Deutschlands Weltmeisterschaft in Zahlen

Kilometergeld auf dem Weg zum Titel

Fußball bedeutet immer auch, sich dem Ungewissen der subjektiven Wahrnehmung hinzugeben. Doch zum Glück ist heute das Spiel komplett ausgeleuchtet. Hier kommen die Zahlen.

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18 Tore erzielte die DFB-Elf auf dem Weg zum Titel insgesamt - Rekord. Die bisherige Bestmarke hielt die brasilianische Nationalmannschaft der WM 1982 in Spanien mit 15 Treffern. Im Durchschnitt traf die Elf von Jogi Löw demnach 2,6 Mal pro Spiel, und verdoppelte damit exakt den Turnierdurchschnitt von 1,3. Auch die drei Treffer nach Standards sind der Topwert des Turniers.

97 Mal suchten die deutschen Spieler insgesamt den Torabschluss. Damit führte jeder 5,4. Versuch zum Erfolg. Der WM-Durchschnitt lag bei 9,9 Versuchen pro Treffer.

70 Prozent aller deutschen Torschüsse gingen dabei auf das gegnerische Tor. Der Turnierdurchschnitt lag mit 59,7 Prozent deutlich darunter.
86 Prozent der Schüsse auf sein Tor konnte Manuel Neuer halten und bewies damit, dass die Auszeichnung zum Torhüter des Turniers nicht von ungefähr kam. Keiner seiner Kollegen konnte eine bessere Quote aufweisen.

38 Minuten dauerte es bei den Deutschen mathematisch gesehen von Torjubel zu Torjubel. Die Fans der anderen Mannschaften mussten sich bei einem Mittelwert von 70 Minuten je Torerfolg etwas mehr gedulden. Vielleicht ziehen die Südamerikaner ihren Torschrei deshalb so sehr in die Länge?

4 Tore erzielte die die DFB-Elf zwischen der 15. und der 30. Minute - ihre erfolgreichste Phase im WM- Verlauf. Die meisten Turniertreffer fielen hingegen zwischen der 75. und der 90. Minute. Der wichtigste Treffer von allen fiel allerdings in der 113. Minute - Mario Götzes Finaltreffer zum 1:0 gegen Argentinien.

221 Einwürfe zählte die Statistik für die deutsche Mannschaft. Von den Teams, die es auf sieben Turnierspiele gebracht haben, nur der drittbeste Wert. Doch auf diesen Titel hätte Argentinien (260 Einwürfe) sicher gern verzichtet.

148 Flanken schlugen die deutschen Spieler während der sieben WM-Spiele in die Strafräume der Gegner. Auch dieser Wert reicht nur zu Rang drei, auch hier führt Argentinien (174 Flanken) die Liste an.

594 Pässe spielte der neue Weltmeister durchschnittlich pro Spiel und damit deutlich mehr als die durchschnittlichen 396 Pässe, die die restlichen Teams versuchten.

1501 Pässe brachten die beiden Finalgegner zusammen erfolgreich an den Mann. Der Turnierdurchschnitt lag mit 1039 erfolgreichen Pässen deutlich darunter.

80 Prozent der gespielten Pässe fanden zudem einen Mitspieler. Ein Wert, der ausnahmsweise exakt dem Turnierdurchschnitt entspricht - Jammern auf hohem Niveau.

86,3 Prozent aller Pässe, die Philipp Lahm spielte, kamen ans Ziel. Der beste Wert der WM. 120,9 Kilometer lief die gesamte deutsche Mannschaft durchschnittlich pro Spiel. In dieser Disziplin musste man sich lediglich den Amerikanern (124,2 km pro Spiel) geschlagen geben. Dank Trainer Klinsmann bleibt dieser Titel quasi in der Familie.

83 957 Meter legte Thomas Müller während der WM insgesamt zurück - niemand lief mehr.

35,4 Prozent aller deutschen Tacklings führten zum Erfolg. Das entspricht in etwa dem WM-Schnitt von 36,6 Prozent.

17 Mal standen deutsche Spieler im Turnierverlauf im Abseits - behaupteten zumindest die Schiedsrichter.

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