Die 11 des Spieltags (25)

Unter Arjenalin

Arjen Robben wütet, Thomas Müller trifft und Wolfgang Stark pfeift. Eh eine Pfeife: unsere 11 des Spieltags. 

imago

Arjen Robben

Ganz klar: Das Highlight des Wochenendes war Arjen Robbens Reaktion auf seine Auswechslung. Als die Tafel des Vierten Offiziellen nach 85 Minuten Robbens Nummer anzeigte, guckte der Holländer erst ungläubig, stapfte dann wütend zur Seitenlinie, schlug Renato Sanches zu fest und Trainer Carlo Ancelotti gar nicht in die Hand und trottete dann zur Bank, wo er schimpfend und schmollend sitzenblieb, während sich seine Kollegen köstlich über die Trotziges-Kind-haftigkeit ihres Mitspielers amüsierten. Zur Erinnerung: Der Mann ist 33 Jahre alt. Wir sind uns sicher: Robben hat früher, wenn er als Kind beim Brettspiel verloren hat, das Brett nicht nur durchs Wohnzimmer geworfen, er hat es draußen an einen Baum gebunden, verprügelt und dann abgefackelt.  

Thomas Müller

Glückwunsch an dieser Stelle an Thomas Müller. Müller war zuletzt in einer derart tiefen Krise, dass bereits UNO-Blauhelmtruppen ans Trainingsgelände an der Säbener Straße verlegt wurden. Nun traf Müller endlich wieder, es war tatsächlich erst sein zweiter Saisontreffer. Großen Anteil daran hatte übrigens Müllers Teamkollege...

Thiago

, der den Ball derart zuckersüß in Müllers Laufweg hob, dass jeder, der bei der Wiederholung des Assists zu genau hingesehen hat, automatisch Diabetiker wurde. Darauf einen Insulin-Shot.

Rafinha / der Currywurst essende Fan

Eher bitter war die Szene vor dem Spiel, als Rafinha beim Warmschießen ein bisschen zu hoch ansetzte und einem arglosen Fan die Currywurst/Pommes aus der Hand schoss. Aber so sind sie eben, diese erfolgsversessenen und superdominanten Bayern: Niemandem sonst gönnen sie die Schale, und sei es nur eine Asi-Schale.

Anthony Modeste

Mit einem wohligen Schauer auf dem Rücken erinnern wir uns an  »Toni, lass es polstern«, einer der, wenn nicht sogar der beste Fußballsong aller Zeiten, in dem die Band mit dem fabulösen Namen »Die Fabulösen Thekenschlampen« gemeinsam mit Toni Polster Toni Polster besangen. Nun hat Köln einen neuen Tony, und der lässt es so viel mehr polstern als der einstige Toni, dass ein Lied darüber längst überfällig ist. Wer »Tony, lass es modesten« interpretieren soll, wissen wir leider noch nicht. Über unseren Fanklub hätten wir aber ganz gute Kontakte zu Pur. Just sayin...

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