Die 11FREUNDE-Presseschau vom 12.08.2014

Ein Derby jagt das nächste

Nürnberg geht 1:5 gegen Fürth unter. Heute steigt in München das kleine Stadtderby. Kreuzer klagt gegen den HSV. Trick-Betrüger gibt sich als Chelsea-Profi aus. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

imago

Historischer Sieg für Fürth
Ein Frankenderby für die Geschichtsbücher
Das 257. Frankenderby hatte es in sich. Mit 5:1 fegte Greuther Fürth verunsicherte Nürnberger aus dem Stadion am Laubenweg. Nürnbergs Trainer Valérien Ismaël erklärte nach der Niederlage: »So viele Fehler, das bist du als Trainer gar nicht gewöhnt.« Fürth mausert sich unterdessen zum FCN-Angstgegner. Schon sechs Jahre konnte Nürnberg nicht mehr bei den »Kleeblättern« gewinnen. Am Rande der Partie sorgten die Gästefans mit Böllern, Leuchtraketen und Bengalos für ordentlich Zündstoff. Dem »Club« droht nach der historischen Pleite nun auch eine satte Geldstrafe.
spiegel.de

Kleines Stadtderby elektrisiert Fans
Ausnahmezustand in München
Das nächste Derby findet schon heute Abend statt – wieder im Süden. In der bayrischen Landeshauptstadt treffen die Reservemannschaften des FC Bayern und von 1860 München aufeinander. Das kleine Derby stellt Polizei und Anwohner vor Probleme. Laut Süddeutscher Zeitung werden über 12.000 Zuschauer im Stadion an der Grünwalder Straße erwartet, darunter auch einige Krawallmacher. Im Münchener Stadtteil Giesing wird deshalb Ausnahmezustand herrschen. »Mit Sport hat das alles nichts mehr zu tun«, schimpfen Anwohner in der SZ. Für die Anhänger der beiden Stadtrivalen ist das kleine Derby so etwas wie die Ersatzdroge, wo die Profis der Vereine doch lange nicht mehr regelmäßig gegeneinander spielen.
sueddeutsche.de

Die 11FREUNDE-Saisonvorschau: SC Paderborn
Süß, ein Hundewelpe!
Weiter geht's mit der großen 11FREUNDE-Saisonvorschau. Heute: der SC Paderborn. Ihr wollt wissen, was die Westfalen mit Bon Jovi und Hundewelpen zu tun haben? Wir sagen es euch.
11freunde.de

Klage gegen HSV-Kündigung
Kreuzer tritt nach
Der ehemalige HSV-Sportchef Oliver Kreuzer fühlt sich von seinem Ex-Arbeitgeber ungerecht behandelt und will gegen seine Kündigung vorgehen. Um einem Rosenkrieg vorzubeugen, wird es zunächst am 29. August einen Gütetermin vor Gericht geben, an dem beide Parteien eine Einigung verhandeln. Auch drei Wochen nach seiner Entlassung ist Kreuzer noch immer über seinen Rauswurf enttäuscht. Dem Kicker sagte er: »Nichts, aber auch gar nichts deutete darauf hin, dass Didi (Beiersdorfer) eine Veränderung anstrebt.«  
kicker.de

Kleine Geschichte am Rande
Einmal Fußballprofi sein
Das muss man erst einmal bringen. In mehreren Londoner Nachtklubs gab sich Medi Abalimba als Chelsea-Stürmer Gabriel Kakuta aus. Kostenpunkt: 5000 Pfund. Doch damit nicht genug. Am darauffolgenden Tag ging Abalimba auf Shoppingtour. Als er Kleidung im Wert von über 20.000 Pfund mit der Begründung mitnehmen wollte, er sei doch ein Spieler von Chelsea, wurde das Personal im Trafford Centre misstrauisch. Die Polizei rückte an und stellte fest: Abalimba ist ein bekannter Trick-Betrüger.
balls.ie

11FREUNDE präsentiert: Geschichten aus dem Unterhaus
Happy Birthday 2. Bundesliga
Die zweite Liga wird 40! Das muss gefeiert werden. 11FREUNDE lädt am Freitag, den 5. September, zur gemütlichen Plauderstunde ins Berliner Kino Babylon ein. Mit von der Partie: Willi Landgraf, Ansgar Brinkmann, Friedhelm Funkel, Dieter Schatzschneider, Michael Thurk und Philipp Köster. Könnte lustig werden. Karten gibt es ab sofort.
tixforgigs.com

Video des Tages: Für eine Handvoll Popcorn
Trikottausch der anderen Art
Clint Dempsey, derzeit bei den Seattle Sounders unter Vertrag, weiß, wie man ein verschwitztes Leibchen gewinnbringend an den kleinen Mann bringt.
11freunde.de/video

Happy Birthday
Louis van Gaal bezeichnete Klaas Jan Huntelaar einst als »besten Strafraumspieler der Welt«. Bereits in jungen Jahren begeisterte der »Hunter« mit Toren in Serie. In der niederländischen Eredivisie wurde er dreimal Torschützenkönig und holte mit Ajax Amsterdam zweimal den Pokal. Nach kurzen, wenig erfolgreichen Intermezzi bei Real Madrid und dem AC Mailand schloss sich Huntelaar 2010 dem FC Schalke 04 an. Mit den Knappen gewann er 2011 den DFB-Pokal und wurde in der darauf folgenden Saison Torschützenkönig. In der »Elftal« muss der »Hunter« dennoch meist anderen den Vortritt lassen, glänzt dafür aber in der Rolle des Jokers. Zuletzt im WM-Achtelfinale gegen Mexico. Nach seiner Einwechslung legte er zunächst den Ausgleichstreffer auf und entschied das Spiel kurze Zeit später selbst. Sein Erfolgsgeheimnis? Der Gang zur Toilette kurz vor der Einwechslung. Nach der Partie meinte er nur lapidar: »Alle haben gesagt wir sollen viel trinken, da war ich ganz voll. Dann bin ich kurz rein und der Druck war weg.« Huntelaar wird heute 31 Jahre alt.

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