Die 11FREUNDE-Presseschau vom 07.05.2014

Nur wenige Spieler in Top-Form

Löw sorgt sich um Fitness. Giggs wechselt sich zum Abschied selber ein. Millionenstrafen für City und PSG. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

imago

Löw sorgt sich um Fitness
Nur wenige Spieler in Top-Form
Noch vor wenigen Monaten stellte sich für die Nationalmannschaft nur eine Frage: Wer aus diesem Überangebot an Top-Spielern soll mit zur WM nach Brasilien fahren? Das Blatt hat sich längst gewendet. Zu lang ist die Liste an Leistungsträgern, die sich während der Saison verletzt haben. Auch wenn ein Großteil mittlerweile wieder trainiert oder bereits das Comeback gefeiert hat, sorgt sich Bundestrainer Joachim Löw um die aktuelle Personalsituation: »Klose, Khedira, Gomez, Gündogan, Schweinsteiger – alles Spieler, die zu den tragenden Säulen bei uns gehören, aber ihnen allen fehlt ein guter Spielhythmus«. Aktuell seien aus dem Kader nur sieben oder acht Spieler in Top-Form. Am Donnerstag gibt Löw den vorläufigen WM-Kader bekannt. Besonders Mario Gomez gilt aktuell als Wackelkandidat.
sueddeutsche.de

Emotionen im Old Trafford
Giggs wechselt sich selber ein
Erst stand er an der Seitenlinie, dann bereitete er ein Tor vor. Beim Premier-League-Spiel zwischen Manchester United und Hull City hat sich United-Interimstrainer Ryan Giggs selber eingewechselt. In der 70. Minute betrat der 40-jährige Waliser für Youngster Thomas Lawrence das Feld und bereitete kurz vor Abpfiff sogar den 3:1-Endstand vor. Vermutlich sorgte Giggs mit seiner Einwechslung selbst für einen würdigen Abschied aus dem Old Trafford. Der Vertrag des Walisers läuft im Sommer aus und eigentlich rechnet kaum jemand damit, dass er noch einmal bei United verlängert. Der Mittelfeldspieler steht seit knapp 23 Jahren bei den »Red Devils« unter Vertrag und lief in 872 Spielen für Manchester auf.
theguardian.com

Regisseur Benjamin Rocher über seinen Zombie-Fußballfilm
»Es sind Mega-Hooligans!«
Endlich ist er da: Der erste Fußball-Zombiefilm! Im 11FREUNDE-Interview spricht Regisseur Benjamin Rocher über untote Spielerberater, Mega-Hooligans und die Apokalypse im Stadion.
11freunde.de

Uefa greift durch
»Citizens« und PSG sollen zahlen
Die Uefa will angeblich die beiden neureichen Vereine Manchester City und Paris St. Germain wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay zur Kasse bitten. Laut übereinstimmenden Medienberichten müssen die Top-Klubs 60 Millionen Euro Strafe zahlen. Zudem sollen sie Auflagen für die kommende Spielzeit in der Champions League hinnehmen. Demnach müssen sie eine bestimmte Gehaltsgrenze einhalten und dürfen nur einen kleineren Kader für die Königsklasse benennen. Ob Manchester und Paris die Strafen akzeptieren oder Einspruch einlegen, steht noch nicht fest.
spiegel.de

Dauerkarte: Imbiss-Wagen zu gewinnen
Die Rückkehr des Private Viewings
Ihr habt keine Lust mehr, mit fremden Menschen Fußball schauen? Public Viewing ist sowieso out? Wie wäre es stattdessen mal wieder mit »Private Viewing«, zu Hause mit euren Freunden? Zum Beispiel beim Vorrundenduell zwischen Deutschland und Ghana am 21.6. 2014. Unter allen 11FREUNDE-Dauerkarteninhabern verlosen wir gemeinsam mit dem neuen Eis MÖ by Mövenpick für dieses Spiel einen Imbisswagen inklusive Currywurst, Pommes und den neuen Eissorten.
11freunde.de/dauerkarte


Video des Tages: Fan streckt Fan nieder
Die Flitzerschlägerei
Flitzer beim Fußball. Passiert von Zeit zu Zeit. Prügelei beim Fußball. Unnötig, passiert aber auch von Zeit zu Zeit. Die zwei Herren im Video heben das Ganze
auf eine neue Ebene und kombinieren beide Disziplinen. Wird das der neue Trend? Wir glauben nicht.
11freunde.de/video

Happy Birthday
Schmerz und Freude liegen im Fußball manchmal dicht beieinander – bei Henrik Andersen auf besondere Weise. Bei der EM 1992 spielte Dänemark gegen die Niederlande um den Finaleinzug. Nach einem Zweikampf mit Marco van Basten blickte Andersen erschrocken auf sein Knie – die Kniescheibe war gebrochen. Die Verletzung ging als eine der schlimmsten in die Geschichte des Fußballs ein. Dass Andersen dennoch freudige Erinnerungen an das Jahr 1992 hat, liegt daran, dass seine Kollegen nicht nur ins Finale einzogen, sondern dort auch Deutschland schlugen. Die Sensation war perfekt, Dänemark Europameister. Beim Empfang in Kopenhagen wurde Andersen mit seinem Gipsbein durch die feiernde Menge gefahren. Von der Verletzung erholte er sich jedoch nur schwer. Erst nach elf Monaten stand er wieder für den 1. FC Köln auf dem Platz. Bis zu seinem Karriereende 1998 warfen ihn Verletzungen immer wieder zurück. Mittlerweile arbeitet Andersen, der vor seinem Wechsel 1990 nach Köln mit dem RSC Anderlecht drei Meistertitel, zwei Pokale und den UEFA-Cup gewann, als Spielervermittler. Heute feiert er seinen 49. Geburtstag.

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