Die 11FREUNDE-Presseschau vom 02.05.2014

Juventus verpasst »Finale a casa«

Katerstimmung in Turin nach Europa-League-Aus. Mehmet Scholl glaubt an van Gaal bei United. Armin Veh vor Abschied wehmütig. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

imago

Kein »Finale a casa«
Juventus scheitert an Benfica
Katerstimmung bei Juventus Turin. Der italienische Serienmeister hat sein »Finale a casa«, die italienische Version des »Finale dahoam«, verpasst. Im Halbfinale der Europa League musste sich die »Alte Dame« nach der 1:2-Hinspiel-Niederlage gegen Benfica Lissabon mit einem 0:0-Unentschieden begnügen. In einer hitzigen Partie war Juve zwar die bessere Mannschaft, scheiterte aber zu häufig im Abschluss. Damit gelang es dem Team von Antonio Conte nicht, ins Finale im heimischen »Juventus Stadium« einzuziehen. Stattdessen kämpft am 14. Mai Vorjahresfinalist Benfica in Turin um seinen dritten europäischen Titel. Gegner wird dann der FC Sevilla sein. Die Spanier retteten sich gegen den Liga-Rivalen FC Valencia nach einem 2:0 im Hinspiel durch einen Treffer in der Nachspielzeit zum 1:3 ins Endspiel.
sueddeutsche.de

Van Gaal auf dem Sprung zu United
Scholl glaubt an den Niederländer
Die englischen Medien sind sich einig: Louis van Gaal wird im Sommer neuer Chefcoach bei Manchester United. Angeblich soll der Bondscoach einen Einjahresvertrag unterzeichnen. Uneinigkeit herrscht bei den Pressevertretern darüber, ob van Gaal überhaupt zu United passt. Der Guardian vermutet, der »General« könnte mit einigen arrivierteren Spieler aneinander geraten, etwa mit Wayne Rooney. Unterstützung erhält das Blatt von Mehmet Scholl, der ab 2009 als Bayern-Reservetrainer eng mit van Gaal zusammenarbeitete: »Rooney hat, im Gegensatz zu van Persie, nicht die holländische Schule genossen. Das könnte schwierig werden.« Van Gaal fordere von seinen Spielern absolute Gehorsamkeit. Scholl: »Er sucht sich aus den 27 Spielern im Kader die 14 bis 16, die ihm bedingungslos folgen.« Insgesamt glaubt Scholl, dass van Gaal zu United passt: »Er ist ein Trainer-Genie und momentan genau der richtige Coach für United.«
theguardian.com

Die Woche bei Twitter und Co
Alles Banane
Media und Fußballer: Eine Traumkombination. Wir haben für Euch die Woche bei Twitter und Co. verfolgt. Diesmal mit dabei: Jede Menge Bananen und reichlich nackte Haut.
11freunde.de

Veh wehmütig
Frankfurt-Trainer vor letztem Heimspiel
Eintracht Frankfurt feiert am Samstag im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen Abschied. Nach drei Jahren wird Trainer Armin Veh den Klub im Sommer auf eigenen Wunsch verlassen. Veh erklärte nun im Interview mit der FAZ, er glaube, den Verein auf den richtigen Weg gebracht zu haben, nicht nur sportlich: »Vor drei Jahren waren die Eintracht-Fans noch deutscher Randalemeister. Es war etwas ganz Besonderes, was sie jetzt hier in den Europacupspielen veranstaltet haben. 12.000 Leute in Bordeaux, ganz in Orange gekleidet – einmalig.« Der Abschied falle deshalb besonders schwer. Wie es jetzt weitergehe, weiß Veh noch nicht: »Entweder ich lege ein Sabbatjahr ein, oder ich mache wieder etwas. Es gibt da ein Ding, das mich interessiert.«
faz.net

Video des Tages: Trauerflor ade
Helm-Gedenken an Senna
Die Mannschaft von Corinthians gedachte auf ganz besondere Art und Weise dem 20. Todestag von Rennfahrerlegende Ayrton Senna. Statt schwarzer Trauerflor betraten die Paolo Guerrero und Co. mit gelben Integralhelmen den Platz.
11freunde.de/video

Happy Birthday
David Beckham - Popstar und Fußballer a.D. Der Brite, der als eine der weltweit erfolgreichsten Werbefiguren gilt, begann seine illustre Karriere 1992 bei Manchester United. Mit der berühmten »Class of '92« begründete er eine der erfolgreichsten Epochen in der Geschichte der »Red-Devils«, die im Triple-Gewinn 1999 gipfelte. Beckham war als Flankengott vor allem wegen seiner Freistöße gefürchtet. Mit ein Grund, dass er es 1999 und 2001 zweimal auf Platz zwei bei der Wahl zum Weltfußballer schaffte. Gemeinsam mit Zidane, Figo und Ronaldo sollte »Becks« ab 2003 bei Real Madrid die »Galaktischen« bilden. Aus sportlicher Sicht waren die vier Jahre bei den Madrilenen allerdings wenig erfolgreich. 2007 heuerte Beckham bei L.A. Galaxy an, mit denen er 2012 die Major League Soccer gewann. Nach einem letzten werbewirksamen Engagement bei Paris Saint-Germain, beendete er 2013 seine Fußballkarriere. Der »Spice-Boy« wir heute 39 Jahre alt.

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