09.05.2014

Die 11FREUNDE-Presseschau vom 09.05.2014

Ukrainer spielen vor leeren Rängen

Fans müssen beim Saison-Endspurt draußen bleiben. Roger Prinzen klammert sich an Strohhalm. Wenger will »Citizens« aus Champions League ausschließen. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

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11FREUNDE
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imago

Saison-Endspurt ohne Fans
Ukrainische Liga vor leeren Rängen
Trotz der anhaltenden politischen Krise wird in der Ukraine weiter Fußball gespielt. Am Wochenende steht in der Premyer Liga der vorletzte Spieltag an. Weil der Fußballverband einer Bitte des ukrainischen Innenministeriums nachgekommen ist, dürfen die Fans das Saisonfinale jedoch nur vor dem Fernseher miterleben. Die Ränge in den Stadien sind gesperrt. Zudem wurden die Partien in den Krisenregionen rund um Charkiw, Donezk, Luhansk und Odessa in andere Städte verlegt. Auch das Pokalfinale am 15. Mai zwischen Schachtjor Donezk und Dynamo Kiew ist betroffen. Es findet nicht, wie ursprünglich geplant, in Charkiw, sondern in Lwiw statt. Ob bei diesem Spiel Fans zugelassen werden, ist offen.
kicker.de

Nürnberg vor dem Finale im Abstiegskampf
Prinzen klammert sich an Strohhalm
Nürnbergs Interimstrainer Roger Prinzen hat vor dem letzten Spiel gegen Schalke 04 die Hoffnung auf das Erreichen der Relegation noch nicht aufgegeben. »Wenn ich von den Trainingseindrücken ausgehe, bin ich fest überzeugt, dass sich das Team mit aller Macht gegen den Abstieg stemmt«, sagte Prinzen bei bundesliga.de. »Es mag abgedroschen klingen, aber wenn wir den Glauben nicht hätten, diese Saison zu einem glücklichen Ende bringen zu können, dann könnten wir am Wochenende gleich zuhause bleiben«, so der Trainer weiter. Prinzen hatte das Amt nach dem 31. Spieltag von Gertjan Verbeek übernommen, konnte in den bisherigen zwei Spielen aber keinen Punkt holen. Momentan steht die Nürnberg auf dem 17. Tabellenplatz, einen Punkt hinter Relegationsplatz 16.
bundesliga.de

Die Woche bei Twitter und Co. (18)
Prost, Iker!
Social Media und Fußballer: Eine Traumkombination. Wir haben für Euch die Woche bei Twitter und Co. verfolgt. Diesmal mit dabei: Poldis tierische Unterstützung, wahre Liebe bei den Boateng-Brüdern und die Rückkehr von »Bosnia's Ladies Man Nr. 1«.
11freunde.de

Nach Verstoß gegen Financial Fairplay
Wenger schießt gegen »Citiziens«
Arsenals Trainer Arséne Wenger hat mit ungewohnt scharfen Aussagen den Verstoß von Manchester City gegen das Financial Fairplay kommentiert. Der Franzose schlug vor, dass Vereine wie die »Citizens« oder Paris St. Germain aus der Champions League ausgeschlossen werden sollten. »Wer die Regeln nicht akzeptiert, sollte nicht am Wettbewerb teilnehmen dürfen. Das würde jeder verstehen«, sagte Wenger. Wenger sagte außerdem, es sei falsch, wenn ein Klub, der gegen die finanziellen Auflagen der Uefa verstoße, die Premier League gewinnt.
telegraph.co.uk

Dauerkarte: 30 Bücher zu verlosen
Vom Arbeiterverein zum Fußballunternehmen
Das Buch »United« erzählt die spektakuläre Geschichte von Manchester United - von den größten Triumphen und Tragödien, Stars wie Bobby Charlton, George Best, Cristiano Ronaldo oder Wayne Rooney, und dem Einstieg eines milliardenschweren Investors. Wir verlosen unter allen 11FREUNDEN-Dauerkarteninhabern 30 Exemplare.
11freunde.de/dauerkarte

Video des Tages: Zlatan vs. Journalist
Noch mal Glück gehabt
Wären wir heftig.com würden wir schreiben: Dieser Journalist rempelt aus Versehen das Kind von Zlatan Ibrahimovic an ... Was dann passiert ist UNGLAUBLICH! Sind wir aber nicht, deswegen können wir dem Journalisten Olivier Tallaron nur gratulieren, dass er diese Nahtoderfahrung ohne größere Schäden überstanden hat.
11freunde.de/video

Happy Birthday
Knapp ein Jahr ist es her, da verabschiedete sich Jupp Heynckes mit einer bewegenden Pressekonferenz aus der Bundesliga. Der Liga, in der er als Spieler und Trainer mehr Siege holte als jeder andere. Der Liga, in der er 220 Tore schoss und zwei Mal Torschützenkönig wurde. Der Liga, in der er vier Mal als Spieler und drei Mal als Trainer Meister wurde. Und trotzdem gab es im Jahr danach nur ein Thema: Nachfolger Pep Guardiola. Der spanische Startrainer konnte jedoch bisher nicht erreichen, was Heynckes gelungen war. Denn neben seiner letzten Meisterschaft holte »Jupp« als erster Trainer einer deutschen Mannschaft auch den DFB-Pokal und die Champions League in einer Saison. Seine Karriere beendete Heynckes damit auf dem Höhepunkt. Zahlreiche Stationen mit unterschiedlichem Erfolg und ein seltsames Highlight prägten diese Ära – 1998 konnte selbst der Gewinn der Champions League nicht seine Entlassung als Trainer von Real Madrid verhindern. Als Spieler hingegen war Heynckes nur für Hannover und Gladbach aktiv. Mit der Borussia konnte er neben den Meisterschaften je ein Mal den DFB-Pokal und den UEFA-Cup gewinnen. Jupp Heynckes wird heute 69 Jahre alt.

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