Die 11FREUNDE-Presseschau vom 06.03.2014

Woanders ist auch scheiße

Deutschlands WM-Gruppe testet. Ukraines Spieler kämpfen. Rumänischer Platzwart verzieht. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

imago

Testspiele von Deutschlands Gruppengegnern
Woanders ist auch scheiße
Die deutsche Nationalmannschaft gewinnt gegen Chile mit 1:0, und alle sind wütend: Die Zuschauer auf die Spieler, die Spieler auf sich selbst und Jogi Löw auf alles und jeden. Da hilft es, den Blick über die Grenzen zu richten. Denn auch die Gruppengegner des DFB-Teams haben sich am Testspiel-Großkampftag  nicht mit Ruhm bekleckert. Ghana unterlag in Montenegro mit 0:1 und auch die USA musste beim 0:2 gegen die Ukraine eine Niederlage einstecken. Einzig Portugal zeigte sich in guter Frühform und siegte klar mit 5:1 gegen das von Volker Finke trainierte Kamerun.
sueddeutsche.de

Ukraine-USA im Zeichen des Krim-Konflikts
Ein Spiel mit tieferer Bedeutung
Für die Spieler der USA war es die Möglichkeit, sich bei ihrem Nationaltrainer Jürgen Klinsmann für ein WM-Ticket zu empfehlen. Für die Spieler der Ukraine hingegen ging es im Testspiel auf zypriotischem Boden vor allem darum, in Zeiten der Krim-Krise ein Zeichen in die Heimat zu senden.
nytimes.com

Wie ein Schüler via Twitter Sportjournalisten auf der ganzen Welt narrte
»Ich habe niemandem weh getan«
Samuel Gardiner narrte als falscher Journalist die weltweite Twittergemeinde. Er diskutierte mit Premier-League-Spielern über krude Transfergerüchte und wurde bei Al Jazeera zitiert. Dabei wollte der 17-jährige Schüler einfach nur ein bisschen Aufmerksamkeit.
11freunde.de

Gute Platzwarte sind selten
Die Kunst gerader Linien
Als heranwachsende Superstars, die wir doch nicht wurden, bewunderten wir die Platzwarte für das fast schon magisch akkurate »Linien ziehen« auf dem örtlichen Fußballplatz. Dass gerade gezogene Strafraumbegrenzungen tatsächlich eine Kunst sind, beweist das trunkene Gekreide in der rumänischen Sonntagsliga.
whoateallthepies.tv

Video des Tages: Leo Messi in Rumänien
Zum Kotzen
Was auch immer es vor dem Match zwischen Argentinien und Rumänien zu futtern gab: Der arme Lionel Messi hat es nicht vertragen. Also tat er das, was zu tun war: Er kotzte auf den Platz. Das Spiel endete ähnlich appetitlich: 0:0.
11freunde.de/video

Happy Birthday
Giorgos Karagounis spielte schon in der Jugend für Panathinaikos Athen. Den ersten Profivertrag unterschrieb er jedoch bei Apollon Smyrnis. Nach starken Leistungen kehrte er 1998 zu seinem Heimatverein zurück, schoss in 118 Spielen 25 Tore und reifte zum Nationalspieler. 2003 wurde Inter Mailand auf den zentralen Mittelfeldspieler aufmerksam. Der große Durchbruch sollte ihm in Italien jedoch nicht gelingen. Dies änderte sich auch nicht, nachdem er 2004 als Europameister von der EM in Portugal zurückgekehrt war. Karagounis wechselte deshalb 2005 zu Benfica Lissabon. Weil seine Familie sich nicht an das Leben in Portugal gewöhnen konnte, kehrte er 2007 zu Panathinaikos Athen zurück. Nach fünf Jahren wechselte Karagounis 2012 ablösefrei zum FC Fulham. Obwohl er 2013 bereits aussortiert worden war, erhielt er zum Beginn der laufenden Saison einen neuen Einjahresvertrag. Karagounis ist mit 121 Spielen Griechenlands Rekordnationalspieler. Heute wird er 37 Jahre alt.

Hinweis: Wenn Du feststellst, dass hier rechtes Gedankengut verbreitet wird, Nutzer diskriminiert werden oder die Diskussion einen unschönen Ton annimmt, dann informiere uns bitte per Mail! Wir werden dann gegebenenfalls eingreifen. Diskussionen bei 11FREUNDE sollen sportlich und sauber ablaufen!