Die 11FREUNDE-Presseschau vom 08.08.2014

Mainz blamiert sich bis auf die Knochen

Die »05er« verabschieden sich aus der Europa League. Wenger will mit Arsenal angreifen. Luhukay übt sich in Understatement. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

imago

Die Stimmen zum Ausscheiden
»Es ist einfach scheiße gelaufen.«
Nach einem 1:3 bei Asteras Tripolis ist Mainz 05 frühzeitig aus der Europa League ausgeschieden. »Das ist extrem bitter, was heute hier passiert ist. Es ist einfach scheiße gelaufen«, kommentierte der Mainzer Johannes Geis die Blamage beim griechischen Erstligisten. Julian Baumgartlinger erlebte das Spiel ähnlich: »Wir sind mit einem guten Gefühl in die Halbzeit gegangen. Dass es dann so in die Hose ging, ist unerklärlich.« Präsident Harald Strutz meinte: »Dass die Fans frustriert sind, kann ich verstehen.«
allgemeine-zeitung.de

Arsène Wenger über Arsenals Zukunft
»Der Exodus ist vorbei«
Bacary Sagnas Wechsel zu Manchester City soll der letzte schmerzhafte Weggang bei Arsenal London gewesen sein. Einkäufe wie Mesut Özil vor einem Jahr und Alexis Sanchez in diesem Jahr seien bei Arsenal lange nicht denkbar gewesen, meint Trainer Arsène Wenger und sprach auch über die Mannschaftsaufstellung beim Premier-League-Auftakt gegen Crystal Palace. Die deutschen Weltmeister Özil, Per Mertesacker und Lukas Podolski werden laut Wenger definitiv nicht in der Startelf stehen, sondern sich wieder langsam an den Liga-Alltag gewöhnen.
telegraph.co.uk

Zum Karriereende von Howard Webb
Der Extremsportler
Nur wenige Schiedsrichter haben in den vergangenen Jahren so polarisiert wie Howard Webb. Jetzt hat der Brite seine Laufbahn beendet.
11freunde.de

Jos Luhukay im Interview
»Wir wollen keine großen Töne spucken«
Herthas Trainer Jos Luhukay spricht mit dem Tagesspiegel über eine neue Spielweise, Neuzugänge und ein gewonnenes Abendessen in einem teuren Berliner Restaurant. Außerdem äußert sich Luhukay zu möglichen Europapokal-Ambitionen bei der Hertha.
tagesspiegel.de

Video des Tages: Volleyheber ins Glück
Abgehoben
Brasilien, ist das nicht diese Mannschaft, die 1:7 gegen Deutschland verloren hat? Richtig. Basilian ist aber auch das Land, in dem ein unbekannter Kicker wie Fabinho von Joinville einfach mal einen langen Ball per Volleyheber ins Tor zaubert. Weil er es kann.
11freunde.de/video

Happy Birthday
Was könnte man nicht alles über ihn erzählen. Aloysius Paulus Maria, kurz »Louis«, van Gaal hat für einige kuriose Geschichten gesorgt. Uli Hoeneß beschrieb van Gaal Anfang 2013 mit diesen Worten: »Er ist zwar ein guter Fußballtrainer. Sein Problem ist aber, dass Louis sich nicht für Gott hält, sondern für Gott-Vater. Bevor die Welt existierte, war Louis schon da.« Unbestritten ist jedoch: Van Gaal hat als Trainer große Erfolge gefeiert. Mit Ajax Amsterdam wurde er mehrfach Meister, Pokalsieger, UEFA-Cup- sowie Champions-League-Gewinner und Weltpokalsieger. Mit dem FC Barcelona gewann er zweimal die Meisterschaft, einmal den Pokal und wieder den UEFA-Cup. Und mit dem FC Bayern holte er das Doube und zog ins Champions-League-Finale ein. Lediglich einmal lief es überhaupt nicht. In seiner ersten Amtszeit als Bondscoach scheiterte der gebürtige Amsterdamer grandios und verpasste die WM-Qualifikation. Den Fauxpas machte er bei der WM 2014 aber wieder gut. Mit seinem Heimatland wurde er in Brasilien Dritter. Ab diesem Sommer versucht sich van Gaal nun in England, bei Manchester United. Er soll die »Red Devils« wieder in die Erfolgsspur zurückführen. Van Gaal wird heute 63 Jahre alt.

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