Die 11FREUNDE-Presseschau vom 15.05.2014

Marin feiert Doppelerfolg

Marko Marin gewinnt mit dem FC Sevilla die Euro League. Der DFB entschuldigt sich beim FC St. Pauli. Samir Nasri denkt an Nationalmannschafts-Rücktritt. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

imago

Trotz Blitzauswechslung im Europa-League-Finale
Marko Marin feiert Doppelerfolg
Das schafft nicht jeder: Marko Marin hat zum zweiten Mal hintereinander die Europa League gewonnen. Nach dem Finalsieg im Vorjahr mit dem FC Chelsea folgte gestern Abend mit dem FC Sevilla der Triumph gegen Benfica Lissabon. Von den »Blues« wurde Marin vor der laufenden Saison nach Spanien ausgeliehen. Das Finale verlief für den ehemaligen Bremer und Gladbacher trotzdem nicht optimal. Nachdem er erst in der 78. Minute eingewechselt wurde, musste Marin das Spielfeld bereits 26 Minuten später wegen Oberschenkelproblemen wieder verlassen. In einem Interview mit der »SZ« überwog nach dem Spiel trotzdem der Stolz über die Titelverteidigung: »Ich weiß gar nicht, ob es das schon einmal gab, dass ein Spieler in zwei Jahren mit zwei verschiedenen Vereinen triumphiert hat.« Ob Marin nach der Saison zum FC Chelsea zurückkehrt oder auf Dauer beim FC Sevilla bleibt, ist noch nicht geklärt.
sueddeutsche.de

DFB rudert zurück

Abdeckung des St. Pauli-Banners »ein Fehler«
Der DFB hat sich in Person von Präsident Wolfgang Niersbach beim FC St. Pauli für seinen Fauxpas entschuldigt. Beim Training der Nationalmannschaft am Millerntor war am Montag der fest installierte Schriftzug »Kein Fußball den Faschisten« teilweise abgedeckt worden, sodass nur noch »Kein Fußball« zu lesen war. Niersbach schrieb deshalb an den Verein: »Wir treten ein gegen jede Form von Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus oder Homophobie und machen dies deutlich - wie in vorbildlicher Art und Weise immer wieder auch Ihr Verein und Ihre Fanszene.«
faz.net

Sascha Rösler über die Relegation
»Natürlich ist das Show«
Sascha Rösler weiß, wie man aufsteigt. Mit Ulm, Aachen, Mönchengladbach und Düsseldorf schaffte er den Sprung ins Oberhaus. Wir sprachen mit dem 36-Jährigen über die Unwägbarkeiten der Relegation, den Platzsturm von 2012 und das Duell des HSV gegen Fürth.

11freunde.de


Nasri beleidigt

Wieder keine WM für den Franzosen

Gestern geisterte das WM-Aus von Samir Nasri bereits durch die Presse. Bei Twitter meldete sich seine Freundin zu Wort und pöbelte gegen den französischen Verband und Trainer Didier Deschamps. Nun hat sich auch der Mittelfeldspieler selber zu Wort gemeldet und mit Unverständnis auf die Nicht-Nominierung reagiert. Er könne nicht verstehen, dass er nach einer derart guten Saison nicht mit nach Brasilien reisen dürfe. Trotzig sagte Nasri: »Ich werde mir ein bisschen Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, wie es im Nationalteam weitergeht.« Der Spieler von Manchester City war auch 2010 nicht für die Équipe Tricolore nominiert worden.

espnfc.com

Dauerkarte: 30 Kochbücher zur WM

Kick and Cook

Chips, Bier und Bratwurst. Häufig sind das die kulinarischen Hauptbestandteile eines Fußballabends. Abwechslung sieht anders aus. Wer mal etwas Neues probieren will, bekommt jetzt die passende Inspiration. In dem Buch »Kick & Cook« werden landestypische Gerichte aller Teilnehmer der WM vorgestellt. Wir verlosen unter allen 11FREUNDE-Dauerkarteninhabern 30 Exemplare.

11freunde.de/Dauerkarte

Video des Tages: Brasilien lockt Ibrahimovic

Zlatan doch zur WM?

»Eines ist sicher: Eine WM ohne mich braucht man sich eigentlich nicht anzuschauen.« Wer hat´s gesagt? Natürlich Zlatan Ibrahimovic nach dem Ausscheiden seiner Schweden in der WM-Relegation gegen Portugal. Jetzt haben zahlreiche Brasilianer eine herzallerliebste Kampagne gestartet. #vemibra (Komm, Ibra) lockt den Superstar mit Freikarten fürs Spiel Brasilien-Kroatien. Und Zlatan? Der denkt zumindest darüber nach. Hier seht ihr das Video.

11freunde.de/video


Happy Birthday

Zurückhaltung ist nicht unbedingt die Eigenschaft, die man Patrice Evra als erstes zuordnet. Auf dem Platz machte ihn das zum zeitweise weltbesten Linksverteidiger. Kompromisslos in den Zweikämpfen und mutig in seinen Vorstößen bestritt Evra seit seinem Wechsel 2006 vom AS Monaco knapp 400 Spiele für Manchester United. Mit fünf Meisterschaften sowie je drei Ligapokal- und Supercup-Titeln dominierten die »Red Devils« in dieser Zeit den englischen Fußball. 2008 gewann er mit »United« zudem die Champions League und später die Klub-WM. In der Nationalmannschaft Frankreichs brachte ihm seine wenig zurückhaltende Art jedoch auch Ärger ein – und zwar neben dem Platz. Bei der WM 2010 galt er als einer der Anführer der Meuterei gegen Nationalcoach Raymond Domenech. Frankreich schied als Gruppenletzter aus, Evra wurde vom Verband für fünf Spiele gesperrt. Bei der anstehenden WM in Brasilien steht Evra aber wieder im Aufgebot und will mit Frankreich an sportliche Glanzzeiten anknüpfen. Heute wird er 33 Jahre alt.

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