Die 11FREUNDE-Presseschau vom 09.04.2014

Löw gehen die Stürmer aus

Klose mit Muskelfaserriss. United hat nicht nur ein Moyes-Problem. Schürrle schießt Chelsea ins Halbfinale. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

imago

Löw gehen die Stürmer aus
Klose erneut verletzt
Am 8. Mai gibt Joachim Löw seinen Kader für die WM in Brasilien bekannt. Besonders im Angriff bahnen sich dabei Schwierigkeiten an: Mario Gomez laboriert immer noch an einer Knieverletzung und auch Miroslav Klose wird in dieser Saison zum wiederholten Mal von einer Blessur zurückgeworfen. Aktuell plagt er sich mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel herum. Ob Klose vor der Kader-Bekanntgabe noch ein Spiel absolvieren wird, ist fraglich. Der Stürmer von Lazio Rom hatte sich gerade erst von seinen Rückenbeschwerden erholt. Neben dem Sturm bereitet Joachim Löw auch das defensive Mittelfeld Sorgen. Während mit Ilkay Gündogan bei der WM nur noch die Wenigsten rechnen, gab es von Sami Khedira zuletzt positive Signale.
sueddeutsche.de

United in der Krise
Kein reines Moyes-Problem
Auch wenn Manchester United zuletzt überzeugen konnte, ist die Krise des Klubs doch längst nicht gebannt. Als Sündenbock wird dabei meist Trainer David Moyes ausgemacht, dem es bisher nicht gelungen ist, an die Erfolge seines Vorgängers Alex Ferguson anzuknüpfen. Kann man aber tatsächlich Moyes allein für den Niedergang Uniteds verantwortlich machen? Für die Kollegen von »theguardian.com« sind die Gründe vielschichtiger. Die Krise sei ebenso auf die Transferpolitik unter Ferguson, das zweifelhafte Engagement der Glazer-Familie und auf den Wandel des Fußballgeschäfts zurückzuführen.
theguardian.com

Der BVB in der Einzelkritik
Was heißt Chancentod auf armenisch?
Vermutlich wird in ein paar Jahren Hollywood in Dortmund durchklingeln, um sich die Rechte an der heldenhaften Darbietung der Borussen gegen Real Madrid zu sichern. So lange wir es also noch dürfen: Der BVB in der Einzelkritik.
11freunde.de

Chelsea im Halbfinale
Schürrle sticht als Joker
Des einen Freud, des anderen Leid. Freuen durfte sich gestern Abend André Schürrle. Beim Sieg des FC Chelsea im Rückspiel des Champions-League-Viertelfinales gegen Paris St. Germain wurde er frühzeitig für den verletzten Eden Hazard eingewechselt und krönte seine starke Leistung mit dem Treffer zum 1:0. Das 2:0 durch den ehemaligen Hoffenheim-Profi Demba Ba reichte schließlich zum Einzug ins Halbfinale. Bei Paris fehlte Superstar Zlatan Ibrahimovic wegen einer Verletzung. Im Hinspiel hatte sich der FC Chelsea mit 1:3 geschlagen geben müssen.
spiegel.de

Video des Tages: Feldspieler muss den Kopf hinhalten
Die Rettungstat des Jahres
Großer »Voll auf die Rübe«-Tag bei 11FREUNDE! Diesmal aus den Niederlanden, wo sich ein Abwehrspieler heldenhaft in den Schuss des Gegners stellt – und eine multiple Gesichtsfraktur in Kauf nimmt. Wir könnten natürlich auch wieder einen Frank-Mill-Vergleich bringen, um die Unfähigkeit des Stürmers zu kritisieren. Aber der arme Frank Mill tut uns inzwischen ziemlich leid.
11freunde.de/video

Happy Birthday
Lange dauerte es nach der politischen Wende nicht, bis der Hamburger SV auf Thomas Doll aufmerksam wurde. Der offensive Mittelfeldspieler hatte sich in der DDR-Oberliga zunächst bei Hansa Rostock und nach Hansas Abstieg beim BFC Dynamo einen Namen gemacht. 1990 wechselte er nach Hamburg, wo er eine starke erste Bundesliga-Saison spielte und so das Interesse von Lazio Rom weckte. Der italienische Klub bezahlte schließlich die Rekordsumme von 15 Millionen DM an den HSV. Nach drei Jahren in der Serie A kehrte Doll in die Bundesliga zurück. Wegen zahlreicher Verletzungen konnte er jedoch weder bei Eintracht Frankfurt noch bei seiner Rückkehr nach Hamburg an frühere Leistungen anknüpfen und beendete 2001 seine aktive Karriere. Auch als Trainer lief es eher durchwachsen. Zwar erreichte Thomas Doll 2006 mit dem HSV die Champions League und rettete den BVB 2007 vor dem Abstieg. Für einen Titel reichte es jedoch bisher nicht. Seit Dezember 2013 ist Thomas Doll Trainer des ungarischen Erstligisten Ferencvaros Budapest. Heute wird er 48 Jahre alt.

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