Die 11FREUNDE-Presseschau vom 12.07.2013

Super-Superlativ

Guardiola will Thiago Alcántara, ein junger VfB greift nach Europa und Schweigegeld für New Yorker Ultras. Die Nachrichten des Tages in der 11FREUNDE-Presseschau.

Guardiola buhlt um Thiago Alcántara
Super-Superlativ
Luiz Gustavo kann es, Toni Kroos auch. Beide sind Nationalspieler großer Nationen des Weltfußballs. Aber der Neue an Bayerns Seitenlinie will einen anderen, einen »super, super Spieler« für das zentrale Mittelfeld des Triple-Gewinners: Thiago Alcántara. Und das verkündet er erstaunlich offensiv. Philipp Schneider erklärt für die Süddeutsche Zeitung Alcántaras Qualitäten und die Auswirkungen einer möglichen Verpflichtung auf den Rest des Kaders.
sueddeutsche.de

VfB Stuttgart im Check
Die nächsten »Jungen Wilden«
Leitner, Schwaab, Rausch - der Maxime »Jung, deutsch, entwicklungsfähig« ließ Manager Fredi Bobic Taten folgen und stellt seinem Trainer Bruno Labbadia zur kommenden Spielzeit einen Kader zur Verfügung, der sich in Sachen »Jugend forscht« auf Augenhöhe mit Eintracht Frankfurt wähnt. Meint zumindest Jan Christian Müller für die Frankfurter Rundschau.
fr-online.de

»You suck asshole«-Rufe bei Red Bull New York
Schweigegeld für Ultras
Dem Erstaunen, dass die bewährten »Arschloch, Wichser, H********«-Rufe ein us-amerikanisches Pendant gefunden haben, folgte schnell die Entrüstung über das Vorgehen von Red Bull New York gegen selbige. 11FREUNDE-Autor Alex Raack über die Lockrufe der Klubverantwortlichen und weitreichende Konsequenzen.
11freunde.de

Thorsten Kirschbaum tauft seinen Hund
Gassi mit Demba
Balu, Oskar, Strolch - dem Profi von heute reichen derlei farblose Namen für den Vierpföter natürlich nicht. VfB-Torhüter Thorsten Kirschbaum zeigt bei der Namensfindung seine Wertschätzung für einen ehemaligen Kollegen. »Demba kann man so gut rufen«, schwärmt Stuttgarts neuer Ulreich-Vertreter.
stuttgarter-nachrichten.de

Video des Tages: Pep Guardiola greift ein
Tiki-Taka
Unlängst bezeichnete Franck Ribery die Abläufe unter Guardiola als »komisch«, nun geht sein neuer Coach in den Nahkampf. Pep doppelpasst mit Franck, stutzt Xherdan und grummelt über Zuspiele auf Hüfthöhe.
11freunde.de/flimmerkiste

Happy Birthday
Christian Vieri, Vater Italiener, Mutter Französin, wuchs in Sydney auf. Seine Karriere begann beim AC Prato, es sollte eine Odyssee durch den italienischen Fußball folgen. »Mercenario« (der Söldner) wechselte in zehn Jahren neunmal den Klub, schoss Juventus Turin 1997 mit 24 Toren in ebenso vielen Ligaspielen zum Meistertitel und fand erst zwei Jahre später bei Inter Mailand ein dauerhaftes Zuhause. Ungeachtet dessen lief es für den Linksfuß wie am Schnürchen. Keiner machte Tore wie Vieri, im Schnitt 1,043 pro Spiel. Niemand war je effizienter in der Serie A. Der Sturmtank war ein untypischer italienischer Nationalspieler, kam auf 23 Treffer in 49 Länderspielen und traute sich als Einziger, Nationalheiligtum Giovanni Trapattoni nach dem blamablen WM-Aus 2002 zu kritisieren. Das Gerücht, die Slips seiner weiblichen Bekanntschaften zu sammeln, dementierte der als wortkarg bekannte Lebemann nie. Im April 2009 beendete der Linksfuß seine Laufbahn in Diensten von Atlanta Bergamo. Heute feiert Vieri seinen 40. Geburtstag.

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