Die 11FREUNDE-Presseschau vom 01.04.2014

Fast nichts mehr ist wie 1999

Für Manchester spricht nur das Trauma der Bayern. PSG ist nicht nur Zlatan. Dieter Hecking will nur die Champions League. Die Nachrichten des Tages in der Presseschau.

imago

Für Manchester spricht nur das Trauma der Bayern
Fast nichts mehr ist wie 1999
Für Manchester United steht heute Abend im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League nicht nur das Weiterkommen sondern eine ganze Saison auf dem Spiel. Aus den englischen Pokalwettbewerben ist das Team vorzeitig ausgeschieden, in der Premier League rennt United den eigenen Ansprüchen hinterher und liegt nur auf Platz sieben der Tabelle. Mit dem FC Bayern München kommt nun einer der Topfavoriten auf den Titel ins »Old Trafford«. Das  Spiel steht damit 15 Jahre nach dem historischen 2:1-Erfolg im Champions-League-Finale unter völlig anderen Vorzeichen. Einzig das Trauma von 1999 scheint im direkten Duell für die Engländer zu sprechen.
sueddeutsche.de

Was Paris St. Germain so stark macht
Ein Team für König Zlatan
Zlatan Ibrahimovic ist der uneingeschränkte Superstar im Kader von Paris St. Germain. Es reicht jedoch längst nicht den Schweden auszuschalten, um Paris zu stoppen. Laurent Blanc ist es gelungen, aus vielen hochbezahlten Einzelkönnern ein funktionierendes Team zu bilden, das wegen seiner dominanten und passsicheren Spielweise immer mehr an den FC Barcelona und den FC Bayern München erinnert. Viele erwarten für das Champions-League-Viertelfinale am Mittwoch gegen den FC Chelsea deshalb ein Spiel auf Augenhöhe. Die wichtigsten Stützen des Erfolgs sind dabei neben Ibrahimovic Mittelfeldspieler Thiago Motta und Kapitän Thiago Silva. Sie geben der Mannschaft den nötigen Rückhalt für das von Fans und Verantwortlichen geforderte Offensivspektakel.
bbc.com

Die 102 Sekunden von Barcelona
Die Mutter aller Niederlagen
Bayern trifft heute im Viertelfinale der Champions League auf Manchester United, und natürlich wird auch wieder über das Bayern-Trauma von 1999 gesprochen werden. Damit ihr gut vorbereitet seid: Hier unsere große Bayern-ManUnited-Reportage zur Mutter aller Niederlagen.
11freunde.de

Hecking will in die Champions League
Neue Ziele beim VfL Wolfsburg
Finanziell spielt der VfL Wolfsburg schon seit einiger Zeit ganz oben in der Bundesliga mit. Sportlich wollte es in den vergangenen Jahren jedoch nicht so richtig laufen. Nach einigen Startschwierigkeiten zu Saisonbeginn hat sich das Team mittlerweile im oberen Drittel der Tabelle etabliert. Trotzdem wollte Trainer Dieter Hecking vor einigen Wochen noch nichts von der Champions League wissen. Das hat sich nun geändert: »Wir wollen Vierter werden«, sagte Hecking nach dem 2:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt.
spiegel.de

Video des Tages: Verrückte Fanaktion
Papierkrieg
Du kommst aus Lüttich und konntest in den letzten Tagen dein morgendliches Geschäft nicht verrichten, weil es in der gesamten Stadt kein Klopapier zu kaufen gab? Ach, scheiß drauf, diese Choreo war es wert!
11freunde.de/video

Happy Birthday
Auf dem Weg zu einem prall gefüllten Pokalschrank traf das Motto »Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien« auf kaum jemanden so zu wie auf Clarence Seedorf. Seinen Geburtstag erlebt der ehemalige Mittelfeldstar heute zum ersten Mal als Trainer – natürlich in Italien. Die erste Titelstation machte er noch bei seinem Jugendverein Ajax, bevor er im »italienischen Exil« in Madrid unter Jupp Heynkes zum zweiten Mal die Champions League gewann. Die Frage Mailand oder Madrid ging letztlich klar zu Gunsten Mailands aus. Nach zwei Jahren beim FC Internazionale schloss er sich dem AC Mailand an, um den hauseigenen Pokalschrank an seine Grenzen zu bringen. Seedorf holte unter anderem zwei Mal die italienische, ein Mal die spanische und zwei Mal die niederländische Meisterschaft, den Weltpokal sowie die Fifa-Klubweltmeisterschaft. Zudem ist er bis heute der einzige Spieler, der mit drei verschiedenen Teams die Champions League gewann. Heute wird er 38 Jahre alt und versucht als Coach des AC Mailand an alte Glanzzeiten anzuknüpfen.

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