04.12.2012

Die 11FREUNDE-Presseschau vom 04.12.2012

Wie sicher sind deutsche Fußballstadien?

Die ZIS-Statistik wirft Fragen auf. Linienrichter stirbt bei Amateurspiel. Und warum die Entlassung von Babbel nicht ausreicht. Die Nachrichten des Tages in der 11FREUNDE-Presseschau.

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11FREUNDE
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Imago

Die ZIS-Statistik wirft Fragen auf
Wie sicher sind deutsche Fußballstadien?
Die jährliche Statistik der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) zu Gewalt in Fußballstadien liefert mehr Fragen als Antworten. Sie zeigt eine deutliche Gewaltzunahme im deutschen Fußball, allerdings hat die Statistik wenig Aussagekraft. Es fehlt an Transparenz und notwendigen Angaben. Nun ist eine Debatte um die Statistik entbrannt, statt um die Sicherheit in den Stadien.
derwesten.de

Linienrichter stirbt bei Amateurspiel
Zu Tode geprügelt
Am Sonntag wurde ein niederländischer Linienrichter von drei Amateurfußballern zu Tode geschlagen. Die Spieler des Klubs Nieuw Sloten B1 waren mit der Entscheidung des 41-Jährigen nicht einverstanden und griffen ihn nach dem Spiel an. Die 15- bis 16-Jährigen Spieler fügten ihm schwere Kopfverletzungen zu, an denen der 41-Jährige später verstarb. In Holland wird nun ein hartes Durchgreifen gegen Gewalt im Amateurfußball gefordert. Die Spieler wurden suspendiert und der Verein aus der Liga genommen.
sueddeutsche.de

Warum die Entlassung von Babbel nicht ausreicht
Planlos, ahnungslos
Laut der FAZ sei die Entlassung von Markus Babbel rein tabellarisch eine logische Konsequenz, doch das System von Hoffenheim stehe nach wie vor kurz vor dem Absturz. Es wurden zwar Millionen investiert, aber keiner wisse wofür. Will man einen Ausbildungsklub oder ein Spitzenteam? Trainer und Manager kamen und gingen, aber dem Klub fehle der Fußballsachverstand auf höchster Führungsebene, nämlich bei Dietmar Hopp. 
faz.de

Fußballboom in Japan
Die Talentschmiede
Am Wochenende endete die japanische J-League. Europäische Scouts beobachten den japanischen Fußball seit Jahren mit großem Interesse, allen voran Thomas Kroth, der bereits mehr als 20 Japaner nach Europa vermittelt hat, darunter Shinji Kagawa (Manchester United), Makoto Hasebe (Wolfsburg) und Atsuto Uchida (Schalke). Die Nachfrage ist in den vergangenen Jahren gestiegen, was unter anderem an der japanischen Spielweise und dem optimalen Jugendsystem liegt.
nzz.ch

Eine Mutter kommt ihrem gefoulten Sohn zu Hilfe
Mutterliebe auf Rumänisch
In der U19-Partie Steaua gegen Rapid Bukarest beging ein Steaua-Spieler ein derart übles Foul, dass die Mutter des Verletzten von den Rängen kam, um dem Übeltäter zu drohen. Sie war so in Rage, dass sie von einem Mann gehalten werden musste. Zwei Spieler von Steaua wurden mit Rot vom Platz geschickt und Rapid gewann 3:2.
youtube.com

Happy Birthday
Jean-Marie Pfaff gehörte zu den besten Torhütern der Achtziger. Nie vergessen werden die Bayern-Fans sein erstes Bundesligaspiel vom 21. August 1982, in dem er versehentlich den Einwurf von Werder-Stürmer Uwe Reinders ins eigene Tor lenkte. 1987 schaffte Pfaff mit  München den Einzug ins Finale des Europapokals der Landesmeister. Mit den Bayern reihte er Titel an Titel: Dreimal Deutscher Meister (1985, 1986, 1987), zweifacher DFB-Pokal-Sieger (1984, 1986) und DFB-Supercup-Sieger (1983, 1987). In der belgischen Nationalmannschaft nannten sie ihn den »Roten Teufel«. Den größten Erfolg für Belgien war der vierte Rang bei der Weltmeisterschaft 1986. 2003 startete der belgische Fernsehsender VTM die Doku-Soap »De Pfaffs«, in der Pfaff und seine Familie jede Woche in einer Episode zu sehen sind. Heute wird Pfaff 59.

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