Die 11FREUNDE-Presseschau vom 10.03.2014

Kurswechsel in Stuttgart

Stevens beerbt Schneider. Hoeneß-Prozess startet. Pellegrini will weiter kämpfen. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

imago

Stevens beerbt Schneider
Erfahrung statt Jugend in Stuttgart
So schnell kann es gehen. Erst vor einer Woche wurde Huub Stevens wegen Erfolglosigkeit bei PAOK Saloniki entlassen. Seit Samstag sitzt er beim VfB Stuttgart auf der Bank, und die Schwaben erhoffen sich von dem Wechsel nicht weniger als die Rettung vor dem Abstieg. Dafür musste Thomas Schneider seinen Platz räumen. Das Experiment »Jugend forscht« ist in Stuttgart damit zumindest auf der Trainerbank vorerst gescheitert. Mit Stevens kommt stattdessen reichlich Erfahrung ins Ländle. Es bleibt abzuwarten, ob er den Stuttgarter Kurs komplett ändert und statt Talenten auf altbewährte Kräfte setzt oder versuchen wird, mit der jungen Stuttgarter Mannschaft die Wende zu schaffen.
sueddeutsche.de

Prozessauftakt in München
Hoeneß ab heute vor Gericht
Die Vorberichterstattung wäre einem Champions-League-Finale würdig gewesen. Reichlich Spekulation darüber, wer mit welcher Taktik spielt, riesiges mediales Interesse und ein mit Spannung erwartetes Ende. Für Uli Hoeneß geht es aber ab heute vor dem Landgericht München II nicht um den sportlichen Erfolg des FC Bayern, sondern darum wie die Justiz seine Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung bewertet. Von einem Freispruch bis zu einer Gefängnisstrafe scheint alles möglich zu sein. Das Urteil wird bereits am Donnerstag erwartet.
faz.net

Die 11 des Spieltags (24)
Der Knurrer von Cannstatt
Friede, Freude, Abstiegskampf in Nürnberg, ein verhinderter Panenka auf Schalke und ein altbekannter Schleifer in Stuttgart. Zieht vorsorglich schonmal andere Saiten auf:  unsere 11 des Spieltags.
11freunde.de

City scheitert an Wigan
Pellegrini glaubt nicht an einen Einbruch
Es ist gerade eine Woche her, dass Manchester City im League-Cup-Finale den FC Sunderland besiegte und Manuel Pellegrini vom englischen Triple träumte. Diese Blase ist am Sonntag überraschend geplatzt. Die »Citizens« verloren im FA-Cup-Viertelfinale 1:2 gegen Wigan Athletic. Das Zweitliga-Team um seinen deutschen Trainer Uwe Rösler trifft damit im Halbfinale auf den FC Arsenal . Pellegrini wollte sich derweil nicht lange mit der Niederlage aufhalten: »Wir haben bis zum Ende der Saison noch viele Dinge, für die wir kämpfen müssen.«
bbc.com

Video des Tages: CL-Hymne auf Gitarre
Hitverdächtig
Spielten wir Gitarren, würden wir mit diesem Song um die Welt touren. Leider beherrschen wir nur die Triangel.
11freunde.de/video

Happy Birthday
Als Torschützenkönig der Premier League sollte man die WM-Nominierung eigentlich in der Tasche haben. Nicht so bei Chris Sutton. Er weigerte sich 1998 für Englands B-Elf aufzulaufen. Daraufhin wurde er von Nationalcoach Glenn Hoddle nicht mehr berücksichtigt. Sutton brachte es deshalb auf nur ein Länderspiel. Er begann seine Karriere als Innenverteidiger, wurde aber schnell zum Stürmer umfunktioniert. Seinen Durchbruch schaffte er 1994 mit 25 Saisontoren für Norwich City. Daraufhin wechselte er für fünf Millionen Pfund zu den Blackburn Rovers und avancierte zum damals teuersten Spieler auf der Insel. Schlagzeilen machte die Nacht vor der Vertragsunterzeichnung: Sutton verbrachte diese nach einem Disput mit Handgreiflichkeiten auf einer Blackburner Polizeistation. Der Transfer sollte sich aber lohnen. Gemeinsam mit Alan Shearer bildete er ein gefürchtetes Sturmduo und wurde 1995 Meister. Der zweite Verein, bei dem Sutton Spuren hinterließ, war Celtic Glasgow. In sechs Jahren gewann er drei Mal die Meisterschaft, zwei Mal den schottischen FA Cup und wurde 2004 Schottlands Fußballer des Jahres. Heute wird Sutton 41 Jahre alt.

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