Die 11FREUNDE-Presseschau vom 04.08.2014

Mourinho wütet in Bremen

Chelseas Trainer zeigt sich als schlechter Verlierer. In Leverkusen dreht sich das Personalkarussell. Sylvestr schießt Nürnberg zum Sieg gegen Ex-Klub. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

imago

Testspiel-Niederlage in Bremen
Mourinho wütet gegen Bundesliga
José Mourinho ist kein guter Verlierer – das hat der portugiesische Trainer des FC Chelsea schon einige Male bewiesen. Am Sonntag lieferte »The Special One« eine weitere Kostprobe ab. Nach der überraschend deutlichen 0:3-Niederlage seiner »Blues« gegen Werder Bremen polterte Mourinho auf der Pressekonferenz. Dabei wollte er seiner Mannschaft partout keine Schuld an der Niederlage zusprechen: »Es war ja hier ein Tag der Fans. Ich weiß nicht, ob der Schiedsrichter dachte, er müsste einen Zirkus für die Fans veranstalten. Er hat das Spiel getötet.« Als ein Reporter anschließend auch noch nach den Favoriten in der Premier League fragte, legte »Mou« sichtlich angefressen nach: »Die englische Liga ist nicht wie die deutsche, wo du weißt, wer Erster und Zweiter wird.«
kreiszeitung.de

Papadopoulos-Deal
Das Innenverteidiger-Karussell dreht sich
Der Wechsel von Schalkes Verteidiger Kyriakos Papadopoulos auf Leihbasis zu Bayer Leverkusen könnte einige Steine ins Rollen bringen. Mit dem Griechen, Ömer Toprak, Emir Spahic und Philipp Wollscheid stehen nun vier namhafte Innenverteidiger im Leverkusener Kader. Laut »Kicker« ist eine Ausleihe Wollscheids oder ein Abgang von Spahic äußerst wahrscheinlich. Die Personalien sind aktuell allerdings nicht die einzigen Baustellen im Leverkusener Kader. Rund eine Woche vor dem ersten Auftritt der Champions-League-Qualifikation soll auch der lange verletzte Robbie Kruse den Verein verlassen. Die Planungen sind für Bayers Kader-Planer Rudi Völler also längst nicht abgeschlossen.
kicker.de

Rekordkulisse bei Real gegen »United«
109.318 Zuschauer!
»Das ist kein American Football!«, wollte man ihnen zurufen. »Und auch keine WM!« Doch die Leute ließen sich nicht abhalten. Am Wochenende tingelten 109.318 Zuschauer ins Michigan Stadium von Ann Arbor – für ein Spiel im sogenannten »International Champions Cup« zwischen Manchester United und Real Madrid. Wir haben das verrückte Spektakel in einer Bildergalerie für euch festgehalten.
11freunde.de

Hoffnungsträger trifft zum Auftakt
Sylvestr netzt gegen Ex-Klub
Er ist die Hoffnung im Kampf um den direkten Wiederaufstieg. In Nürnberg soll Jakub Sylvestr den Abgang von Josip Drmic kompensieren, der Auftakt des Slowaken im »Club«-Trikot war schon einmal vielversprechend. Gleich im ersten Saisonspiel der zweiten Liga erzielte Sylvestr den 1:0-Siegtreffer – ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub. Für Erzgebirge Aue war der 25-Jährige in der vergangenen Saison 15 Mal erfolgreich, wechselte im Sommer aber für knapp 1,7 Millionen Euro zum Bundesliga-Absteiger nach Nürnberg. Mit seinem Treffer in der 65. Minute sorgte er dort am ersten Spieltag für kollektive Erleichterung. »Unser Plan ist aufgegangen. Wir haben viel von dem umgesetzt, was wir wollten«, bilanzierte Neu-Trainer Valerien Ismaël zufrieden.
nordbayern.de

Video des Tages: Das schnellste Tor von Mexiko
Anstoß, Schuss, Tor
Gustavo Ramirez hat das schnellste Tor in der Geschichte des mexikanischen Profifußballs geschossen. Wir verneigen uns und nennen ihn ab sofort: Speedy Gustavo. Seinen spektakulären Treffer seht ihr bei uns in der Flimmerkiste.
11freunde.de/video

Happy Birthday
Seine Vereinswechsel sind rekordverdächtig. In 18 Profi-Jahren hat Marek Heinz 18 Verträge unterschrieben. In Erinnerung bleiben den deutschen Fans natürlich seine Gastspiele beim Hamburger SV (2000-2002), in Bielefeld (2003) und bei Borussia Mönchengladbach (2004-2005). Irgendwie war der Ablauf bei diesen Stationen immer gleich: Heinz wurde als großer Hoffnungsträger vorgestellt – technisch stark, ein echter »Zehner«, ein Spielmacher. Stets wurde er nach kurzer Zeit freundlich verabschiedet. Er hatte zwar das eine oder andere Kabinettstückchen gezeigt, zig Pässe per Sohle oder Hacke gespielt oder mal einen Freistoß im Knick versenkt, restlos überzeugen konnte er aber nie. Nach Stationen bei Galatasaray Istanbul, AS St. Etienne, dem FC Nantes oder Ferencvaros Budapest ist Heinz mittlerweile in der Provinz angekommen: beim SC Melk, einem österreichischen Klub in der Landesliga West. Dort wurde der 30-fache tschechische Nationalspieler vor zwei Wochen als »internationaler Top- und Heißblut-Stürmer« vorgestellt. Heute wird Marek Heinz 37 Jahre alt.

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