05.05.2014

Die 11FREUNDE-Presseschau vom 05.05.2014

Pokalausschreitungen in Rom

Italien plant lebenslange Stadionverbote. Magath verpasst den Klassenerhalt. Titel-Dreikampf in der Primera División. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

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11FREUNDE
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imago

Schwere Ausschreitungen in Italien
Regierung plant lebenslange Stadionverbote
Nach den schweren Ausschreitungen rund um das Pokalfinale zwischen dem SSC Neapel und dem AC Florenz will die italienische Regierung offenbar hart durchgreifen. Gewalttätige Fans sollen lebenslang aus den Stadien ausgesperrt werden. »Die Maßnahme ist sehr streng, doch man muss die Strafen gegen Gewalttätige verschärfen«, sagte Innenminister Angelino Alfano. Momentan ist eine Stadionsperre in Italien auf fünf Jahre begrenzt, Wiederholungstätern drohen weitere fünf Jahre. Am Samstagabend war es beim Pokalfinale zu schweren Krawallen und sogar Schießereien rund um das Olympiastadion in Rom gekommen. Sechs Personen wurden laut vorläufigen Angaben bei verschiedenen Vorfällen zum Teil schwer verletzt. Bei den Ausschreitungen mischten nicht nur Florenz- und Neapel-Anhänger, sondern auch Hooligans der beiden römischen Klubs AS und Lazio mit.
spiegel.de

Magath steigt mit Fulham ab
»Schlimmer als zwei verlorene WM-Finals«
Felix Magath kam im Februar als der große Retter nach England und alles hoffte darauf, dass »Quälix« mit reichlich Erfahrung aus dem Bundesliga-Abstiegskampf auch beim FC Fulham das Ruder herumreißen würde. Seit dem Wochenende ist diese Mission endgültig gescheitert. Der FC Fulham verlor am Samstag 1:4 gegen Stoke City und kann das rettende Ufer einen Spieltag vor Saisonende nicht mehr erreichen. Magath beurteilte den Abstieg ungewohnt emotional: »Das ist schlimmer, als zwei verlorene WM-Finals. Das zweitbeste Team der Welt zu sein, ist nicht so schlecht wie am Ende der Premier League zu stehen.«  Gleichzeitig konnte er dem Abstieg auch Positives abgewinnen: »Das einzig Gute ist, dass wir wissen, wo wir nächstes Jahr spielen und jetzt dafür planen können.«
theguardian.com

Die 11 des Spieltags (33)
Der letzte Dinosaurier
Dino Hermann atmet noch, Martin Harnik ist der Mann aus Stahl, Götze und Pizarro daddeln ein bisschen und Marwin Hitz ist schneller als Neo. Immer noch ganz durcheinander - unsere 11 des Spieltags.
11freunde.de

Spanien fiebert Saisonfinale entgegen
Drei Klubs im Rennen um den Titel
In den vergangenen Jahren galt die Primera División als Paradebeispiel für Titelkämpfe, die bereits vor der Saison entschieden sind oder zumindest nur zwischen zwei Teams ausgetragen werden – spanische Verhältnisse eben. Die Bundesliga brüstete sich hingegen mit Spannung bis zum letzten Spieltag. Spätestens in dieser Spielzeit hat sich das Blatt endgültig gewendet. Während sich die Bundesliga langweilig wie nie präsentiert, fiebern die Fans in Spanien einem spannenden Saisonfinale entgegen. Neben den üblichen Verdächtigen, Real (83 Pkt.) und Barca (85 Pkt.), könnte am letzten Spieltag auch Atlético Madrid (88 Pkt.)  die Nase vorn haben. Titelreif präsentierte sich am Wochenende keines der Teams. Barcelona schaffte gegen den FC Getafe ebenso wie Real gegen den FC Valencia nur ein 2:2. Atlético verlor gegen UD Levante mit 0:2.
faz.net

Ein Abend und 50 Jahre Bundesliga
Ronald Reng liest aus »Spieltage«
Das Wochenende ist gerade erst vorbei und von der guten Stimmung der vergangenen zwei Tage ist schon jetzt nicht mehr allzu viel übrig? Zum Wochenstart wartet ein einsamer Feierabend mit dem RTL2-Programm? Muss nicht sein. Im Filmcafé in der Schliemannstraße 15 liest heute Abend Ronald Reng aus seinem Buch »Spieltage« und erzählt dabei anhand des ehemaligen Fußballspielers und Trainers Heinz Höher aus 50 Jahren Bundesliga-Geschichte. Für 7 Euro seid ihr dabei. Anpfiff ist um 20 Uhr.
dasfilmcafe.de

Video des Tages: Stürmer als Cheerleader
Shake it!
Und während in Deutschland die letzten Heimspiele diverser Mannschaften mit LaOla-Wellen und Tränen im Knopfloch zelebriert werden, machen uns die Engländer mal wieder vor, wie man richtig Pary macht. Allen voran: Middlesbroughs Angreifer Albert Adomah.
11freunde.de/video

Happy Birthday
Europa oder Südamerika, diese Entscheidung ist Juan Pablo Sorín nie wirklich leicht gefallen. Bereits nach seinem ersten Profijahr in Argentinien wagte er 1995 den Sprung nach Italien. Perfektes Timing könnte man meinen, gewann er mit »Juve« doch direkt die Champions League. Allerdings hatte er daran kaum Anteil. Also zurück nach Südamerika. Erst bei River Plate in Argentinien, dann bei Cruzeiro in Brasilien. Drei Meisterschaften, zwei nationale Pokale sowie die südamerikanische »Supercopa« konnte er gewinnen. Anschließend verfiel er erneut dem Reiz Europas. Es folgten sechs Einsätze für Lazio Rom, 14 für den FC Barcelona sowie 21 in Paris  – die vielen Leihgeschäfte ließen den torgefährlichen Linksfuß  jedoch nie wirklich in Fahrt kommen. Das Happy End hätte 2004 die Unterschrift beim FC Villareal sein können, doch Differenzen mit Trainer Pellegrini führten 2006 zum Bruch. Trotzdem führte Sorín Argentinien als Kapitän zur WM in Deutschland und wechselte anschließend zum HSV. Eine hartnäckige Knieverletzung beendete in Hamburg letztlich das Kapitel Europa. Sorín machte 2008 noch ein Spiel in Südamerika, dann war endgültig Schluss. Heute wird er 38 Jahre alt.

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