft es für Ilkay Gündogan nicht besonders gut. Seit August fällt der Nationalspieler mit einer komplizierten Verletzung an der Wirbelsäule aus, kann deshalb wohl auch nicht an der WM in Brasilien teilnehmen. Vor dem DFB-Pokal-Spiel des BVB gegen den VfL Wolfsburg am Dienstagabend sorgte Gündogan dennoch für Jubel unter den knapp 80.000 Fans im Stadion. Der Mittelfeldspieler verlängert seinen Vertrag vorzeitig um ein Jahr bis Sommer 2016 und erklärte, er sei dem Verein dankbar, dass man sich in dieser schweren Phase zu ihm bekenne: »Ich weiß, was ich an Borussia Dortmund habe. Ich hoffe, dass ich in der nächsten Saison wieder voll angreifen kann.«

ruhrnachrichten.de

Klaus Toppmöller über Lauterns 7:4 gegen den FC Bayern

»Zwei Kreuze im Kalender«

Heute Abend tritt der 1. FC Kaiserslautern im DFB-Pokal-Halbfinale beim FC Bayern an. Unvergessen ist das 7:4 der Roten Teufel gegen Beckenbauer und Co. im Herbst 1973. Lauterns damaliger Stürmer Klaus Toppmöller erinnert sich an eine denkwürdige Partie.

11freunde.de


Zwei Tore gegen West Ham

Poldi wird zum Matchwinner

Lukas Podolski hat den FC Arsenal mit zwei Toren gegen West Ham United im Rennen um die Champions-League-Qualifikation gehalten. Der deutsche Nationalspieler traf kurz nach dem Rückstand zum 1:1-Ausgleich und steuerte nach Oliver Girouds Führungstreffer auch noch das Tor zum 3:1-Endstand bei. Durch den Sieg schoben sich die »Gunners« zumindest vorübergehend auf Platz vier der Tabelle. Der FC Everton spielt erst heute Abend und könnte mit einem Sieg wieder vorbeiziehen. Dass seine beiden Tore am Ende wenig wert sein könnten, weiß aber auch Matchwinner Podolski. Selbst wenn der FC Arsenal die letzten vier Spiele gewinnt, muss das Team auf Patzer der Konkurrenz hoffen.

espnfc.com


Video des Tages: Klopp bricht PK ab

»Ich muss mal für kleine Trainer«

BVB-Trainer Jürgen Klopp und die Pressekonferenzen bleiben ein Thema für sich. Die Fragerunde nach dem DFB-Pokal-Halbfinale gegen den VfL Wolfsburg brach Klopp nun sogar ab. Schuld waren dieses Mal aber ausnahmsweise nicht die Reporter, sondern ein allzu menschliches Bedürfnis.

11freunde.de/video

Happy Birthday

Als Martin Fenin im März 2012 nach Frankfurt zurückkehrte, war das ein emotionaler Moment für ihn und die Fans. Mittlerweile bei Energie Cottbus unter Vertrag, war er als verletzter Spieler mit zum Auswärtsspiel gereist, um sich für die Unterstützung der Eintracht-Anhänger während seiner Depressions-Erkrankung zu bedanken. Im Februar 2008 hatte Fenin mit einem Dreierpack den perfekten Einstand im »Adler-Trikot« feierte. Fenin erspielte sich in Frankfurt auf Anhieb einen Stammplatz und die Anerkennung der Fans. Allerdings geriet die Karriere des Tschechen durch Verletzungen immer wieder ins Stocken. Nach 90 Spielen und 14 Toren für die Eintracht wechselte Fenin 2011 nach Cottbus. Aufgrund seiner Depression brachte er es dort in zwei Spielzeiten aber nur auf 14 Einsätze. Auch bei Slavia Prag fand der Stürmer kein Glück,  sein Vertrag wurde Anfang diesen Jahres aufgelöst. Nun versucht sich Fenin dort, wo seine Wurzeln sind: Am vergangenen Wochenende lief der 16-fache Nationalspieler wieder für den FK Teplice auf – wo er vom Jugend- zum Profispieler wurde. Heute feiert er seinen 27. Geburtstag.

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