Die 11FREUNDE-Presseschau vom 13.2.2013

Dynamo Dresden verbannt eigene Fans!

Dynamo Dresden verbannt Auswärtsfans. Dortmund trifft auf Schachtjor Donezk. Und ein Celtic-Fan tritt auf Wikipedia nach. Die Nachrichten des Tages in der 11FREUNDE-Presseschau.

Dynamo Dresden verbannt Auswärtsfans
»Deutliches Zeichen«
Die SG Dynamo Dresden hat mit drastischen Mitteln auf das Gewaltproblem innerhalb der eigenen Fanszene reagiert. Für die nächsten drei Auswärtsspiele (gegen Aue, Braunschweig und Union) will der Klub sein Kartenkontingent einfach nicht abrufen. Dresdens Geschäftsführer Christian Müller sprach von einem »deutlichen Zeichen«, dass man gegenüber Gewaltbereiten setzen wolle. »Wir werden nun alle möglichen Schritte durchdenken, um diese Leute in Zukunft nicht mehr in unserem Block zu haben« hatte Müller vor der heutigen Krisensitzung bei Dynamo angekündigt. Am vergangenen Freitag war es in Kaiserslautern zu heftigen Ausschreitungen gekommen.
dynamo-dresden.de

Berlin – Heimat des attraktivsten Lokalderbys
Pokalfinale in der Zweiten Liga
Berlins Einwohner haben für ihre Fußballklubs größtenteils nur Verachtung übrig. Zu unrecht, wie 11FREUNDE-Redakteur Christoph Biermann findet. Das gerade über die Bühne gegangene Spektakel zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Union Berlin (Endstand: 2:2) adelt er gar zum »besten Lokalderby Deutschlands«. Allein durch die 20.000 Gästefans im ausverkauften Olympiastadion fühlte sich der Zweitigakick auf einmal an wie ein Pokalfinale.
11freunde.de

Dortmund trifft auf Schachtjor Donezk
Der-Eine-Milliarde-Euro-Klub
Im ukrainischen Fußball dreht sich alles um Geld und Politik. Der Oligarch Rinat Achmetow, Besitzer von Schachtjor Donezk, pumpte seit Mitte der Neunziger fast eine Milliarde Euro in den Klub. Nebenbei unterstützte der mehrfache Milliardär den ukrainischen Staatspräsidenten Janukowitsch bei seiner Wahl 2010. Kein Wunder also, dass der Oligarchen-Klub von politischen bedingten Liga-Umwälzungen profitiert. Dortmunds heutiger Champions-League-Gegner wurde in den vergangenen acht Jahren sechs Mal Meister und gewann 2009 den Uefa-Pokal.
süddeutsche.de
Ab 20:15 Uhr: BVB-Donezk im 11FREUNDE-Liveticker


Celtic-Fan tritt auf Wikipedia nach
»The cunt, who cheated against Celtic«
In den Achtzigern schrie man einfach: »Schiri, Telefon!« Im digitalen Zeitalter findet der wütende Fan ganz andere Wege, um seinem Unmut Luft zu verschaffen. Ein Celtic-Fan tat dies zum Beispiel, indem er den Wikipedia-Eintrag des vermeintlich parteiischen spanischen Schiedsrichters Alberto Undiano Mallenco nach der Heimniederlage gegen Juventus Turin änderte: »He is also known as the cunt who decided to cheat Celtic out of the first leg of the Champions League.«
balls.ie

Video des Tages: Statistiknerds im Zahlenhimmel
Warten auf Nummer 16
Willkommen in der wunderbaren Welt der Statistiknerds: Ein Tor ist ihnen nur bekannt als Nummer 16, ein Hackentrick trägt die Nummer 42. Was sonst noch die Herzen der Zahlen-Freaks höher schlagen lässt, zeigt dieser Film am Beispiel von Andrés Iniestas Siegtreffer gegen die Niederlande im WM-Finale 2010.
11freunde.de/flimmerkiste

Happy Birthday
Wenn Ronald Maul sich mit einer Sache auskennt, dann sind es Fahrstuhlfahrten. 1996 stieg er in seiner zweiten Saison als Profifußballer mit Arminia Bielefeld in die Bundesliga auf – nur um im Jahr darauf wieder abzusteigen, woraufhin 1998 der sofortige Wiederaufstieg gelang. 1999 war Ronald Maul zugleich in der Blüte seiner Jahre: Er wurde einer von vier Arminen, die jemals zu einem Einsatz in der Nationalmannschaft kamen. Leider blieb es bei lediglich zwei Einsätzen im Confed-Cup 1999. In den Folgejahren wechselte Maul noch zweimal die Spielklasse: 2005 stieg er mit Hansa Rostock in die zweite Liga ab, 2008 gelang ihm der wiederum der Aufstieg in Liga Zwei mit Rot-Weiß Ahlen. Insgesamt brachte Maul es auf 178 Bundesligaspiele, in denen ihm fünf Tore gelangen. Ronald Maul wird heute 40 Jahre alt.

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