Die 11FREUNDE-Presseschau vom 12.03.2014

»Von einem großen Trainer erwartet man mehr«

Robben kritisiert Wenger. Atléticos Serie hält an. Keine Reden bei der WM-Eröffnung. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

imago

Robben kritisiert Wenger
»Von einem großen Trainer erwartet man mehr«
Der FC Bayern München ist am Abend souverän ins Viertelfinale der Champions League eingezogen. Arsenal-Trainer Arsène Wenger kritisierte nach dem Ausscheiden seiner Mannschaft nicht nur zum wiederholten Mal den Schiedsrichter, sondern auch Arjen Robben für dessen vermeintlichen Hang zu Schwalben. Der Holländer wies jedoch jeglichen Vorwurf von sich und forderte im Gegenzug mehr Klasse von Wenger: »Wenn du gewinnst, sei glücklich, genieße, aber reg dich nicht über dumme Dinge auf, wenn du verlierst. Von einem großen Trainer erwartet man ein bisschen mehr.«
dailymail.co.uk

Nach 17 Jahren wieder im Viertelfinale
Atlético schießt Milan ab
Atlético Madrid ist wettbewerbsübergreifend seit 22 Heimspielen ungeschlagen. Daran konnte auch der AC Mailand nichts ändern. Mit einem 1:0-Sieg aus dem Hinspiel in Italien konnten die Madrilenen frei aufspielen und gewannen hochverdient mit 4:1. Der Lohn ist der erste Einzug in das Viertelfinale der Champions League seit 17 Jahren. Damals hatte noch der heutige Atlético-Trainer Diego Simeone im Kader der Spanier gestanden. Der AC Mailand hat mit der Niederlage hingegen auch die letzte Titelchance in dieser Saison verspielt und verabschiedete sich als letzter italienischer Vertreter aus dem Wettbewerb.
faz.net

Wie der FC Bayern nach Uli Hoeneß aussehen wird
Das Ende des Kuschel-Kapitalismus
Noch ist der Prozess gegen Uli Hoeneß nicht vorbei, und noch ist kein Urteil gesprochen. Doch schon jetzt stellt sich die Frage: Wie wird es beim FC Bayern ohne ihn weitergehen?
11freunde.de

Keine Reden zur WM-Eröffnung
Fifa reagiert auf »Buh«-Rufe beim Confederations Cup
Dass die Fifa in Brasilien drei Monate vor der WM in nicht nur Zuspruch erntet, ist hinlänglich bekannt. Der Fußballverband hat aber einen ganz eigenen Weg gefunden, mit dem Widerstand umzugehen. Als Reaktion auf »Buh«-Rufe während einer Rede des brasilianischen Präsidenten Dilma Rousseff beim Confederations Cup 2013 wird es bei der WM-Eröffnungsfeier keine offiziellen Reden geben. Gleichzeitig hofft Fifa-Präsident Sepp Blatter, dass das Turnier zur Beruhigung der Lage in Brasilien beiträgt.
bbc.com

Dauerkarte: Tickets für das Fußballfilmfestival
11mm
Zwischen dem 27. März und dem 1. April 2014 findet in Berlin zum 11. Mal das internationale Fußballfilmfestival »11mm« statt. Präsentiert wird das Ganze von der DFB-Kulturstiftung. Der Verein für Fußball und Kultur Brot & Spiele e.V. übernimmt die Organisation. Auch 11FREUNDE ist wieder als Medienpartner dabei und präsentiert am Sonntag, den 30. März, 14 Uhr den Film »Fortunas Legenden« von Lars Pape und Holger Schürmann. Anschließend werden wir mit Akteuren aus dem Düsseldorfer Vereinsleben und -umfeld diskutieren. 20 11FREUNDE-Dauerkarteninhaber haben mit einer Begleitperson freien Eintritt.
11freunde.de/dauerkarte

Video des Tages: Wie einst Maradona
Faustball beim Fußball
Ein Pokalspiel zwischen den U18-Teams von Newcastle United und dem FC Chelsea. Wir sehen zunächst ein ziemlich geniales Solo, das von einem Foul unterbrochen wird. Danach wird es hässlich: Newcastles Olivier Kemen zeigt, was er von Diego Maradona gelernt hat und netzt eiskalt mit der Faust ein. Der Schiedsrichter zeigt, dass er bislang überhaupt nichts gelernt hat und entscheidet auf Tor. Sachen gibt's. Zur Beruhigung: Chelsea gewann trotzdem 3:2 und zog ins Halbfinale ein.
11freunde.de/video

Happy Birthday
Als Yasuhiko Okudera 1977 von der Werksmannschaft Furukawa Electric zum 1. FC Köln in die Bundesliga wechselte, war er der erste japanische Fußballer der professionell in Europa spielte. Mit den »Geißböcken« wurde er gleich in seiner ersten Saison Meister und DFB-Pokalsieger. Sein Flugkopfballtor gegen St. Pauli wurde zum Tor des Monats April 1978 gewählt. An der Seite von Dieter Müller, Pierre Littbarski und Toni Schumacher lief Okudera auch im Europapokal der Landesmeister auf und wurde zum ersten Asiaten, der in einem europäischen Wettbewerb ein Tor erzielte. Nach einem Jahr in der zweiten Liga bei Hertha BSC Berlin holte Otto Rehhagel den Linksaußen zu Werder Bremen und schulte ihn zum rechten Verteidiger um. Nach neun Jahren, 259 Spielen und 34 Toren kehrte Okudera in seine Heimat zu Furukawa Electric zurück und beendete dort seine Karriere. Heute wird der Präsident des Yokohama FC 62 Jahre alt.

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