12.11.2012

Die 11FREUNDE-Presseschau vom 12.11.2012

Der wilde Zwanziger

Ehemaliger DFB-Präsident tritt nach gegen die Fußballoberen. Ganzkörperkontrollen werden als unverhältnismäßig kritisiert. Und BVB-Stürmer Lewandowski ist vor Abgang aus Dortmund. Die Nachrichten des Tages in der 11FREUNDE-Presseschau.

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11FREUNDE
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Ehemaliger DFB-Präsident gegen die Fußballoberen
Der wilde Zwanziger
Die Vorveröffentlichung der heute erscheinenden Autobiografie des ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger hat bereits ordentlich Staub aufgewirbelt. Uli Hoeneß polterte nach Kritik an seinem Führungsstil bei Bayern München in gewohnter Manier: »Dass Theo Zwanziger kein guter Präsident war, wusste ich schon lange. Dieses Buch wird ihn nach seinem mehr als peinlichen Rücktritt in die Isolation treiben.« Der aktuelle DFB-Präsident Wolfgang Niersbach pflichtete Hoeneß´ Kritik bei, auch er wurde in Zwanzigers Buch »Die Zwanziger Jahre« kritisiert. Zwanziger hatte moniert, dass sich der DFB nicht genügend gesellschaftlicher Themen angenommen hatte. Der Besuch der Nationalmannschaft in Auschwitz bei der EM 2012 sei als bloße Pflichtübung empfunden worden.
fr-online.de

Kritik an Ganzkörperkontrollen im Stadion
Verhältnismäßigkeit Fehlanzeige
Weil vor dem Spiel Bayern München gegen Eintracht Frankfurt die ersten Ganzkörperkontrollen in Zelten vor dem Stadion durchgeführt wurden, hagelt es Kritik, unter anderen von der »AG Fananwälte«, die die Grundrechte der Fans verletzt sehen. Derartige Maßnahmen wurden von der DFL erstmals im Rahmen des umstrittenen Sicherheitskonzeptes »Sicheres Stadionerlebnis« zur Diskussion gestellt. Ein neutraler Sicherheitsdienst durchsuchte stichprobenartig auf Initiative der Münchener Polizei einzelne Frankfurter Gästefans »gründlicher« nach Pyrotechnik und verbotenen Fahnen.
tagesspiegel.de

Die Elf des Spieltags
Rumpelstilzchen in der Coaching Zone
Trotz eines 2:1-Sieges von Mainz 05 gegen den 1. FC Nürnberg platzte Mainz-Trainer Thomas Tuchel nach dem Abpfiff der Partie die Hutschnur. Dass der Vierte Offizielle den Coach minutenlang in Manndeckung nahm und das auch noch in der Coaching Zone war zuviel für das Rumpelstilzchen an der Außenlinie. Eine Nominierung für die Elf des Spieltags hat er sich damit zusammen mit Bankdrücker Andrij Woronin und Cortison-Junkie Marko Arnautovic redlich verdient.
11freunde.de

BVB-Stürmer Lewandowski vor Abgang aus Dortmund
Werbetrommel der Spielerberater
Seit über einem Jahr versuchen die Spielerberater von BVB-Stürmer Robert Lewandowski trotz dessen Vertrages bis 2014 das Interesse eines Topklubs an dem Stürmer zu wecken, indem sie wiederholt lancierten, dass der polnische Stürmer überaus wechselwillig sei. BVB-Sportdirektor Michael Zorc ist angesichts des öffentlichen Rührens der Werbetrommel ungehalten: »Kein Mensch weiß, was das soll.«
sueddeutsche.de

Video des Tages: van Gaal mit Rundumschlag
»Er hat noch nicht viel gewonnen!«
Auf die Frage, ob es einen besseren Trainer als Louis van Gaal gebe, entgegnet der niederländische Nationaltrainer in diesem Interview nur: »Ist schwierig zu finden!« Gewohnt selbstbewusst stellt van Gaal vor dem Spiel gegen Deutschland die Trainerqualitäten Jogi Löws zur Diskussion (»Er hat noch nicht viel gewonnen«) und hält an seiner Kritik an Uli Hoeneß´ Allmacht bei Bayern fest.
ardmediathek.de

Happy Birthday
Thomas Berthold vertrat auch stets außerhalb des Platzes seine Meinung. 1994 wurde er nach einem kritischen Interview mit dem »Spiegel« aus der Nationalmannschaft geworfen, zu seiner Zeit beim FC Bayern München wurde Berthold von Bayern-Trainer Erich Ribbeck nach Meinungsverschiedenheiten als der »bestbezahlte Golfprofi nach Bernhard Langer« bezeichnet. Auf dem Platz war Berthold allerdings als harter, aber technisch versierter Verteidiger anerkannt. Er spielte vier Jahre in der italienischen Serie A, hält mit fünf roten Karten den vereinsinternen Rekord für Platzverweise beim VfB Stuttgart und wurde 1990 mit der Nationalmannschaft Weltmeister. Thomas Berthold wird heute 48 Jahre alt.

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