Die 11 des Spieltags (13)

Der HSV lebt!

Der Dino lebt, der Timo schwebt, der Dietmar bebt. Kickt die Rhymes: unsere 11 des Spieltags. 

imago

Michael Gregoritsch / Matthias Ostrzolek

Dass der HSV in dieser Saison noch mal ein Spiel gewinnen würde, schien lange Zeit ähnlich wahrscheinlich als würde Dirk Bach ins Moderationsteam von »Ich bin ein Star, holt mich hier raus« zurückkehren. Aber dann fand Michael Gregoritsch seine Form und Matthias Ostrzolek seine Torgefahr, wahrscheinlich gut versteckt irgendwo im Konsonanten-Wust seines Nachnamens, und gemeinsam schossen sie den HSV aus der Krise. Nach fünf Punkten aus den letzten drei Spielen hat der HSV nun wieder Anschluss ans rettende Ufer, und wie heißt es so schön: Totgesagte leben länger. Naja, bis auf Dirk B..., ach, lassen wir das.

Timo Werner

Glückwunsch an Timo Werner, der im Topspiel am Samstag das Kunststück schaffte, den unsympathischsten Verein der Welt noch ein Stück unsympathischer zu machen. Mit einer Schwalbe, für die sich selbst Andy Möller verschämt abgewendet hätte, brachte Werner den fußballspielenden Werbeträger aus der Nähe von Salzburg gegen Schalke 04 bereits nach wenigen Sekunden auf die Siegerstraße. Natürlich nicht ohne das ergaunerte Tor stilsicher abzufeiern und die Schwalbe mit hanebüchenen Ausreden im Interview nach dem Spiel zu garnieren. Starker Auftritt.

Ralf Rangnick

Wenn sich Ralf Rangnick von seiner anstrengenden Tätigkeit als Totengräber des deutschen Fußballs erholen möchte, entspannt er gerne bei zwei, drei Sätzen Bullshit. So etwa sein: »Ich bleibe dabei, es war keine Schwalbe« noch am Folgetag von Timo Werners Schwalbe. Aber gut, vielleicht hat er ja Recht: Werners Schwalbe war ja fast schon eher ein Prototyp einer Schwalbe als eine Schwalbe selber.  

Sandro Wagner

Wir wissen nicht sicher, ob Jogi Löw die 11 des Spieltags liest, wahrscheinlich aber schon. Also, Herr Löw, an dieser Stelle sei nochmal darauf hingewiesen, dass Sandro Wagner derzeit der beste deutsche Stürmer ist und der Nationalmannschaft nicht nur mit seinen Toren helfen, sondern dank seiner Robot-Dance-Skills auch knifflige Situationen und enge Spiele mit einem Dance-Off zugunsten der Nationalmannschaft entscheiden könnte. Also: Nominieren Sie den Mann. 

Dietmar Hopp

Schlechte Laune trotz des 4:0-Siegs gab es im schönen Sinsheim, wo TSG-Mäzen Dietmar Hopp sich nach langer Zeit mal wieder Gesänge bezüglich der Berufswahl seiner Mutter anhören musste. Ärgerlich.  Warum Hopp, seines Zeichens immerhin als IT-Innovator reich geworden, noch keine tragbare Schallkanone für den spontanen Handgebrauch hat fabrizieren lassen, erschließt sich uns allerdings nicht.

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